Vor Anker, Enseada da Abra, bei Canical, Madeira, 2074,8 Seemeilen (3850 km) von Oberndorf. Über Kurzwelle. Eine irre Ankerbucht, von drei Seiten mit senkrechten Lavafelsen eingefasst. Wilde Strukturen im Gestein, mal gestreift, mal sieht es aus wie explodiert, Lavabäche wie eben erkaltet. Und zum ersten Mal erleben wir, wie das Schiff einen Schatten auf den Grund wirft. Bei fast 10 m Wassertiefe. Den Anker sehen wir durch die Tauchermasken auf dem Grund liegen. Als die Ankerkette sich bewegt, kommt ein Schwarm Fische, um zu sehen, ob es da was leckeres gibt. Dort wohnt auch ein Rochen im Bratpfannenformat. Apropos, gestern Abend gabs frische, gestobte Bohnen mit Thymiankartoffeln. Das Waser ist himmelblau und 24 Grad. Allerdings schaukelt es auch ganz ordentlich, aber daran sind wir gewöhnt. Ein himmlischer Platz. Fotos gibts erst, wenn wir wieder Internet haben._______/)_____ Sea u Bert
Was macht Ihr da eigentlich?
Serie über den Alltag an Bord.Heute: Pelzen. So nennen wir die allmorgentliche Seewasserdusche. Die hilft, machen wir auch auf der Oste bis in den Dezember. Hier ist das Atlantikwasser inzwischen 24 Grad. Da geht’s schon.
Seefeeling.
In See, Atlantik, Madeira Archipel. 2058 Seemeilen von Oberndorf. Wir freuen uns wieder auf See zu sein. Nach neun Hafentagen will die Dicke auch wieder los. Es ist diesig und bedeckt. Trotzdem 25 Grad warm. Heimkehr segelt mit allen Segeln durch dieses unglaublich blaue Wasser 4 Knoten, aber naja es ist nicht weit. Es ist schön auf See. Alles findet plötzlich senen Platz, die Seeroutine hat etwas ruhiges, klares. Alles wird bestimmt durch durch Wind und Wellen. Gut so.____ Madeiras Südost Kap Sao Laurenco ist voraus in Sicht. Eben hatten wir einen Piepmatz zu Besuch. Leni versucht ihn gerade im Vogelbuch zu finden. Demnächst gibt’s Bilder. Noch eine gute Nachricht, der Hurrikan ‘Fred’ der sich südwestlich von uns entwickelt hat, zieht nach Nordwesten ab.____/)___Sea u Bert
Es ist ja noch so früh!
Sorry, es ist die südÖstliche Ecke von Madeira! Sea u Bert
Wir laufen aus!
Porto Santo. Moin, moin. Um 9.30 hiesiger Zeit werden wir auslaufen nach Madeira. Dort an der südwestlichen Ecke liegt Quinta do Lorde, etwas rechts von Macchio, für die die jetzt den Dierke befragen. Noch weiter in der Ecke dort wollen wir erstmal ankern, und dann morgen in die Marina. Das Wetter ist ruhig, wir hoffen auf etwas Wind. Und auch in Billbrook gilt heute: T G I F – Thanks God Its Friday! ____/)___Sea u Bert
Was macht Ihr da eigentlich?
Serie über den Alltag an Bord. Heute: Wasser machen. Der Wassermacher ist technisch anspruchsvoll. Er muss sachkundig bedient werden. Dann liefert er pro Stunde 60 Liter Wasser, von feinster und reinster Qualität. Dieses Wasser aus Seewasser trinken wir, es ist deutlich reiner als das Leitungswasser zu Hause.
Was macht Ihr da eigentlich?
Serie über den Alltag an Bord. Heute: Fahrradflicken. Vier Nachbarn, ein Zöllner, ein Fischer und ein Polizist hatten uns in rascher Folge darauf hingewiesen, dass der Reifen platt ist. Alle mit Bedauern. Auch so etwas wie Fahrradflickzeug muss man an Bord haben, und dann auch finden.
Was macht Ihr da eigentlich?
Neue Serie von den täglichen Aufgaben an Bord. Heute: Kinder betet, Vater lötet! Reparatur eines VHF Antennensteckers vom UKW Funkgerät.
Und hoch das Bein!
Porto Santo, Madeira Archipel, Portugal. Segler bewegen sich sehr einseitig. Meistens sitzen sie. Irgendwann tut dann das Kreuz weh. Uwe von ‘Momo’ ist nicht nur Sportskanone und Pfundskerl in einem, nein er hat uns heute morgen auch noch die richtigen Gymnastikübungen beigebracht. Nun tut alles weh, nicht nur das Kreuz. Aber gut war’s._____/)____Sea u Bert
Was macht Ihr da eigentlich?
NEUE SERIE! Wir wollen versuchen eine Zeit lang jeden Tag ein Bild zu senden, das den Alltag an Bord beschreibt. Was wir da so alles an Bord machen. Heute: Leni an ihrem Lieblingsplatz, in den Maschinen. Sie checkt die Ölstände in den Maschinen und in der Wassermacherpumpe. Und hat sich dabei prompt das blaue Hemd mit Öl bekleckert.