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Cherbourg und Umgebung.

Hier lernen schon die Jüngsten im Opti das Segeln. Kein Wunder, dass die Franzosen so erfolgreich sind.

Heute fahren wir mal Richtung Westen. Wieder so ein toller Radweg am Wasser entlang. Immer mal wieder halten wir an und genießen die schönen Ausblicke auf das Meer.

Kunstwerk am Wegesrand.

Uns geht es gut in Frankreich.

Der kleine Hafen von Querqueville ist nichts für Heimkehr, zu flach.

Wofür das Gestell mal gedacht war? Vielleicht eine Anlegestelle für große Schiffe. Alte Kanonen auf der großen Hafenmauer dienten bestimmt mal als Poller.

Am Strand von Querqueville.

Im La Saline am Strand essen wir eine Planche.

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Cherbourg ist prima.

Mit den Fahrrädern unternehmen wir tolle Touren an der Küste entlang.

Zwischendurch sind wir fleißig und warten die Toilette. Der Skipper macht das Grobe, die Crew ist für die Feinarbeit zuständig, weil schmalere Hände.

Heute ist der französische Nationalfeiertag. Vor dem großen Feuerwerk erstmal Musik und Fußball – Public Viewing am Yachthafen. Da brauchen wir eine Stärkung und sind überrascht, es gibt eine hervorragend Bratwurst im Baguette.

Trotz des verlorenen Halbfinalspiels gibt es ein großartiges Feuerwerk. Wir sitzen gemütlich an Bord und haben einen großartigen Blick auf das Spektakel.

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Cherbourg.

Erste Stadterkundung mit den Rädern. Wir freuen uns über viele Radwege und müssen uns erstmal wieder daran gewöhnen, auf der rechten Seite zu fahren.

Der Tidenhub beträgt hier bis zu 9 m. Manchmal ganz schön steil die Zuwegungsbrücke zum Ponton.

Boulangerie, Baguette, Crêperie, Patisserie, Glacier – die wichtigsten Worte können wir schon.

Napoleon – wie immer hoch zu Ross. Hier werden die kleinen Matrosen gemacht, hier ist die Schule der Matelos.

Der Drheam Cup – ein Race von Cherbourg nach Lorient – ist das Qualifizierungsrennen für die Route du Rhume, eine Transatlantik Einhandregatta nach Guadeloupe.

Über 100 Racer sind am Start, und wir mitten drin. Die Tochter von Freunden segelt das Rennen auf einer Jeanneau Sun Fast 3200 mit.

Wir genießen das französische Essen.

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Von England nach Frankreich.

Um 18 Uhr machen wir in Lymington/UK die Leinen los, laufen vorbei am Hurst Castle und Needles Lighthouse nach Süden Richtung Frankreich.

Wir laufen in eine ruhige Nacht. Der wenige Wind kommt aus der richtigen Richtung. Wir lüften alle Tücher: Klüver-, Groß- und Besansegel sind gesetzt und fangen jeden Hauch ein. Der Wind legt sich schlafen, eine Maschine läuft mit und gibt genug Vortrieb.

Wir erleben einen wunderbaren Sonnenuntergang, den Mondaufgang, viele Sterne. Nightshift: Im Englischen Kanal ist viel Verkehr und wir überwachen mit Hilfe von Radar und AIS unseren Kurs und die Kurse der anderen.

Sonnenaufgang vor Frankreichs Küste.

Die Marine ist auch schon unterwegs und wir laufen ein nach Cherbourg, Frankreich.

Wir gehen an den Wartesteg, bis der Dockmaster uns einen Liegeplatz zuweist. Gleich hinter der Hafeneinfahrt, sehr ruhig, längsseits am Pontoon. Platz am Steg für die Fahrräder, nette Leute.

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Lymington.

Bye bye Portsmouth.

Wir fahren weiter nach Westen, heute nur ein kleiner Törn durch den Solent in den Lymington River nach Lymington. Im Solent ist immer viel Verkehr.Luftkissenboote, Fähren und natürlich jede Menge Segler.

Flache Einfahrt in den River. Hier müssen wir uns penibel an die Bojen und Marker halten. Wir machen fest im Lymington Yacht Haven am Dan Bran Pontoon.

Hier haben wir Freunde, Liz und Bill warten schon auf uns und nehmen die Leinen an. Bill ist Trans-Ocean Stützpunktleiter hier. Gemütliches Teetrinken an Bord und anschließend gehen wir gemeinsam in den nächsten Pub. Schön, wieder hier zu sein.

Wir machen einen gemeinsamen Ausflug nach Bucklers Hard, Hier hat Admiral Nelson seine Schiffe gebaut.

Eine kleine Kirche, Saint Mary, darf nicht fehlen …

… und ein Pub natürlich auch nicht.

Lymington City

Fahrradtour am Wasser, am Strand, im Wald. Echt schön hier.

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Portsmouth.

Wir frühstücken ordentlich und radeln durch Gosport zum U-Boot-Museum.

Mit der Fähre und den Fahrrädern geht es rüber nach Portsmouth.

Wir besuchen das D-Day Museum. Wieder eine sehr beeindruckende Darstellung der großen Invasion der Alliierten in Frankreich.

Landungsboot LCT 7074, gebaut um Soldaten und Maschinen an die Strände der Normandie zu bringen.

Mit der Fähre zurück nach Gosport.

Im früheren Feuerschiff Mary Mouse 2 essen wir Fish’n Chips. So lecker!

Der Spinnaker Tower – mal blau, mal gelb.

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Selsey Bill und Gosport.

Bei der Landspitze Selsey Bill brodelt die See, es wird flach und wir müssen zwei dicke Tonnen passieren. Wir mögen diese dicken Tonnen, sind schon von weitem prima zu sehen.

In der Einfahrt in den Solent und in den Portsmouth Harbour ist viel Verkehr. Große Kreuzfahrer, Fähren, Luftkissenboote, Frachter, Motorboote, Segler … ganz schön busy hier. Die Lotsen haben es immer eilig.

Vorbei am Horse Sand Fort und dem Sebastopol Kriegsdenkmal.

Der Spinnaker Tower weist den Weg nach Portsmouth Harbour. Das Luftkissenboot braucht keinen Hafen, ein Stückchen Beach reicht.

Unser Liegeplatz in der Haslar Marina in Gosport, gegenüber von Portsmouth.

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Shorham ist prima …

aber Schiffe sind ja nicht dafür gemacht, im Hafen rumzuliegen.

Lange Strände, allerdings nicht sandig, sondern mit Kieselsteinen.

Der Skipper will hier nur sitzen und aufs Meer gucken. Die Crew sammelt Müll vom Strand.

Sundowner.

Schwanenfamilie zu Besuch.

Weiter geht’s – dieses Mal werden wir durch die kleine Schleuse geschleust. Die Einfahrt ist 5,40 m breit, Heimkehr 4,30 m. Passt!

Strom gegen Wind – lässt sich gerade nicht verhindern. Der mitlaufende Strom nach Westen streitet sich mit dem Wind, der aus Westen kommt. Und schon gibt es die schönsten Wellen, das nervt ziemlich. Also Augen zu und durch. Allerdings guckt der Skipper ab und zu durchs Fernglas, um die Tonnen von Selsey Bill zu finden. Gut so.

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HMS Lewiston.

Deswegen wollte ich so gerne nach Shoreham. Denn hier habe ich vor vielen Jahren meine erste Reise bei der Royal Navy angetreten. Es gab damals einen Austausch von Offizieren zwischen unserer und der englischen Marine.
Der Minensucher HMS Lewiston war mein erstes Schiff. 1951 gebaut aus Holz und mit 2 x 3000 PS motorisiert. Dazu noch 2 x 200 PS Aktivruder. 
Die erste Reise ging nach St. Peters Port auf Guernsey. Später bin ich versetzt worden nach Schottland und dort auf 2 weiteren Schiffen gefahren.
War ein spannendes Erlebnis.
Das Bild hat der Marinemaler Klaus Roskamp für mich gemalt.

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Shoreham.

Wir sind zu früh für die Einfahrt und Schleuse in Shoreham. Also tüddeln wir ca. 1,5 Stunden draußen vor der Hafeneinfahrt rum. Ziemlich blöde Welle, weil Strom gegen Wind. Die genaue Berechnung ist anspruchsvoll. Wasserstand, Wind, Strömung – alles muss passen.

Suchbild: wo ist die Hafeneinfahrt von Shoreham?

Endlich bekommen wir über Funk von Port Control das ok einzulaufen. Er hat jetzt genug Wasser in der Schleuse und wir genug für die Einfahrt in den Hafen. Der Tidenhub beträgt hier ca. 6 m. Wir laufen in die große Schleuse ein, da gibt’s für uns nicht so richtig was zum Festmachen. Also kommt die gute alte Hakenleine zum Einsatz, die wir schon in den Trollhättan Schleusen in Schweden benutzt haben. Ein Fischkutter läuft auch noch ein und dann geht’s nach oben. Immer schön aufpassen und den Haken stufenweise umsetzen. Klappt prima.

Gleich hinter der Schleuse machen wir in der Lady Bee Marina fest.

Prima Platz, haben wir doch alles im Blick, was in die Schleuse geht oder herauskommt.

Wir sind zwischendurch auch fleißig. Heimkehrs Klüberbaum wird geschliffen und dreimal lackiert.

Prima Kneipe gibt es hier auch, keine 100 m von Heimkehr entfernt. Zur Belohnung für Skipper und Crew Nachos.

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