Auslaufen einen Tag verschoben!

Weil ein Tief mit 44 kn Wind in der Prognose unserer Kurslinie etwas zu nahe kommt, haben wir unsere Abreise um einen Tag verschoben. Morgen: Neues Spiel, neues Glück. Ihr wisst schon: Geduldiger Schipper hat immer guten Wind! Sea u Bert

Abschiedsessen- Lapas.

Das sind Napfschnecken, die auf den Felsen kleben, viel Knoblauch, viel lecker! Sea u Bert

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Immer auf dem gelben Strich lang.

Terceira, Azoren. Hoffentlich können wir den gelben Strich auch sehen, weil doch das Wasser so blau ist. Anyway, da geht’s lang. Erst kurz vor Falmouth werden wir unseren alten Kurs kreuzen, also wird unsere Atlantikumrundung erst dann beendet sein. Sea u Bert

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Abschiedstern.

Terceira, Azoren. Wir finden, unsere Sterne werden immer besser. Auch hier haben wir unseren sternigen Fußabdruck hinterlassen. Einen Monat waren wir hier auf den Azoren, auf drei Inseln: Flores, Faial und Terceira. Freitag früh laufen wir aus, vorher werden wir noch etwa eine Tonne Diesel bunkern. Der örtliche Markt versorgt uns mit frischem, ungekühltem Gemüse. Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Möhren (hat nur Zweck, wenn sie ungewaschen und ungekühlt sind), Blumenkohl, Weißkohl und Süßkartoffeln, die hier besonders lecker sind, kommen an Bord. Und natürlich Äpfel, Bananen und Apfelsinen. Auch wenn wir noch Käse aus den USA haben, werden wir tüchtig Azorenkäse einkaufen. Und Brot für die ersten Tage. Ein Kilo Frikadellen wird Bert auch noch braten. Das letzte Stück Atlantik bis England oder Frankreich ist 1200 Seemeilen lang. Der Kurs 47°, Nordost. Wir hoffen, dass wir es in gut 10 Tagen schaffen. Ab jetzt geht es so richtig Richtung Oberndorf. Seit wir dort vor wenig mehr als zwei Jahren am 16. Juni abgelegt haben, liegen 12.637 Seemeilen, das sind über 23.000 Kilometer, in unserem Kielwasser. Wen wundert’s, dass die Sehnsucht nach Oberndorf immer größer wird. Sea u Marlene und Bert

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Reiseplanung mit Daumen und Zeigefinger.

Angra, Terceira, Azoren. So wie es heute aussieht, werden wir wohl am Freitagmorgen das letzte Stück, den dritten Teil unserer Atlantiküberquerung in Angriff nehmen. Nach Falmouth in Südengland sind es 1200 Seemeilen (2200 km). Auch dieses Stück ist nicht einfach, weil das Wetter sich oft sehr schnell ändert. Zur Zeit sieht es ganz gut aus. Drückt uns die Daumen! Sea u Bert

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