Alligator River. Eine richtige Bolzerei wie auf der Elbe bei Strom gegen Wind. Ok, das Stück war nur 15 Meilen lang über den Albemarle Sound. Dennoch höchst ungemütlich. Dann war die Brücke kaputt, eine Stunde vor Anker gewartet. Jetzt liegen wir in absoluter Einsamkeit bei Windstille vor Anker und haben wieder die Birnen Gorgonzola Hühnerspeise gegessen. Siehe Rezepte. Morgen werden wir alte Bekannte treffen. Die niederländische Yacht ‘Pjotter’. Wir haben uns zuletzt in Madeira und davor in der Werft in Lissabon gesehen. Plötzlich lagen wir zusammen in der Schleuse von Great Bridge. Haben uns nun über Funk für morgen Abend in Belhaven verabredet. Davor liegen noch 20 Meilen schnurgerader Kanal. Es ist viel wärmer geworden und es war keine Wolke am Himmel. Sea u Bert
Intracoastal-anstrengend.
Coinjock Marina, North Carolina, USA. Wir fahren wie auf Schienen. Dieses Gewässer ist verdammt flach und wir hängen die ganze Zeit am Echolot. Müssen uns sehr konzentrieren. Trotzdem haben wir immer mal ‘Bodenkontakt’. Womit wir auch nicht gerechnet hatten, ist der Verkehr. Jede Menge Boote, oft sehr schnell, die wie wir nach Süden gehen. Entsprechend schwierig ist es, einen Platz in einer Marina zu bekommen. Für’s Ankern ist es meistens zu flach. Sea u Bert
Die Marina in Great Bridge…
Halloween.
Ich find’s eher doof, Leni find’s ganz lustig. Überall wird mit Gespenstern und Kürbissen dekoriert.
Wieder in Virginia.
Das Himmelsfeuerwerk…
Marineflieger.
Bye Bye Chesapeake Bay.
In der Chesapeake Bay, unterwegs nach Süden. Der Wind ist wie versprochen West und dreht auf NW. Wir kommen gut voran, schneller als geplant. Toller Sonnenuntergang mit Himmelsfeuerwerk. Wir laufen durch bis Mitternacht und ankern in der Mobjack Bay. Kaum sitzt der Anker, kommt mehr Wind. Unruhige Nacht. Und am Morgen unruhige Weiterfahrt bis nach Norfolk, ruppiger Seegang von achtern. Wir rollen ziemlich, bei jeder 35. Welle ganz besonders! Wie zum Trost kommt ein Pelikan-Geschwader vorbei (die gibt’s im Norden nicht) und kleine Delphine begrüßen uns an diesem sonnigen Morgen. Einlaufen in Norfolk ist spannend: Flugzeugträger, Fischkutter, Schlepper … ziemlich busy. Hier beginnt der Intra Coastal Waterway. All’s well on board ___/)___ Marlene
Maritime Bedürfnisse.
Bloß nix wegwerfen.
Dies ist eine amerikanische Essigflasche. Aus ihr entstand ein Schutz für den Ankerwinschmotor, ein Trichter und eine Art Teller für kleine Schrauben. Aus der Milchflasche wurde ein prima Mehltrichter. Das Mehl kommt in dichte Flaschen, weil die Rüsselkäfer das so gerne mögen (eine längere Abhandlung über diese Biester findet Ihr, wenn Ihr Rüsselkäfer in das Suchfeld eingebt). Sea u Bert