Die Skyline von New York aus 20 Seemeilen Entfernung.
Himmlisch.
Heimkehr Regattabegleitschiff weit West.
Long Island Sound, Connecticut, USA. Das westlichste aller Regatta-Begleitboote für die 20ste Oberndorfer Regatta ist schon seit gestern auf Position Long Island Sound. Ja wenn die Oberndorfer so richtig Gas geben, und dann noch der Ebbstrom auf der Elbe, dann sind die schnell hier drüben. Na, und da es hier auch schon herbstlich ist, gibt’s auf der Heimkehr zur Begrüßung einen Osteland-Aquavit. Auf dem Bild der Leuchtturm ‘Execute Rock’. SeaU Marlene und Bert
Logbuch Verbiesterung?
Vor Anker, City Island, Long Island Sound, New York, USA. Eddy sagt, wir haben die Bilder von den Brücken im East River doppelt im Logbuch. Dafür scheint der Text zu fehlen. Da wir hier fast kein Internet haben, können wir’s zur Zeit nicht ändern. Sorry. Heute war fauler Tag. Nur gelesen, eiskalt hier. 22 Grad. Kalte Füße. Morgen geht’s weiter nach Osten, Richtung Newport, Rhode Island. Dazu brauchen wir knapp zwei Tage. SeaU Bert
New York, Ostansicht, Teil 2.
New York von der anderen Seite.
New York. Der East River ist ohne Zweifel das schönere Stück New York. Der Fluss ist schmaler als der Hudson. Der Weg flussaufwärts führt sehr dicht an den hohen Häusern vorbei und unter wunderschönen alten Brücken durch.
New York von der anderen Seite.
New York. Der East River ist ohne Zweifel das schönere Stück New York. Der Fluss ist schmaler als der Hudson. Der Weg flussaufwärts führt sehr dicht an den hohen Häusern vorbei und unter wunderschönen alten Brücken durch.
Pier 17, da trinken wir immer Kaffee.
Pan Ppan, Pan Pan, Pan Pan.
Vor Anker, vor City Island, Long Island Sound, New York. Pan Pan ist der internationale Seefunkcode für höchste Dringlichkeit. Den haben wir heute Abend gebraucht. Während wir eine 2007 abgelaufene Sauerkrautkonserve zum späten Abendbrot vermuffelten, hörten wir trotz des starken Windes (Böen 8) ein schwaches Rufen von draußen. Eine Yacht trieb vorbei und 100 m hinter ihr schwamm ein älterer Mann in der stockdunklen Nacht. Nun lief das ab, was wir seit vielen Jahren geübt haben. Leni hat ihn mit dem Scheinwerfer gesucht und ihm zu verstehen gegeben, dass wir ihn fischen werden. Dann hat sie das Beiboot ins Wasser gebracht, während ich den Notruf abgesetzt habe. Mehrere Stationen haben ihn quittiert. Dann hat Leni mich mit dem Scheinwerfer zu dem 150 m entfernt treibenden Mann gelotst. Ich konnte ihn ins Boot ziehen, er war geschwächt aber ok. Dann hat Leni uns zu seinem Boot gelotst, das ganz kurz davor war ein anderes zu rammen. Der Mann hatte beim Fischen seiner Mooringleine das Gleichgewicht verloren. Er trug keine Schwimmweste. Als wir zurück waren an seiner Mooring, kamen noch zwei Polizeiboote und ein Rettungsboot zu Hilfe. ‘Right people at the right time at the right place’ meinte der Obersheriff, als er später bei uns an Bord den Papierkrieg machte.
Building in New York
New York, USA. 17.27 Uhr New York Zeit, 23.27 Uhr Oberndorf Zeit. Endlich weht die Osteland-Flagge auch vor dem Gebäude der Vereinten Nationen in New York am East River. Jedenfalls solange, wie die Oberndorfer HEIMKEHR daran vorbeigefahren ist. Und das ist ja auch der Sinn der Osteland AG, zu vereinen. Das tut diese Arbeitsgemeinschaft seit geraumer Zeit mit großem Erfolg. Hunderte von vereinigten Abgeordneten haben sich die Nasen an den Bürofenstern plattgedrückt und waren neidisch darauf, dass die HEIMKEHR schon im Herbst nächsten Jahres wieder im Osteland schippern kann. Überwacht wurde die Aktion von einem neugierigen Hubschrauber der New Yorker Polizei, der uns allerdings friedliche Absicht unterstellt hat. Live aus New York: Marlene und Bert und HEIMKEHR.