Oberndorfs Tor zur Welt öffnet sich für uns.
Und die Möwe Jonathan
Wahrhaft ritterlich!
Volldampf-Eddie
Eddi ruft über die Oste: Ihr sollt doch wissen wo Ihr zu Hause seid! Und hinter Ihm die SGO – Armada.
Da wird man dann plötzlich ganz, ganz still…
Auslauftag 07.15Uhr: Vor dem Kutter stehen plötzlich und unerwartet Julia, Marco, Anja und Lars, mit Brötchen. Da sind diese Gören doch mitten in der Nacht aufgestanden, um uns zu verabschieden. Schluck. Sind die vielleicht doch nicht so missraten wie immer angenommen?????? Sea u Kinder!
Wie die Queen Mary….
wurden wir verabschiedet. Da war in aller Herrgottsfrühe der halbe Club versammelt. Die SGO war schon immer pfiffig, aber dies…. Also Auf dem Anleger der nicht nur Vorsitzende, sondern auch vorsingende Uwe Mählmann. Freunde und Nachbarn auf der Pier, überall großes Gewinke. Und Musi. Das Oberndorflied mit dicken Boxen über die Oste gesungen. Eine große Schiffsverabschiedungsanlage mit der gesangserprobten Stimme von Uwe. Total cool. Und dann die Armada: ein halbes dutzend Boote auf der Oste, die uns begleiten, zwei sogar bis zur Mündung. Ein wunderbares Erlebnis. Wie wir schon der Niederelbe Zeitung gesagt haben: Nicht die Oste ist das Besondere an Oberndorf, sondern die Menschen! Wir danken Euch! Ihr habt es uns wirklich schwer gemacht loszuschippern. Sea u Marlene und Bert
Dann mußte sie auch noch tauchen!
Der Geber vom Log, dem Geschwindigkeitsmesser, mußte ausgetauscht werden. Das geht zwar eigentlich von innen, ist aber immer eine Riesenschweinerei. Also hat Leni von unten zugehalten. Das passt ihr gar nicht. Unterm Schiff ist es stockdunkel, gleich neben dem Schiff der Anleger, Strömung, grauslig. Auf dem Bild lacht sie schon fast wieder!_____/)____ Sea u Bert
Abenterlustiges Ehepaar in Aussteigerlaune…
Panikkäufe!
So kurz vorm Auslaufen, und immer noch schleppen wir Kisten mit Kram an Bord. Essigessenz zum Beispiel. Daphne von ‘Lojan’ sagt: gibt’s im Süden nicht, braucht man aber, weil gern alles schimmelt.____/)____ Die zuckerfreien Cornflakes, weil die so unsere Zwischendurchnahrung sind. Nachts zum Beispiel. Im Ausland haben die Zuckerfreien nur weniger Zucker. ____/)____Klopapier, naja. ______/)_____ Und Frenchdressing. Nee, nicht was Ihr meint. Die netten Mädels in der Kronen Apotheke wissen das. Also beim Tauchen im warmen Wasser siedeln sich gern Bakterien im Ohr an. Damit’s denen da nicht so gut gefällt, schafft man eine saure Basis mit einer kleinen Spülung vor und nach dem Tauchgang. Das Rezept: Auf 150 g gesamt 20 g Essigsaure Tonerde, 5 g Glyzerin, 5 g Alkohol, Rest destilliertes Wasser. Haben wir von einem alten Taucher, und seitdem nix mehr in den Ohren. Deswegen hört Marlene auch immer das, was sie nicht hören soll. _____/)___Mehl in Flaschen gefüllt. Wegen des bösen Rüsselkäfers. Der frisst sich auch durch Plastiktüten. Darüber gabs im letzten Jahr im Logbuch schon eine längere, nicht ganz ernst zu nehmende Abhandlung: Logbuch Suchbegriff: Rüsselkäfer. Das Mehl, etwa 40kg, stammt von der Huber Mühle in Hohberg-Niederschopfheim. Alles klar? Ist im Schwarzwald. Ich backe nur mit 700er und 1000er Mehl. Das 405er, das sich in den meisten Haushalten befindet, is nix. Sagt auch Frau Buck. 40 kg Mehl klingt viel, sind 80 Brote, verteilt über ein Jahr. Nach USA darf man Mehl nicht mitnehmen, bis dahin muß es alle sein. Auf Martinique, das zu Frankreich gehört, soll es aber auch richtiges französisches Baguette geben. Da macht die Schiffsbäckerei dann Pause. _____/)_____Ein paar Dosen Bratheringe sind auch noch an Bord gekommen. Sind aus der Dose dauerhaft lecker, und schmecken sowohl auf Brot als auch mit Bratkartoffeln.___/)___ Marlene krabbelt in alle Ecken um alles zu verstauen. Manche Sachen werden wir nie wieder finden.____/)___ Sea u Bert