Wasserspiele.

Charleston. Bei uns vor der Tür. Die Flipper müssen einen Riesenspaß haben dabei. Fast jeden Tag sehen wir solche Bilder. Heute lag auch schon die Kamera klar. Ab spätestens übermorgen hoffen wir wieder auf Delphine vor Heimkehrs Bug. Noch stehen die Zeichen gut für ein Auslaufen am Mittwochabend oder Donnerstagmorgen. Wir freuen uns auf das große Blau. Sea u Bert

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Sturm

Charleston. Heute pfeifft’s hier. Anbei ein sogenanntes Grib-File. So bekommen wir jeden Tag das Wetter für 5 Tage aus Kiel. Leider schicken die aus Kiel auch nicht nur gutes Wetter. Dieses Beispiel zeigt für heute Böen bis 64 Knoten, das ist Windstärke 12. Mit so etwas wollen wir nichts zu tun haben. Nach diesem Sturm scheint es ruhiger zu werden. Wir sind mit den Wetterfröschen einig, dass mit Auslauftermin Mittwochabend oder Donnerstagmorgen die Chance besteht, ein ruhigeres Wetterfenster für die 800 Seemeilen weite Reise nach Bermuda zu erwischen. Das Tief, das dem heutigen folgt, ist schwächer. Also drückt uns die Daumen. Letze Arbeiten sind in Gang, aber eigentlich ist Heimkehr klar zum Auslaufen. Richtung Oberndorf. Sea U Bert

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Nochmal schnell ins Museum.

Charleston. Nun wo die Chance besteht, bald auszulaufen, fiel uns ein, dass wir das Charleston Museum nicht gesehen hatten. Da haben wir uns heute einen Haufen englischer Teekannen angesehen und eine Menge über die Sklaverei und den Reisanbau gelernt. Außerdem schreiben wir eine Einkaufsliste für das ‘Frische’. Äpfel, Weißkohl, Süßkartoffeln, soll alles furchtbar teuer sein in Bermuda. Außerdem sind Mango heute im Angebot. Nun wird’s aber Zeit! Sea U Bert

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Schneiderin.

Charleston. Heute haben wir, besonders Leni, das Sprayhood von Paulinchen repariert und viele andere kleine Sachen erledigt. Sea u Bert

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Alle Wetter!

Charleston. Das erste am Morgen sind die Wetterberichte und alle paar Tage ein Funkgespräch mit Chris Parker. Es ist unglaublich: immer wieder bilden sich neue Tiefs und Fronten, die draußen im Atlantik auf unserer Kursline giftig werden. Zur Zeit, so sagt Herb, ein anderer Funkwetterguru, bildet sich zwischen Hatteras und Cape Cod ein Riesentief aus zwei kleineren. Wie im Film ‘Perfect Storm’. Die Ausläufer auf unserem Kurs haben immer noch Windstärke 10. Gut zwei Wochen warten wir schon, und wie es aussieht, dauert es noch mehr als eine weitere Woche. Aber Charleston ist ein wunderbarer Platz zum Warten. Sea u Bert

Endlich einen zum Schnacken.

Charleston. Der Ozean ist groß, und so haben Hinnerk und wir viel zu beschnacken. Heute gab’s ein Rindersteak mit Champignons und Pommes Frites aus Süßkartoffeln. Sea u Bert

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Paulinchen ist da!

Charleston. Hinnerk Weiler, ein netter Kerl, der in der Seglerwelt bekannt ist für interessante Geschichten im Fahrtensegelmagazin ‘segeln’, ist einhand unterwegs. Seit Hamburg. Wir sind uns zum ersten Mal in New York begegnet und seitdem in Funk- und Mailkontakt. In den letzten Tagen besonders, als Hinnerk mit seiner ‘Paulinchen’ in 5 Tagen von Nassau nach Charleston gesegelt ist. Das war nicht immer gemütlich. Jetzt liegt er längsseits, nachdem ihn heute Nacht um halb eins noch die Grenzschutzbehörde einklariert hat. Vorher gab’s zur Begrüßung erstmal ein Blumenkohlcurry. Sea u Bert

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Shrimp ‘n Grits.

Charleston. Nationalspeise der geschichtsreichen Hafenstadt Charleston ist Shrimp ‘n Grits. Vor der Küste gefangene Shrimps, die wie alles hier in Amerika etwas größer sind als bei uns, dazu Maisbrei (isst man hier übrigens auch zum Frühstück mit Spiegelei). Dazu eine dunkle Bratensoße (Gravy). Lecker! Sea u Bert

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Lunch.

Charleston. Niemand macht so schicke Sandwiches wie Marlene. Lecker. Und die Sonne scheint auch wieder. Sea u Bert

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