Noch eine segelnde Schule.

Charleston. Kaum zu glauben, kurz nach dem Ablegen der Gunilla lief ein schöner alter Schooner ein. Ocean Classroom steht auf der Flagge. Nicht einmal der Hund, Rusty, war fröhlich. Alle anderen auch muffig, der Ton reichlich Navy, so hyperpräzise. Schlechtes, lahmes Manöver war es auch noch. Was gibt es doch für Unterschiede. Sea u Bert

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Fair winds Gunilla, see you in Sweden!

Charleston. Die schöne Bark Gunilla mit den vielen schwedischen Jugendlichen an Bord ist nach Bermuda ausgelaufen. Wir haben sie losgeschmissen. Bis zum letzten Moment eine Freude, die fröhlichen Gesichter zu sehen. Eine tolle Sache diese segelnde Schule. Der Kapitän fährt das Schiff über eine Fernbedienung. Sie werden eine schnelle Reise haben, denn der Wind in den nächsten Tagen wird bis 9 im Böen auch 10 Beaufort sein. Deswegen sind wir ja noch hier. Wir studieren alle Wetterberichte, die wir kriegen können, aber eine Front jagt die nächste. Wir warten. Heute haben wir das Rigg penibel auf Schäden überprüft und keine gefunden. Sea u Bert

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Texting.

Charleston. SMSe schreiben heißt hier texting. Das tun hier alle und permanent. Mit Radiospots wird versucht, dies zumindest beim Autofahren zu verhindern. Anyway, ob jung oder alt, überall wird getextet. Bei den jungen Leuten scheint der Blackberry die Nase weit vorn zu haben, iPhones sind wohl eher für Erwachsene. Sea u Bert

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Was’n los?

Charleston. Die Wettervorhersagen sahen zunächst sehr gut aus. Dann aber hat sich das Bild verändert. Mitte und Ende nächster Woche sind zwei Fronten unterwegs im Atlantik. Beide haben zu viel Wind für uns. Der Karibik-Wetterguru Chris Parker sagt mir am Telefon: ‘Forget it, Bert, not this week’. Also warten wir. Wir wissen, dass wir sowieso etwas zu früh für diesen Teil des Atlantiks sind. Den Spruch haben wir von Jeff. Sea u Bert

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Ausflug.

Charleston. Das Mietauto kostet im Wochenendsonderangebot 9,99 $ pro Tag. Das sind ungefähr 6 Euro. Deswegen heute Ausflug in die Welt von Forrest Gump rund um Charleston. Sea u Bert

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Dreißig junge Schwedinnen längsseits.

Charleston. Embla konnte ihren Stolz auf ihr Schiff nicht verhehlen. Die Siebzehnjährige zeigt uns ihre ‘Gunilla’, eine 61 m lange Dreimast-Bark aus Öckerö in Schweden. Embla ist eine der 44 Schüler und Schülerinnen, die für 2 Monate ihre Gymnasiumsklasse auf die Gunilla verlegt haben. Insgesamt hat die schmucke Bark 55 Mann (und Frau) Besatzung. Hierher nach Charleston sind sie aus der Dominikanischen Republik gesegelt. Die trotz straffer Führung quietschvergnügte Crew muss neben dem Unterricht natürlich auch Wachen gehen. ‘We have to clean the toilets and to paint the ship’. Von hier geht’s am Dienstag weiter nach Bermuda, auf dem Heimkehr-Kurs weiter zu den Azoren und in den englischen Kanal. Uns ist nächste Woche allerdings zu viel Wind im Atlantik. Es ist eine Freude, die fröhlichen und so tüchtigen jungen Leute zu sehen. Mehr: www.Ockerogymnasiskola.se Sea u Bert

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