Charleston, USA. Zum “Tag der Oste” geht ein besonders herzlicher Gruß und Dank von der Crew der Heimkehr an das Redaktionsteam von Oste.de. Hochaktuell, kritisch und 7-tägig sendet Oste.de Nachrichten aus dem Osteland in die Welt und auch in die USA. Hier dient Oste.de auch als Pille gegen Osteweh, eine besonders schwere Form des Heimweh. Was könnte also anderes als Gruß dienen als ein virtueller Strauß der hier schon blühenden Osteglocken, die in Deutschland immer wieder fälschlich mit einem ‘r’ in der Mitte geschrieben werden. ___/)___ Die Heimkehr aus Oberndorf wartet in South Carolina auf den richtigen Wind, um zu den 800 Meilen (1400km) entfernten Bermudas zu segeln. Der erste Atlantikschritt auf dem Wege zurück nach Oberndorf.
Schöne Brücke.
Charleston usw. Sie überspannt den Cooper River in Charleston und wir finden sie schön. Die Arthur Ravenel Jr. Bridge ist innerhalb von zwei Jahren, und damit ein Jahr schneller als geplant, gebaut worden. Sea u Bert
Fieser Abnehmspruch.
Der Nachbar schippert weiter.
St. Patricks Day.
Tauchflaschen füllen geht nicht.
Charleston, South Carolina. Unser Versuch die Tauchflaschen zu füllen, ist gescheitert. Trotz des nagelneuen Inspektionsaufklebers fehlt ein eingeschlagenes ‘DOT’ Zeichen, was immer das sein mag. Glücklicherweise haben wir noch zwei volle, so dass wir für eine Unterasser-Reparatur noch genug haben. Sea u Bert
Frechvogel.
Heute wieder Tankreinigung.
Charleston usw. Eine kleine Tankreinigungsanlage haben wir uns gebaut. Pumpe, Filter und ein paar Schläuche, alles aus Bordmitteln. Fuel polishing nennen die Amis so etwas. Nachdem wir Grotamar zugesetzt haben (das ist ein Biozid), sieht der Sprit deutlich besser aus. Von Michael Herrmann (Palstek Redakteur)hatten wir gehört, dass die Stoffwechselprodukte(Pup) der im Diesel lebenden Bakterien stark korrosiv sind. Wir hatten kein Grotamar mehr beigemischt, nachdem der Marine Diesel in USA bereits ein Boizid enthält. Wohl aber zu wenig, oder nicht das Richtige. Jetzt sind wir guter Hoffnung. Der 30 Micron Filter in unserer Dieselwaschmaschine hat sich jedenfalls nicht dichtgesetzt, obwohl wir 1000 l Diesel hindurchgepumpt haben. Drückt uns mal die Daumen. Sea u Bert
Der Nachbar schippert weiter.
Wir segeln nach Bermuda!
Charleston, South Carolina. Wir haben entschieden. Heimkehr wird von Charleston nach Bermuda segeln. Der Weg nach Süden ist uns zu schwierig gegen die vorherrschende Windrichtung. Nach Bermuda sind es von hier 800 Seemeilen nach Osten. Von dort etwa 1800 Meilen bis zu den Azoren. Wir warten jetzt auf das richtige Wetterfenster (Geduldiger Skipper hat immer guten Wind, sagte mein Vater). Die nächste Front wird ruppig, die kommt am 22. Gucken wir mal, wie es danach aussieht. Mit Wetterwelt in Kiel sind wir schon wegen einer Wetterberatung in Verbindung. Zwei Kurzwellen-Wetterfrösche, Herb Hilgenberg und Chris Parker, hören wir uns auch an. Bermuda liegt in den sogenannten Rossbreiten, in denen es häufig Flauten gibt. Das nützt aber nix, wenn nach 3 Tagen Flaute wieder Starkwind kommt. Wir sind geduldige Skipper. Sea u Bert