Heimkehr will los.
Hausputz.
Abschied fällt schwer.
Angie hat uns oft das Frühstück gebracht. Der Trucker hielt einfach an, um zu hören, wie es uns auf seiner Insel gefällt. Der Papagei hat nix gesagt, nicht einmal Tschüss. Sea u Bert
Leni’s Leuchtturm.
Bermuda. Da musste sie nun unbedingt noch hin heute. Schließlich hatte uns der Leuchtturm Gibbs Hill als erster von Bermuda gegrüßt. Dieser Leuchtturm ist wie einige an unseren Küsten aus Gusseisen. Sea u Bert
Ablage ‘K’
Reisevorbereitungen.
Bermuda. Da waren wir vier Wochen hier und haben doch eine schier endlose Jobliste. Auszüge: Ölstände prüfen und auffüllen an beiden Maschienen, beiden Getrieben und Wassermacher; Batteriewasser prüfen und auffüllen in der Hauptbatterie und den vier Starterbatterien; Stopfbuchsen prüfen und Fett nachfüllen; Dieselfilter Bowls reinigen (wo der Dreck drin ist); Ruderanlage auf Leichtgängigkeit prüfen und schmieren; Koje für die Freiwachen vorbereiten; Notwasserkanister füllen und laschen; Benzinkanister für Außenborder und Generator füllen und laschen; Unterwasserschiff reinigen und Seepocken abkratzen (unter der Kielsohle); alle Schlauchschellen nachziehen (sind immer wieder lose); Kühlwasserpumpen checken, Abgastemperaturfühler im Mischtopf prüfen (einer war wieder durchkorrodiert); Scheibenwischermotoren checken; Lichtmaschinen schmieren; Batteriespannung Starter prüfen; im Rigg alle Terminals prüfen, und so weiter. Natürlich müssen wir auch Gemüse und Fleisch kaufen und beim Zoll ausklarieren. Und nun will Leni auch noch zum Leuchtturm! Sea u Bert
Abschiedsbesuch bei Bermuda Radio.
Die netteste Funkstation, die wir je gehört haben. Immer mit ‘Welcome in Bermuda’ und dem Verständnis für Seeleute, die ein paar Nächte nicht oder wenig geschlafen haben. Sind sie doch alle selbst zur See gefahren. Als wir uns beim Einlaufen über Funk gemeldet hatten, war die Antwort ‘Hummel Hummel’, über die Antwort darauf hat er sich gefreut. Mors Mors war Danny, dem Funker, wohlbekannt. Heute haben wir ihn kennengelernt, Danny hatte heute auch Wache. Er freut sich schon darauf uns zu verabschieden. Bermuda Radio überwacht per Funk, Radar und AIS die gesamten Gewässer um Bermuda und koordiniert die Rettungseinsätze für See- und Luftverkehr. Darüber hinaus arbeiten sie mit Polizei und Zoll Hand in Hand, geben ihre Daten über die Schiffe weiter, und der Zoll hat die Papiere schon fertig, wenn man einklarieren will. Die Menschen hier auf Bermuda wollen einfach nett sein. Sea u Bert
Bermuda – Für heisse Tage…
Wir laufen aus.
Bermuda. Die Rathausuhr steht auf Süd, wir werden am Dienstagmorgen auslaufen. Zunächst ein gehöriges Stück nach Nordosten, bis es kalt wird, dann immer östlicher Richtung Azoren. Wir werden die ersten zwei Tage segeln können, dann einige Tage motoren, um dann hoffentlich die östliche Strömung des Azorenhochs zu erwischen. Wenn sich das Wetter an unsere Reisepläne hält. Die Distanz ist 1670 Seemeilen (3000km). Für eine so lange Strecke gibts keinen Wetterbericht. Zuverlässig ist die Vorhersage nur für etwa 5 Tage. Dennoch bekommen wir eine Menge Wetterinformationen auch auf See, nur rechts ran fahren können wir nicht. Nun wird’s wieder etwas hektisch, alles mögliche muss noch erledigt werden. Gebunkert haben wir heute schon mal, denn Diesel braucht man wohl auf diesem Stück. Wir freuen uns aber auch wieder auf den Atlantik, die zweitlängste Strecke auf unserer bisherigen Reise und die Azoren. Sea u Bert