Sonntag

Bequia am Sonntag. Nee, sagt der Segelmacher Allek, Sonntag könne er nicht arbeiten, da müsse er in die Kirche, aber wir könnten ja mitkommen. Das haben wir gemacht. Ja wirklich sehr anders läuft der Gottesdienst hier ab. Alles scheint leichter und irgendwie fröhlicher. Hat uns sehr beeindruckt und erfüllt. Marlene und Bert

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Beautycase

Leni hat ein neues Schminkköfferchen. Alles drin, was die Frau um die 40 so braucht. Wie könnte es anders sein,es ist ein kleiner Werkzeugkasten. Sea u Bert

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Anprobe

Bequia. Nachdem wir einmal ein anderes Schlauchboot gefahren haben, wissen wir unser Pischl Schlauchboot hoch zu schätzen. Da hier die Sonne gern Schlauchboote frisst, bekommt der Blaufuchs nun einen Sonnenschutz. Das trägt man hier. Sea u Bert _____/)_____

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Fischkutter unter sich.

Bequia. Die beiden sind ehemalige US-Amerikanische Krabbenkutter, wie sie hundertfach an den US-Küsten fischen. Typisch, und anders als in Deutschland, das weit vorne angeordnete Ruderhaus. Diese beiden sind nun als ‘Longliner’ im Einsatz, auf dem 59. Breitengrad fischen sie Thunfisch. Die Angelleinen sind viele zig Meilen lang. Bekannt wurde diese Art von Fischerei bei uns durch den Film ‘Der Sturm’. Dort wurden Schwertfische gefangen. Ich mag diese Kutter. Könnte man auch gut umbauen. Die abgestoßene Nase von Heimkehr kommt daher, dass die Farbe auf der Niro-Ankerverstärkung nicht hält. Sea u Bert _____/)_____

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Spielzeug

Bequia. Ein Brett, oder Kokusnuss und ein Blatt, fertig ist das Segelboot.

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Es geht weiter

Admirality Bay, Port Elizabeth, Bequia, Westindies. 5485 Seemeilen seit Oberndorf. Diese Bucht hier ist zu schön. Viele Yachten, aber auch ein paar Frachter, schöne Häuser, nette Menschen, alles nach unserem Geschmack. Trotzdem müssen wir nun weiter. Wir lassen unsere Freunde, die Momas, nur ungern hier zurück, die mit kaputter Maschine auf eine Einspritzpumpenreparatur in Hamburg warten. Danach wollen sie nach Westen, nach Panama und dann um die Welt. Unsere Wege werden sich hier trennen, was wir sehr bedauern, waren wir doch seit Juli letzten Jahres in ständigem Kontakt. Wir haben gute Freunde gewonnen, auf die Momos ist immer Verlass. Anyway, wir wollen ja nach Norden, wenn’s geht bis nach Kanada. Es gibt für uns zwei Termine: Um Ostern herum wollen wir nach Oberndorf, und wir müssen zum Beginn der Hurricanesaison so etwa bei Washington sein. Das sind von den Jungferninseln etwa 1500 Meilen, und bis zu denen sind es von hier erstmal knapp 500 Meilen. Am Dienstaq früh wollen wir hier auslaufen nach St. Lucia, Rodney Bay, dort bekommen wir noch ein Segel vom Segelmacher Kenny zurück und sogenannte Shades, Sonnenschutzdinger für unsere Ruderhausfenster. Matthew wird uns hoffentlich unsere Backbord-Lichtmaschine reparieren. Dann geht’s weiter nach Martinique, da sind wir dann in einem quasi europäischen Land. Dann folgt Dominica, die Insel im Norden von Martinique, wieder ein eigener Staat. Von wo wir nach Hause fliegen, wissen wir noch nicht. Vielleicht von St. Marten oder den British Virgin Islands. _____/)_____ Sea u Bert

Total abgefahren.

Bequia, Karibik, über Kurzwelle. Unser SGO Stander wird kürzer. Auf den ersten 10000 km hat er schon einige cm eingebüßt. Sonne und Wind nagen an dem von Prof. Nöfer entworfenen Schmuckstück. Ohne Frage ist er der schönste Clubstander von allen deutschen Segelclubs. Dieses Exemplar werden wir nach unserer Heimkehr nach Oberndorf unserem Vorsitzenden überreichen. Das dauert aber noch etwas. Bis dahin wird er sicher noch erheblich kürzer. Marlene und Bert _____/)_____

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Heimkehr gerammt – Beule!

Bequia. Der Typ hat uns gerammt. Hat den Rückwärtsgang nicht rein gekriegt. Trotz unserer 6mm Schiffbaustahls haben wir eine Beule von 20 cm Durchmesser und 1omm Tiefe. Natürlich hat er keine Versicherung. Nun gibts keine Mooringgebühren mehr von uns. Die Beule bringen wir mit nach Hause, heben wir für Olaf auf. Sea u Bert _____/)_____

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