Nicht nur im Atlantik, sondern auch auf der Website kann es in den nächsten beiden Tagen zu Störungen kommen. Dafür gibt’s aber auch bald wieder ein Gästebuch. Bert
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Problembär
Rodney Bay. Dieses nur 29 Fuß lange Boot, die ‘Starfire’ hatte wärend wir mit der ARC unterwegs waren einen Ruderschaden. Ein ARC Schiff, die ‘Silver Bear’ war in der Nähe während ‘Starfire’ sich aus einer Schranktür ein Notruder gebaut hat. Weil dieses Ruder natürlich eine wackelige Angelegenheit war blieb ‘Silver Baer’ fast 2000 Meilen in der Nähe des natürlich viel langsameren Bootes bis es sicher in St. Lucia fest war. So gehört sich das. sea u Bert
Hochdruckreiniger
Und was ist das besondere? Nicht, dass er mit einem Benzinmotor betrieben wird, sondern dass er genau die italienische Hochdruckpumpe hat wie unser Wassermacher. Da haben wir was wichtiges gelernt. Immer mit offenen Augen durch die Welt gehen, sagte mein Vater schon. Sea u Bert
Bier trocknen??
Das schlanke hiesige Dosenbier Marke Piton muss erstmal wegen möglicher Kakerlakeneier energisch gewaschen werden. Dann muss es trocknen, sonst wird’s rostig. Alles klar? Sea u Bert
Shades aus Mash
Rodney Bay, St. Lucia. Was das ist? Das sind schattenspendende Dinger aus einem Netzgewebe (Mash). die wir vor unsere Fenster gebaut haben, weil die Sonne sonst unsere schöne, von der Yachtwerft Glückstadt liebevoll gebaute Mahagoni-Hütte frisst. Solche Dinger haben hier alle, die größere Fenster haben. Kenny, der Segelmacher, hat sie genäht, und wir haben sie heute und gesten montiert. Genau 70 Löcher von 3,5 mm Durchmesser haben wir in unser stählernes Ruderhaus gebohrt, dabei vier Bohnrer abgebrochen, dann ein Gewinde hineingeschnitten, Nubsis reingeschraubt und Druckknöpfe mit einer Spezialzange in die Shades gepresst. Das waren zwei Tage Arbeit. Nun haben wir fertig. Die Sonne bleibt draussen, wir können rotzdem rausgucken. Fein. ___/)___ Unsere Lichtmaschine haben wir von Matthew noch nicht zurück, das kommt mir komisch vor. Na ohne Meister Jahncke funktioniert das natürlich nicht. Hier haben wir zwei Möglichkeiten: Die Reserve-Lichtnmaschine aus Hamburg mit Fedex kommen lassen ist ziemlich teuer, wäre aber in 3 Tagen hier. Oder weiter mit einer fahren und Ostern die Maschine mit nach Hamburg nehmen. Na mal sehen was Matthew morgen sagt. Sea u Bert ____/)____
Wäscherei von Rodney Bay
Riesenviecher, diese Wäschetrockner, auf jeden Fall größer als Leni, unter freiem Himmel, und obendrin ein großer Gasbrenner, der die Luft heizt. Was es alles gibt!! Nils, hast Du das gewusst? Sea u Bert
Elektriker.
Rodney Bay, St. Lucia. Heute musste ich den Transformer (der macht aus 115 Volt 230 Volt)umbauen. Da wurde das (gelieferte) Kabel zu warm. Also musste ein dickeres rein. Bei Johnson Hardware gibt’s alles, sie haben nur ein anderes Lagersystem, als wir es so kennen. Sea u Bert
Neue Nabelschnur
Rodney Bay, St.Lucia. Das ist unser neuer, zusätzlicher Landanschluss. Diese gelben Schlangen sind Mode in USA, weil die dort eine Spannung von 110 Volt haben. Eine gigantische Energieverschwendung, und da alle Kabel im ganzen Land doppelt so dick sein müssen, auch eine Riesenverschwendung von Kupfer. Das Kabel selbst und der Anschluss ist allerdings prima. Sehr stabil und wasserdicht. Stolz sind wir darauf, dass wir bei der Projektierung des Umbaus von Heimkehr vor 14 Jahren schon an diesen Fall gedacht haben und ein Leerrohr für genau dieses Kabel ins Schiff gelegt haben. Sea u Bert _____/)____
Gschwind um die Welt
Der Abschied vom Momo fällt uns schwer. Brigitte und Uwe sind uns mit ihrer Momo doch sehr ans Herz gewachsen. In Norddeutschland würde man sagen, wir haben “gemackert”, sind zusammen gesegelt. Aber ganz so war das nicht. Unsere Verbindung war mehr ein Gummiband, mal länger mal kürzer. Wir hatten die gleichen Kurse, aber sind auch nicht immer nebeneinander her geschippert. Immerhin über ein halbes Jahr lang. Momo war oft vor uns da, so wussten wir dann immer schon vorher, wie die Tarife in den Hafen sind, und ob die Bootslänge verhandelbar ist. Die Fotografie in unseren früheren Leben, die Freude am Kochen und schippern hat uns viele Themen geliefert. Und natürlich die viele Repariererei und Bastelei an den Schiffen. Brigitte und ich hatten unsere Hausfrauenstunden, wir waren ja sogar zusammen auf einem Kochseminar. Sie hat mir außer Spätzle schaben die vegetarische Küche beigebracht, und ich glaube, ich habe die Kokosmilch in die Momoküche geschmuggelt. Motivationstausch hat sich etabliert. Wer immer down war, holt sich beim anderen Kraft. Auch Eheberater: “Los jetzt gebt Euch die Hand”. Auch ist Uwe ein erstklassiger Medizinmann. Die Momo war auf unserer bisherigen Reise immer so ein fester Punkt in unserem sehr bewegten Leben, ein Stück Sicherheit und Vertrauen. Gschwind: Das Lieblingswort der “Momos” ist so wie “mal eben”. Fast alles geht “gschwind”. Wir wechseln mal “gschwind” die Dieselleitungen oder kochen mal “gschwind” ein Gemüsecurry. Das Wort passt gut zu “moin”. Und nun, Momo, breite mal “gschwind” Deine Passatschwingen aus und segel unsre beiden “alten” Freunde “gschwind” um die Welt. Dann nehmen wir Euch in Cuxhaven “gschwind” die Leinen ab. Marlene, Bert und Heimkehr.
Heimkehr wieder in Santa Lucia.
Rodney Bay, St. Lucia, Windward Islands, Westindies. Pünktlich um 19 Uhr sind wir in Rodney Bay vor Anker gegangen. Genau hier waren wir ja nach unserer Atlantiküberquerung am 14.12. nach knapp 22 Tagen auf See Über die Ziellinie gesegelt. Damals hatten wir beim Einlaufen 9 Windstärken, diesmal war es friedlicher. Diese Bucht ist auch im Dunkeln gut anzulaufen, weil man hier fast überall ankern kann. Ganz alleine ist Heimkehr aber nicht. Beim Einlaufen hatten wir über 60 andere Yachten auf dem Radar. Jeder grüne Punkt auf dem Bild ein Ankerlieger. Sea u Bert ______/)_____