Charleston, South Carolina, USA. 7661 Seemeilen seit Oberndorf. Nun ist der Abschied von unserer Familie, unseren Freunden und der Oste ein Jahr her. Eine lange Zeit mit so vielen neuen Eindrücken, Erlebnissen, Bekanntschaften. Ein tolles Leben. Wir haben viel gelernt unterwegs über Länder und Leute … und über uns und unser Schiff. HEIMKEHR hat sich bestens bewährt in Nordsee, Biscaya und Atlantik, uns immer ein gutes und sicheres Gefühl gegeben, auch wenn’s mal tüchtig gewackelt hat. Zur Feier des Jahrestages gab’s heute Morgen ein richtig amerikanisches Frühstück im Sweetwater Cafe in Charleston. ____/)____ Marlene und Bert
Shopping-Tour und Flugzeugträger.
Immer noch Charleston. Vorgestern haben wir zusammen mit Gabi und Lutz von der SuAn ein Auto gemietet, sind von Shop zu Shop, haben Ersatzteile besorgt, mal wieder viel zu viele T-Shirts und Shorts im Tanger-Outlet-Center gekauft und die Boone-Hall-Plantage (hier wurde ‘Fackeln im Sturm’ gedreht) besichtigt. Ein anstrengender Tag. ____/)____ Da der große Flugzeugträger ‘Yorktown’ genau gegenüber der Marina liegt, sind wir gestern mit dem Wassertaxi rübergefahren, sind durch alle Decks geklettert, haben Filme über den Einsatz gesehen, waren in einem nachgestellten Vietnam-Camp. Die Logistik eines solchen Schiffes ist beeindruckend. 1400 Mann Besatzung und alle wollen morgens Spiegeleier und Schinken zum Frühstück. Bert versucht, jede Schraube zu erklären. ____/)____ Marlene
Erinnerungen an die Bahamas
Die Flagge von South Carolina.
Charleston. Als ich vor vielen, vielen Jahren mal hier in S.C. gearbeitet habe, stand der Flaggenmast genau vor meinem Bürofenster. Daneben ein Palmetto, die kurz danach der Hurricane Hugo gefressen hat. Sea u Bert
Warum in Charleston die Häuser quer stehen.
Charleston, South Carolina, USA. Die wunderschönen Häuser haben ihren schöneren Teil meistens an der Seite. Der prächtige Eingang mit der großen Veranda, alles an der Seite. Der Grund ist einfach. Die Steuern wurden nach der Länge des Hauses an der Straße bemessen. Vor dem Haus ein Palmetto, der Lieblings- und Wappenbaum von South Carolina. Sea u Bert.
USA Einreise für Segler
Visum
Für die Einreise mit einer Yacht ist für jedes Crewmitglied ein Visum zwingend erforderlich.
Coast Guard
Yachten müssen sich nicht vor dem Einlaufen über Funk bei der Coast Guard melden.
Telefonat nach dem ersten Einlaufen
Nach dem Einlaufen in einen amerikanischen Hafen oder an einen
Ankerplatz muss man sich bei CBP (Customs and Border Protection)
telefonisch melden. In dem Telefonat werden die Passdaten der Crew
gebraucht und einige Daten über das Schiff. Man bekommt eine Nummer
genannt, die das telefonische Anmelden belegt. Vor dem Telefonat darf
nur der Kapitän von Bord und nur, um dieses Telefonat zu führen, falls
kein Mobiltelefon an Bord ist.
Einklarieren
Innerhalb von 24 Stunden nach dem Anmelde-Telefonat muss einklariert
werden mit der gesamten Besatzung. Dafür werden die Pässe und die
Schiffspapiere benötigt. Beim Einklarieren bekommt das Schiff ein
Cruising Permit mit einer Gültigkeitsdauer von 1 Jahr, die Besatzung
eine Aufenthaltsgenehmigung von max. 6 Monaten.
Kontrollen
Eine Kontrolle des Schiffes durch CBP hatten wir beim Einklarieren in
Puerto Rico. Der Beamte interessierte sich nur für den (ausländischen)
Müll und zwei Rindfleischkonservendosen, die beschlagnahmt wurden.
Rindfleisch, so lernten wir, kann Viren enthalten, die die
Sterilisation überstehen. In USA haben wir bisher keine weiteren
Kontrollen erlebt. Es wurden uns keine Fragen z.B. zum Abwassertank
gestellt.
Meldepflicht
Jede Yacht muss sich nach dem Einlaufen in einen neuen Zollbezirk, egal
ob Marina oder Ankerplatz, telefonisch bei CBP melden. Das Auslaufen
muss nicht gemeldet werden. Die Telefonnummern und Vorschriften von CBP
findet man entweder bei
http://www.noonsite.com/Countries/USA
oder direkt auf
http://www.cbp.gov/xp/cgov/travel/pleasure_boats/boats/pleasure_locations/
Die Nichtmeldung kann hohe Strafen nach sich ziehen.
Die Telefonnummer für z.B. West Palm Beach, Florida:Â (561) 848-6922.
West Palm Beach ist ein guter Platz zum Einreisen, wenn man von den
Bahamas kommt. Reichlich Ankerplätze, nach dem Passieren der Einfahrt
ein Stück nach Süden. Dinghi dock bei der Municipal Marina, allerdings
10$ Gebühr pro Tag. Der Customs sitzt in dem sehr modernen grau-grünen
Gebäude etwa 300 m südlich der Marina.
Alle Beamten, mit denen wir zu tun hatten, waren ausgesprochen freundlich und hilfsbereit.
Mehr über unsere Reise an der Ostküste der USA täglich unter
Die Autos werden größer, nicht kleiner.
Charleston, USA. In dem Punkt bin ich sicher, die Autos sind hier nicht sparsamer geworden. Das Benzin ist immer noch billig, 2,50$ pro Gallon, also etwa 71 Eurocent pro Liter. Entsprechend ungebrochen ist der Wunsch nach großvolumigen Motoren und großen Autos. Immer mehr SUV’s und Pickups. Motoren immer gern über 5 Liter Hubraum. Das Foto zeigt den Vergleich. Unser Mietwagen ist ein 4-türiger Pkw. ____/)______ Heute ist uns zu warm. Um 22.00 Uhr noch über 30 Grad und kein Hauch Wind. Sea u Bert
Die Brücke über den Cooper River.
Sie führt von Charleston nach Mount Pleasant, von dort ist es nicht weit nach Isle of Palms, wo die schönen Strände sind. Wir haben uns für zwei Tage ein Auto gemietet (29,– Dollar/Tag) und sind in der uns wohlvertrauten Umgebung herumgefahren. Zum Sanddollar-Beach nach Isle of Palms, dort haben wir schon mal Maß genommen in der Marina. Dann haben wir sehr gründlich einen großen Baumarkt unter die Lupe genommen und natürlich auch den Schiffsausrüster West Marine. Irgendwas fehlt ja immer. Heute waren wir dann in einem modernen Outlet-Center, in dem nicht nur sowieso schon alles billiger ist, sondern in diesen Tagen (summer sale) Rabatte um die 70 % gegeben werden. So kostet eine Hose für mich umgerechnet 7,– Euro. Und das bei Marken wie Dockers, Hilfiger, Levis, Nike, Old Navy usw. ___/)___ Das kleines Abendessen im Shem Creek, direkt neben den Krabbenkuttern, war total witzig, auch schon wegen des netten Schnacks mit den beiden Piloten des hiesigen Rettungshubschraubers. Es ist schon wirklich eine tolle Gegend, wir sind gerne hier und haben das große Glück, dass wir nur wenige Gehminuten vom alten Stadtzentrum entfernt liegen. _____/)_____ Sea u Bert
Kreditkarten und Führerschein.
Charleston South Carolina, USA. 7655 Meilen seit Oberndorf. Wer seine Brieftasche im Atlantik versenkt ist selber schuld, das weiß ich ja. Und doch ist der Ozean ein sicherer Platz. Schließlich werden die Barrakudas, auch wenn sie Räuber sind nicht mit der Karte schopppen gehen. Die neuen Kreditkarten sind per Post nach Oberndorf, dann per Post zu Tochter Julia und sollte nun per DHL Express oder UPS oder FedEx nach charleston. Nix is. Alle drei Firmen transportieren keine Kreditkarten. Welch eine Glück, dass wir Freunde haben. Kollege Skip hat sie aus Hamburg mitgebracht und gleich ein paar Ersatzteile und die Führerschein Anträge dazu. Thank you Skip.
Solarlampe.
So eine Lampe für den Garten mit Solarzelle, Akku und Leuchtdiode kostet sage und zahle 1,99 US$. Das verstehe ich nicht. Sea u Bert