Heimkehr Geschichte Teil 7.

Oberndorf, Osteland. Zwischendurch haben wir Heimkehrs Bauwerft gesucht und gefunden. Van Twillert, in Nijkerk, Holland. Das Schiff wurde nach diesem Halbmodell gebaut, keine Risse, keine Zeichnungen, kein Papier – und schwimmt doch. Sea u Bert

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Neuer Vortragstermin am 28.01.2011

Hier die Meldung von Oste.de:
Farbbild-Vortrag wird wiederholt
Mit fast 100 Gästen bis auf den letzten Platz gefüllt war kürzlich, wie berichtet, der Saal des Gasthauses “Zur Sietwende” (Henning) in Oberndorf-Niederstrich, als die Oberndorfer Atlantik-Überquerer Bert und Marlene Frisch über ihr Ozean-Abenteuer mit dem Kutter “Heimkehr” berichteten. Wegen der großen Nachfrage wird die mit sehr viel Beifall bedachte Ton- und Video-Präsentation wiederholt. Wer an der ersten Vorstellung – etwa wegen der damaligen Eisglätte – nicht teilnehmen konnte, kann die Wiederholung am Freitag, 28. Januar, ab 19 Uhr, ebenfalls in dem wunderschönen alten Gasthaus “Zur Sietwende”, direkt hinterm Ostedeich, erleben.
Wie Eddy Uhtenwoldt vom AG-Osteland-Arbeitskreis “Blaues Netz Oste” mitteilt, sind alle Interessierten eingeladen. Der Eintritt ist frei, eine Spende für die AG Osteland willkommen.
Im März wollen die Hochleistungssegler – er fungiert auch als Smutje, sie als Maschinistin – die Rückreise von den USA nach Deutschland antreten. Über die Vorgeschichte des Atlantik-Törns berichten die beiden Oberndorfer zur Zeit auf ihrer (kürzlich preisgekrönten) Website www.heimkehr-hamburg.de.
Das Foto zeigt die Crew mit dem Empfangskomitee in St. Lucia nach der Atlantiküberquerung.

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Heimkehr Geschichte Teil 6.

Oberndorf, Osteland. So hat’s ausgesehen, bevor die Heimkehr wieder zum schönsten Schiff der Welt wurde. Aber der Weg dahin war kein Spaziergang. Sea u Bert

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Heimkehr Geschichte Teil 5.

Oberndorf, Osteland. Marlene meckert, sie will eine eigene Aufgabe, nicht nur Assi sein. Ok, sie soll die Motoren ausbauen. Sie schluckt, aber sie macht es. Jeder Motor wiegt etwa 450 kg. Nach 3 Wochenenden stehen die Motoren auf dem Hallenboden, sie strahlt, ich auch. Anschließend baut sie ein maßhaltiges Modell von den neuen Motoren auf die alten Fundamente. Dieses Ding ist das erste Neue, das ins Schiff kommt. Die Temperaturen in der Halle sind zwischen -5 und -10 Grad. Sea u Bert

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Heimkehr Geschichte Teil 4.

Oberndorf, Osteland. Das Schiff hatte vorn eine riesige Beule. Hier sind wir dabei, sie mit einem aufgeschweißten Auge und einem großen Träger mit einer Spindel herauszuziehen. Der Stahlträger allein wiegt 40 kg. Wir lernen mit schwerem Geschirr umzugehen, bauen einen kleinen Kran an Deck. Später habe ich von Innen – in der Steuerbord-Vorschiffskoje – neue Spanten eingeschweisst. Zwischendurch spielen der damals kleine Björn und Marlene mit Schiffchen im Feuerlöscheimer. Sea u Bert

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Heimkehr Geschichte Teil 3.

Oberndorf, Osteland. Der Anfang war eine unheimlich dreckige Arbeit. Ein ausgebrannter Maschinenraum ist unglaublich schwarz. Wir haben alles Verbrannte herausgerissen und in einen großen Container geworfen, der neben Heimkehr stand. Jens nannte uns die ‘Schietgang’ und so sahen wir auch aus. Auf der Heimfahrt Sonntagabend sind wir immer zum McDrive, reingetraut haben wir uns nicht. Übrigens, die Originalfotos sind an Bord, digital war noch nicht Mode, wir fotografieren sie von Ausdrucken ab, deswegen die schlechte Qualität. Sea u Bert

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Heimkehr Geschichte Teil 2.

Oberndorf, Osteland. Das Erste war eine gigantische Liste. Die hab ich im Flugzeug erarbeitet und wenn Sitzungen besonders langweilig waren. Sie hat 560 Punkte. Sehr detailliert steht da mit Stand von 1996 z.B. drin, wie die Rohrführung der Warmwasserheizung verläuft, und dass wir einen dickeren Decksbalken üner den Motoren brauchen, um die Maschinen im Reparaturfall anheben zu können. Extralisten beschreiben Lage und Anzahl der LED-Lampen, die damals gerade erfunden wurden. Nach der Liste sind wir vorgegangen. Sechs Jahre lang. Sea u Bert

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Heimkehr Geschichte Teil 1- Lady mit heißer Vergangenheit.

Oberndorf, Osteland. Unsere Heimkehr hatte schon eine schwere Jugend. Sie ist 1984 in Nijkerk in Holland vom Stapel gelaufen und hatte 1995 im Dezember ein heißes Erlebnis: Kurz nach 10.00 Uhr morgens während einer Probefahrt in der Jademündung brach im Maschinenraum ein Feuer aus. Der Kutter trieb auf die Ölverladepier in Wilhelmshaven zu. Zur gleichen Zeit begann die deutsche Fregatte ‘Rheinland-Pfalz’ zusammen mit dem Rettungskreuzer ‘Vormann Steffens’ nur eine Meile vom Havaristen entfernt eine Feuerlöschübung. Nach dem Notruf war Hilfe blitzschnell bei der Feline, der heutigen Heimkehr. Die 6 an Bord befindlichen Personen wurden übernommen und das Feuer gelöscht. Im Frühjahr 1996 lief sie uns dann in die Arme – Liebe auf den ersten Blick. Und dann begann unsere 6-jährige Umbauzeit. Fortsetzung folgt. Sea u Bert

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Das hat Spass gemacht. Teil 1.

Oberndorf, Osteland. Gestern Abend hatten wir erstmalig Gelegenheit, über einen Teil unserer Reise in einem Vortrag zu berichten. Das hat uns einen Riesenspass gemacht. Lest selbst, was unsere Lieblings-Internet-Zeitung http://www.oste.de/ schreibt:
Segeln
Ostewasser magnetisch
Aufbruch zur Ozeanüberquerung 2009
8. 1. 2010. Fernweh trieb die Oberndorfer Segler Bert und Marlene Frisch zu ihrem Transatlantik-Törn, in der Karibik wiederum packte sie Heimweh. Schuld war die “Magnetkraft” ihrer “geliebten Oste”, berichteten sie am Freitag vor fast 100 Zuhörern beim AG-Osteland-Arbeitskreis Blaues Netz Oste. In der Versammlung in Oberndorf kündigte “Mocambo”-Kapitän Caspar Bingemer ein Programm “Schippern und Wandern 2011” an, Störvater Wolfgang Schütz informierte über weitere Artenschutzaktionen, Blaues-Netz-Sprecher Bernd Jürgens über neue Werbemittel.

Das hat Spass gemacht. Teil 2.

Hier der zweite Teil der Berichterstattung von www.Oste.de über den Freitagabend (http://www.niederelbe.de/ostemarsch/hem-index.htm):
SÜDWÄRTS, BIS DIE BUTTER SCHMILZT…
8. 1. 2010. Erst geht’s “nach Süden, bis die Butter schmilzt”, dann westwärts gen Karibik auf den Spuren des “Kollegen Kolumbus”: Farbig und humorvoll versteht es das Oberndorfer Segler-Ehepaar Bert und Marlene Frisch, über seine Atlantik-Überquerung mit dem Segelkutter “Heimkehr Hamburg” zu berichten. Ein nahezu hundertköpfiges Publikum dankte den Hochleistungsseglern am Wochenende im vollbesetzten Saal des Gasthauses “Zur Sietwende” (Henning) in Oberndorf-Niederstrich mit lang anhaltendem Beifall für die mehr als einstündige, professionell gestaltete Präsentation “Von der Oste an die Ostküste der USA”. Faszinierende Fotos, Videosequenzen und Logbuch-Zitate wechselten sich ab, stimmungsvoll untermalt von maritimen Klängen wie “I am sailing” oder Udo Lindenbergs “Hinterm Horizont geht’s weiter”.
Eingeladen hatte das Blaue Netz Oste, der Schifffahrts- und Gewässerarbeitskreis der gemeinnützigen AG Osteland. Unweit des Veranstaltungslokals gleich achtern Diek hatten Osteland-Mitglieder im Jahr 2009 die Skipper mit dem Abspielen der Oberndorf-Hymne “Das Herz der Oste” zu dem Rekord-Törn verabschiedet, mit dem sich Marketingexperte Frisch und seine Frau einen lang gehegten Ruhestandstraum erfüllten (siehe Frisch-Logbuch im Internet).
Alarmstufe Rot im Atlantik
Interessiert verfolgten die Zuhörer aus dem Osteland – darunter die Vorsitzenden etlicher Wassersportvereine aus den Landkreisen Cuxhaven, Stade und Rotenburg – die Informationen über die Ausrüstung des Fischkutters, den die beiden bekennenden “Sicherheitsfanatiker” mit modernster Kommunikations- und Navgationselektronik vollgestopft und mit zwei 100-PS-Maschinen ausgestattet hatten. Und gebannt vernahmen sie die Berichte über die Risiken der Reise – von tückisch unter Wasser treibenden Stahlcontainern über Wirbelstürme, denen es auszuweichen gilt, bis hin zum defekten Passatsegel (“Alarmstufe Rot”) und zum Ausfall des Autopiloten, der das Paar tagelang rund um die Uhr ans Ruder zwang.
Als Augenschmaus erwiesen sich opulente Fotos etwa von den weißen Kanalklippen bei Dover und von der wilden Natur des Madeira-Archipels, vom unendlichen Blau des Ozeans, in dem Delfine der Yacht folgten, und von der Karibik-Insel St. Lucia, wo die Oberndorfer schließlich – “fix und fertig” – die Ankunft nach 22-tägiger Nonstop-Überfahrt mit Rumpunsch feierten.
Was tun gegen Kakerlaken an Bord?
Abgerundet wurden die Bilderschau durch Ringelnatz-Verse, aber auch durch Einblicke in die Rollenverteilung an Bord – sie leidenschaftliche Maschinistin, er versierter Küchenchef – und durch Döntjes und praktische Tipps: Wie bereitet man eine selbstgefangene Golddorade zu? Wie läßt sich der Außenbordmotor gegen Diebstahl sichern? Was tun bei Kakerlakenbefall?
Immer wieder scheinen die beiden Segler hin- und hergerissen zwischen Fernweh und Heimweh. Nachdem Bert Frisch sogar noch fern in der Karibik die “Magnetkraft des Ostewassers” gespürt hatte, drängt es ihn nun, nach einem gerade überstandenen Klinikaufenthalt in Deutschland, wieder in “dieses unglaubliche Blau”: Im März will das Paar an die US-Ostküste fliegen, wo die “Heimkehr” überwintert, um dort zur zweiten Atlantiküberquerung aufzubrechen, nach der die Skipper im Herbst wieder in Oberndorf eintreffen wollen.
Dank von Bernd Jürgens und Eddy Uhtenwoldt “Kommt gesund und heil wieder,” wünschten Bernd Jürgens (Hemmoor) und Eddy Uhtenwoldt (Wingst) vom “Blauen Netz Oste” den beiden Skippern, denen sie ihnen mit Blumen und Oste-Bildern für den packenden Vortrag dankten.