Lob vom Profi!

Nachdem die Zeitungen im Elbe-Weser-Dreieck die Heimkehr-Hamburg.de zur Website des Monats gekürt haben, hat darüber auch Jochen Bölsche berichtet, mit dem wesentlichen Zusatz: “Verdientermaßen”. Der Spiegel-Autor Bölsche betreibt die umfangreiche und blitzaktuelle Info Website www.Oste.de und mach sich damit täglich ums Osteland verdient.

Hier regnet’s!

Camarinas Spanien, vor Anker. 1128 Seemeilen von Oberndorf. Das hätten wir uns schon anders vorgestell. E§s regnet seit heute Nacht. Versöhnlich ist, dass es schön warm is dabei. Leute sagen, es würde nachher aufhören. Aber ich glaub, die waren vom Touristbüro. Trotzdem haben wir tüchtig das Dorf erwalkt, unsere nordischen Walkstöcke wurden belustigt und bemitleidet: In dem Alter müssen die schon an zwei Stöcken laufen. Dabei haben wir schnell spanisch gelernt und tolles Brot gekauft. Richtiges Sonntagsfrühstück. Vorher geschwommen, versteht sich. Die Wassertemperatur passt zu uns: Frisch. Wie’s weitergeht, wissen wir noch nicht. Nach Süden, klar. Aber wir haben Zeit, das ist ein ganz neues Gefühl.________/)______

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Spanischer Fjord mit Schwarzwald-Appeal.

Also es ist Spanien, ja. Ist auch warm, Sonne scheint. Aber das es hier so waldig ist hab ich nicht gewußt. Wir liegen im Hafen vor Anker und sind glücklich hier zu sein. Mit der Biskaya hinter uns haben wir ein wichtiges Teilstück geschafft. Sea u Bert______/)_____

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Das Bilderbuch.

Weil’s hier wieder ein Netz gibt, kommen jetzt die Bilder nochmal in besserer Auflösung!

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Die Gastlandsflagge.

Ist Seemannsbrauch, die Flagge des Gastlandes an der Steuerbordseite zu setzen. Eine Frage der Höflichkeit. Heißt daher im englischen auch Courtesy Flag. Und Auf der Backbordseite ist natürlich der Stander der Oberndorfer Segler gesetzt.

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Land in Sicht!

In See, Biscaya, 1110 Meilen von Oberndorf, 13 Meilen bis zum Ziel, Carmarinas in Spanien. Eigentlich gibt’s für diese Meldung ein Stück Gold, aber das ist aus der Mode und passt nicht ins Budget. Also gibt’s nen Süßen. Die Küste zeigt sich hoch und felsig und obendrauf, alles wie zu Hause, jede Menge Windräder.
Nun haben wir an unserer Steuerbord-Saling die Gastlandsflagge gesetzt, die uns unsere Nachbarn von gegenüber (zwischen uns ist die Oste) zum Abschied geschenkt haben. Danke!
Es ist weiterhin ruhig, schön warm und immer noch knallblaues Wasser, von dem man den Eindruck hat, es müsse färben. Noch 2 Stunden bis in den Fjord (Ria). Haben heute Morgen wieder einen Badestop gemacht. Nun sind wir gespannt auf Spaniens Küste und die Menschen, die wir treffen werden. Mit einem haben wir schon seit England regen Funkkontakt, MOMO, eine Yacht, die wie wir über den Atlantik wollen. Die Funkerei macht schon Spaß, gestern Abend gab es eine Vierecksverbindung: Spanien, Fehmarn, Norwegen und wir in der Biscaya. Cool oder? Sea u _____/)____

Wasserkunst.

Über Kurzwelle. Wir können uns nicht sattsehen an der akrobstischen Wassershow. Immer wieder kommen sie mit Gepiepse und springen und drehen sich, tauchen weg und sind zu gleichen Sekunde alle wieder da. Sie kommen auch nachts, wollen Publikum. Es ist wunderschön diese Tiere aus nächster Nähe zu bebachten. Sea u Bert

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Tausend Meilen von Oberndorf!

In See, Biscaya. Über Kurzwelle. Ja und nun sind wir 1000 lange Seemeilen von Oberndorf weg. Das sind eintausendachthundertzweiundfünfzig Kilometer. Zu unserem ersten Ziel in Spanien, Camerinas, sind es noch 112 Meilen. Morgen Mittag sollen wir dort sein. Ein eigentlich-gar-nix-an-Wetter. Völlig ruhige knallblaue See. Wir haben auch gut zu tun. Zur Zeit sortieren und stauen wir unsere Medikamente um. Seenotsignale umgepackt und beschriftet. Bild aufgehängt und angeschraubt. Essen gekocht für heute Abend. 300 l Wasser gemacht. Brot gebacken. Noch ne gute Nachricht, es ist so ruhige See, dass die Espressomaschine funktioniert. Sea u Bert.
Badestopp. Haben gerade in der knallblauen 4000 m tiefen Badewanne geschwommen. Abwechselnd, versteht sich. Immer einer an Bord. Man weiß ja nie! Ein tolles Gefühl. Wasser ca. 19° C warm. Hatte nur mein Quietsche-Entchen vergessen. Kaum wieder an Bord, kam eine Delphinschule (bestimmt 20 Tiere) vorbei, begrüßten uns mit ein paar Sprüngen, planschten in der Bugwelle und dann zogen sie weiter. Wow! All’s well! Marlene.