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Von Dover nach Eastbourne.

Dover war echt prima, hat uns gut gefallen. Aber jetzt ist auch gut und wir holen die Erlaubnis ein (alles sehr förmlich und gut organisiert hier), die Marina und den Hafen zu verlassen. Von Dover bis Eastbourne sind es 50 Seemeilen. Da die Tide erst am frühen Nachmittag in Dover dreht, laufen wir entsprechend spät aus, damit wir ordentlich Speed kriegen.

Wir überqueren den Kanaltunnel Dover-Calais. Ist tatsächlich in der elektronischen Seekarte eingetragen. Keine Sorge, wir haben genug Wasser unterm Kiel.

Es ist wenig bis kein Wind und wir motoren nach Westen. Unterwegs pelzen wir mit Seewasser, herrlich. Und es gibt leckere Pfannkuchen.

Dungeness Point mit dem Kernkraftwerk direkt am Beach querab.

Wir kommen spät am Ankerplatz vor Eastbourne an. Um 22.30 Uhr fällt der Anker. Gegessen haben wir unterwegs. So bleibt uns nur, den Sonnenuntergangshimmel, riesiges Wetterleuchten mit Blitz und Donner in der Entfernung und Mond und Sterne zu bewundern.

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Dover Castle.

Die große Burganlage hoch über der Stadt.

Beeindruckende, bedrückende Führung durch die Tunnelanlage unter der Burg. Leider fotografieren verboten.

Toller Blick von oben auf den Fährhafen und Strand, Wellington Dock und die Westausfahrt.

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Dover.

Von Ramsgate bis nach Dover sind es nur 17 Seemeilen. Wir segelmotoren mal wieder nach Westen.

Eine gemütliche Reise entlang der Whitcliffs of Dover.

Im Hafen von Dover muss man sich über Funk anmelden und bekommt dann die Erlaubnis einzulaufen. Rote oder grüne Lichter sind zu beachten. Hier ist viel Verkehr, die Fähren von und nach Calais laufen ein und aus.

Dover ist prima. Gute Marina, hier liegt Heimkehr sicher und gut bewacht durch die mächtige Burg.

Der Clock Tower mit hundefreundlichem Café gleich nebenan.

St. Mary‘s Church.

Abkühlung gibt’s mitten in der Stadt. Wir essen ein Sandwich bei Berts altem Marinekollegen.

Schade, The Happy Chef ist geschlossen, da gab’s lecker Frühstück. Happy Chef, happy Skipper. Wir frühstücken an Bord, heute mal ganz gesund mit viel Obst.

Coole Kneipe am Hafen.

Wohnen unter den weißen Klippen.

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Ramsgate.


Die Stadt und der Hafen haben was. Gefällt uns wieder prima.

Der kleine Leuchtturm an der Hafeneinfahrt ist mit 11,60 m Höhe zu hübsch.

Prima Liegeplatz.

Wie auch der Royal Temple Yacht Club, toller Teppich.

Jacob‘s Ladder, die Seefahrerkirche und das Smack Boys Home – alles liegt direkt am Hafen.

Ramsgate remembers: Die 338 lebensgroßen Silhouetten repräsentieren die 338.000 geretteten Soldaten, die während der Operation Dynamo 1940 aus dem eingekesselten Dünkirchen mit Fischerbooten, Yachten und allem, was schwimmt, gerettet wurden.

Das nennt sich ‚A heartattack on a plate‘, es gibt aber auch Gesünderes.

Kleine Radtour am Abend.

Kunst: Hands and Molecules.

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Go West.

Der Wind passt, die Tide passt. Wir laufen aus nach Westen. Ramsgate ist unser Ziel. Mal sehen wie es läuft.

Wir segelmotoren, es ist kein – kein!!! – Wind. Das ist schon selten in der Nordsee.

Unser Hochseebadezimmer ist bereit. Erholungspause in der Hängematte.

Viele Windkraftanlagen in der Nordsee.

Öliges Wasser, kein Windhauch. Die Ruhe vor dem Sturm? Von Mitternacht bis zum frühen Morgen erleben wir Gewitter mit Blitzen im Sekundentakt, starken Wind mit Böen von 40 Knoten und kräftigen Regen. An fotografieren hat keiner gedacht. Nur heil da durch.

Der Morgen nach dem Sturm, erstmal Schlaf nachholen.

Unser Abendessen: Vom Fischkutter auf Helgoland gekaufter Hummer. Watt lecker! Das reicht für zweimal Abendbrot.

Meeresleuchten – das ist Plankton, das vor Schreck leuchtet 🙂

Erstmal ein anständiges Frühstück und später Eiskaffee und Cappuccino.

Wir segeln in die Zweite Nacht, die ist friedlicher.

Die Sonne geht auf.

Viele Windräder – hübsch in Reih und Glied. Juchuuu – Land in Sicht!

Nach 52 Stunden und 330 Seemeilen angekommen: Hafeneinfahrt Ramsgate / UK.

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Letzer Tag auf Helgoland.

Dirk kommt mit ‘M’, meinem Täufling. Schön, die beiden hier zu treffen. Und Bert will hier nur sitzen.

Ausflug zur Düne

Düne: Nordstrand + Südstrand

Seglerpläne sind bei Ebbe auf den Strand geschrieben – sagt Anja L. Also next Stop Ramsgate / UK.

Abschiedsessen in der Bunten Kuh.

Und noch einmal aufs Oberland zu den Basstölpeln und Lummen. Die Lummenkinder springen todesmutig vom Klippenrand ins Meer. Bewundernswert die kleinen Piepsbälle.

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Die Insel die atmet.

Heute Leckeres aus der Bordküche: Garnelen mit Salat.

Die Backstube ist geschlossen. Kein Bäcker mehr da. Eine gegründete Genossenschaft versucht, die Bäckerei auf Helgoland wieder zu reaktivieren. So lecker waren die Brötchen und nachmittags noch knusprig. Wir helfen mit und sind Genossen geworden.

Es gibt immer was zu tun: Schotwinsch-Reparatur – Müll aus dem Hafen fischen –

Pizza-Treff mit Trans-Ocean-Freunden – Kaffeetrinken mit den Nachbar-Crews – shoppen bei Vater und Sohn Engel

An der Bunkerpier: liegende Tätigkeit. 1.800 Liter Diesel fließen in Heimkehrs Bauch. Das dauert. Tank voll, Portemonnaie leer.

Auf dem Weg zum Lummenfelsen – die hätten wir ja zu gerne mit an Bord genommen – durch die Kleingärten.

Sonnenuntergang über der Langen Anna.

Basstölpel mit Jungtieren. Es sind weniger Vögel als im letzten Jahr.

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Helgoland ist fein.

Die Schweizer Yacht ANELA liegt längsseits. Eine Reinke, fantastisch ausgebaut!

Nordstrand.

Die Lange Anna.

Die Basstölpel-Kolonie auf Helgoland ist in diesem Jahr ziemlich klein. Sonst war hier viel mehr Gedränge.

Der Leuchtturm Helgoland wurde im Zweiten Weltkrieg als Flakturm gebaut. Er wurde 1952 als Ersatz für den im Krieg zerstörten alten Leuchtturm in Betrieb genommen. Er hat das stärkste Leuchtfeuer aller deutschen Leuchttürme. Das Laternenhaus ist in 82 m Höhe. Kennung Fl W 5s. Die Tragweite beträgt 28 Seemeilen.

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Helgoland.

Wind und Tide passen und wir laufen früh aus in die Nordsee. Vorbei an der Kugelbake setzen wir die Segel und nehmen Kurs auf Helgoland. An der Bake Z (Zulu) biegen wir rechts ab

Huch, was liegt denn da? ‘Mein Schiff 3’ spuckt Touristen auf die Insel. So ein großes Kreuzfahrtschiff haben wir hier noch nicht gesehen.

Vorbei an Tonne Düne Süd geht es in den Südhafen von Helgoland.

Viel los im Hafen. Aber schön, wieder hier zu sein.

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Cuxhaven.

Von Cuxhaven fahren wir nochmal 2 Tage mit Rad und Bahn nach Hause an die Oste. Abendessen gibt es im Ostekieker.

Bert fährt nochmal mit dem Auto nach Hamburg, der Zahn muss nun doch gezogen werden, autsch. Wir setzen schon mal die französische Flagge vorm Haus, Frankreich ist der Plan für dieses Jahr.

Zurück in Cuxhaven gibt’s noch ein paar Jobs (Frischwassertank-Geber neu eindichten, Getriebeölwechsel) und viele Freunde aus Oberndorf und Cuxhaven treffen.

Fischbrötchen passt immer. Und mit Helgoländer Torte stimmen wir uns schon mal auf unser nächstes Ziel ein.

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