Road Town. Auch das war ein kuscheliger Job, neben der Maschine liegend den 17 kg schweren Vogel wieder einzubauen. Die und ihr Zwilingsbruder waren übrigens die Hauptursache für unsere 85 kg Gepäck von zu Hause. Aber nun läuft sie wieder. Alles dreht sich, Jahncke freut sich. Sea u Bert
Neu und lecker
Hitchkock?
Road Town, BVI, Westindies Was ist denn hier los plötzlich gibt’s wieder Möwen. Liegt es an der Jahreszeit? Oder sind wir schon weit genug im Norden? Keine Ahnung. Dankeschön Emma und Jonathan für die schönen Mitbringsel!
Sonntag Arbeitstag.
Road Town BVI, Westindies. Fleißig sind wir. Wenn’s sonst keiner sagt, dann loben wir uns eben selbst. Die neue zusätzliche Radarantenne zu installieren war ein ziemlicher Job, besonders dieses dicke Kabel 15 meterlang durchs Schiff bis in den Mast zu bekommen. Ganz stolz sind wir aber auf diese vierkleinen 12v Steckdosen. Die sind für die Handy Ladegeräte, Kameras und den MP3 Player. Nun herrscht Ordnung auf dem Kartentisch! Das Kabel für die neuen Sonnenzellenauf dem Dach liegen auch schon, die Montage kommt heute dran, und vor dem Frühstück bauen wir noch schnell die Backbord Lichtmaschine ein. Na ? Seid Ihr zufrieden mit uns? Sea u Bert
Heimkehrs Hafen.
Road Town. Tortola. BVI. Westindies. Ein Blick von oben, von Fort Burt auf die ‘Dicke’, wie Jörn aus Glückstadt immer liebevoll sagt. Links die Station von Polizei und Zoll mit ihren superschnellen Booten. Ein niedlicher kleiner Hafen. Sehr geschützt, in jeder Hinsicht. Ein gutes Gefühl, wenn man und Frau wegfährt. So ein Platz kostet hier 14 US$ pro Monat und Fuß Länge. Wenn’s ganz dumm kommt, ist Heimkehr 58 Füße lang. Dazu 250 $ für die Kontrolle des Bootes, da geht dann einer durchs Boot, kontrolliert die Bilgen und, in unserem Fall, spült den Wassermacher. Da kommen dann gut 1000 $ raus. Diese Preise sind deutlich unter dem Schnitt hier in BVI. Trotzdem viel Kohle für’n Rentner. ___/)___ Sea u Bert
Networking.
Road Town. Tortola. BVI. Westindies. Als wir um 22.00 Uhr nach dem langen Flug im Stockdunkeln wieder an Bord kommen, stehen da zwei Flaschen Beck’s und eine Karte von unserem einhandsegelnden Freund Dirk. www.meinesee.com ‘Willkommen zu Hause, und weiterhin viel Spaß auf Eurer Reise! Der Dirk ist aber in Deutschland, hat seine Rund-um-Atlantik-Reise beendet. Wie hat der das gemacht? Aber so ist es hier draußen. Da lernt man einen Segler kennen, der liegt in der Marina nebenan, dem schickt man ein Mail und der stellt das Bier an Deck. Cool. Danke Dirk! Marlene und Bert
Ein bisschen Oberndorf ist überall.
Road Town. Tortola. BVI. Westindies. Das uns der Abschied wieder schwer gefallen ist von Oberndorf ist klar. So sind wir. Zum Trost haben wir zwei zauberhafte Mails bekommen. Eines aus Sidney, Australien und eines aus Hamburg.
***** ich kann sooooooooooooooooo gut nachvollziehen, wie schwer der Abschied aus Oberndorf Euch fallen muss… : Es ist eine eigenartige Mischung aus dem Band zu liebenswürdigen Menschen und der liebgewonnenen Umgebung, die einerseits den Abschied erschweren und der Neugierde nach dem Neuen und Unbekannten, das andererseits zum Abschied drängt…. Ein kleines bisschen Oberndorf ist überall auf der Welt zu finden und andernfalls ist es immer gut zu wissen, wo Wurzeln und Freunde sind… Ich wünsche Euch alles Gute für den nächsten Abschnitt Eurer Reise. T. aus Sydney *****
Und unsere Freundin M. aus Hamburg schreibt:
***** Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen, Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen. … Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, Der uns beschützt und hilft, zu leben. … Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden . . Hermann Hesse *****
Das hat geholfen, und es stimmt, ein bisschen Oberndorf ist überall, nur die Oberndorfer fehlen, die Wurzeln und Freunde.
_____/)_____ Sea u Bert
Chef.
Chicken!
Tortola. Alle noch da! Die Eier haben Ostern überstanden und laufen hier herum, die Hühner haben sich rechtzeitig vor dem Grill versteckt. Hühner rennen hier überall über die Insel, auch auf dem Airport. Sea u Bert
Angekommen, trotz Vulkan.
Tortola. Da haben wir wohl Schwein gehabt, einen halben Tag später waren viele Fluhäfen dicht. Der isländische Vulkan bringt die europäische Fliegerei zum Erliegen. Bei uns alles planmäßig. Anschlüsse waren knapp aber ausreichend, langes Herumsitzen in San Juan führte zur einer umfangreichen Verkostung amerikanischen Junk Foods. Subway, Starbucks und Cinnabun wurden probiert. Um etwa 22.00 Uhr Ortszeit waren wir an Bord. Heimkehr liegt da wie aus dem Ei gepellt. Die Marina muss sie wohl gewaschen haben. Batterien sind randvoll (Säuredichte 1,28!), was bedeutet, dass die Sonnenzellen auf dem Dach gute Arbeit geleistet haben. Wir hatten allerdings auch den Kühlschrank aus. Wenn so die Sonne aufgeht hier zwischen den Palmen, ist es schon auch schön, aber natürlich gar nix gegen einen Sonnenaufgang über dem Ostedeich. Sea u Bert ____/)____