Big Fisch!

In See, Exuma Sound, Bahamas. Jetzt gibt’s wieder ein paar Tage Fisch. Diesmal ist uns ein Mahi Mahi, an den Haken gegangen. 1,25 meter lang und 8 kg schwer. Der größte, den wir je aus dem Wasser geholt haben. Nun haben wir einige Kilo Filet in der Kühlbox. Heute abend gehts erstmal mi gegrilltem Fisch los. Dazu möglichst wenig Kartoffel und oder Krautsalat. Bilder später. Sea u Bert

Spezialwerkzeug.

George Town, Grand Exuma, Bahamas. Eine Reparatur im Mast: Von der Schiene am Mast, die die Passatbäume aufnimmt, ist ein Stück abgetrissen. Die 8 mm Gewinde sind herausgerissen. Mit dem mit Blumendraht geführten Schlüssel, der mit einer Mini-Videokamera geführt wird (Endoskop,) ist es gelungen, eine Schraube durchzustecken und von innen mit einer Mutter und Scheibe zu verbolzen. Dies ist natürlich sowieso die bessere Verbindung verglichen mit dem ins Alu geschnittenen Gewinde. Wie sagt Hannes von ‘Rasmus’ immer: Ja das ist segeln!. Liebe Segler, lauft nicht ohne Blumendraht aus.

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Dumdidumdidum..

dumdidumdidum, dumdidumdidumdidumdidumdidumdidum…. Frei nach M. Anders ausgedrückt, eine Woche vor Anker reicht denn aber auch. Morgen geht’s weiter. Die englische Yacht Kalandia, die schon in Las Palmas neben uns gelegen hat, liegt neben uns und hat den gleichen Weg. Nach Nassau gehen wir nur, um zwei Seekarten-Chips zu holen, von denen wir aber noch nicht wissen, ob es sie dort gibt. Wenn nicht, müssen wir rüber nach Florida / Ft. Lauderdale, auf unserem Weg nach Charleston, South Carolina. Nassau hat ein schlechtes Image, hat eine hohe Kriminalität, und in vielen Straßen sollte man sich nachts nicht aufhalten, und auch bei Tage nur mit Vorsicht. Das finden wir doof. Also, wenn überhaupt, dann nur kurz. Bis Charleston sind’s ungefähr noch 500 Meilen. Die dauern aber etwas länger, weil wir in den Flachwassergibieten hinter den Riffen nicht nachts fahren dürfen. Unter Position könnt ihr diese türkise Welt sehen. Zwischen 3 und 2000 Meter Wassertiefe liegen hier nur ein paar Hundert Meter, so steil geht’s da abwärts. _____/)_____ Sea u Bert

Bankräuber.

George Town, Bahamas. Die Scotiabank, in der wir Geld holen, war irgendwie komisch. Die Gitter waren zu, das haben die hier, so ein Alugitter durch den Kassenraum. Als wir hinterher noch eine Cola tranken, liefen Polizisten mit Pumpguns herum. Als wir sie fragend ansahen, winkten sie beruhigend ab. Zwei Meilen später Straßensperre, andere Autos nach links, wir mussten in der Mitte halten, vier Maschinenpistolen gucken uns an. Dann ein Zeichen, weiterfahren. Heute stand die Auflösung in der Zeitung: Genau unsere Bank war eine Stunde vorher überfallen worden. Fluchtauto: ein weißer Toyota. Hatten wir. Aber die Polizisten waren alle sehr nett. Sonst war nix weiter los. Sea u Bert

Eddy ist vielseitig.

In George Town hat er ein Restaurant, und wohl auch ne Eisfabrik. Das mit dem ie und dem fehlenden d , ist nur Tarnung.

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Hurry up and wait!

George Town, Bahamas. So ein Frontdurchgang dauert hier ziemlich lange. Bis Dienstag werden wir wohl noch bleiben. Dann geht’s weiter nach Norden, bis nach Nassau oder in die Nähe, dann kommt der Sprung nach USA. ___/)___ Heute hat uns eine Kellnerin ein Bahamarezept verraten, sie nennen es Grill. –In eine Alufolie etwas Öl, dan irgend ein Fleisch oder Fisch, ich hab Hühnerbrust genommen. Darauf alles Gemüse was da ist, Brokkoli, Zucchini, Zwiebeln, Plantain (gibt’s in Deutschland leider nicht), Ingwer, Knoblauch, Paprika und was sonst noch weg muss. Einen ordentlichen Schuß Weißwein drüber(das hat die Kellnerin nicht gesagt), etwas Salz und Pfeffer. Folie verschließen und für etwa 25 Minuten in den Backofen. Macht auch wenig Abwasch. Man könnte auch Reis dazu essen, haben wir nicht, haben die Kartoffeln mit hinein getan. Sea u Bert

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