63 Meilen to go.

In See, noch 63 Meilen bis zur englischen Küste. Der Wind ist eingeschlafen, haben trotzdem Großsegel, Besan und gereffte Fock dichtgeknallt stehen. Irgendwo aus dem Norden kommt blöder Schwell, der uns hin- und herschubst. Da stabilisieren die Segel etwas. Eine Maschine schnurrt vor sich hin und lädt die Batterien wieder voll. Der Tidenstrom hilft auch mit und schiebt uns gen England. Haben viele Wegpunkte in den Kartenplotter eingegeben, vor der Themsemündung gibt’s Untiefen und Sände, da wollen wir sauber durch. Wird spannend. Mein Kapitän stöbert schon im ‘Reeds’ (nautischer Alleswisser), auch das blaue Wunder genannt, wie er die Heimkehr sicher die Themse hinauf nach London bringt. Unser Etmal (gesegelte Meilen in 24 Stunden) gestern betrug 159 Meilen. Das ist sehr gut für einen dicken Fischkutter! Ach ja, die Topplampe ist ausgefallen. Wer da wohl in den Mast muss? Aber sonst: All’s well on board Marlene

Nu is viel besser!

In See, etwa 20 Meilen NW von Vlieland. Ja der erste Tag ist rum, nun geht’s und besser. So war es immer, nach 24 Stunden kommt wieder Leben in die Knochen. Gekocht hab ich aber noch nich, bisher gab’s nur Müsli, Brot und Butterkuchen. Der Wind ist genau wie Wetterwelt versprochen hatte etwas runter und hat sogar mitgedreht. Wir segeln, trotzdem wir nun nach Südwesten auf die Themsemündung abgedreht haben immer noch etwa 60-70 Grad am Wind. Von der Strecke haben wir nun knapp die Hälfte, da haben wir heute nacht tüchtig was rausgeholt, oft waren wir deutlich über sieben Knoten. Allerdings hat die Themsemündung auch ordendlichen Strom mit dem wir so oder so noch zu tun bekommen. Die ETA Rechnung (Estimated Time of Arrival) lässt uns nun morgen abend in der Mündung ankommen. Das wäre uns sehr recht, den die ist übersäht mit Untiefen, die würden wir lieber bei Tageslicht passieren. Der Himmel ist wie die Nordsee in hübsches Grau gekleidet. Allein ein kleiner blauer Fleck lässt hoffen. Sea U Marlene und Bärt

Naja.

In See, etwa 20 Meilen Nord von Ameland. Der erste Tag auf See ist bei uns immer etwas naja. Es ist ganz schön ruppig. wir segeln zZt mit 6,5 kn nach Westen. Die See ist hier gut 2m. Wir laufen ganz knapp ausserhalb des Verkehrstrennungsgebietes, das ist so eine Art Seeautobahn. Wir haben uns alle zwei Stunden abgelöst, weil wir beide nicht unten schlafen mochten. Das geht aber zum Glück auch sehr gut im RUderhaus. bis später. Sea U Bert

Die Karte.

In See. So sehen die Kurse etwa aus. Entlang am südlichen Verkehrstrennungsgebiet weit außerhalb der Ostfriesischen Inselkette. Sea U Bert

Foto.PNG

Begegnung der dritten Art

In der Hafeneinfahrt kam uns ein alter Freund entgegen . Die Sea Gale hatte uns damals am 16. Oktober in Helgoland gerammt. Darüber sind wir Freunde geworden. Jetzt kommt die gerade aus der Werft, nachdem sie ein Feuer im Maschinenraum hatte. Sea U Bert

Foto.JPG

Ausgelaufen

In See. Wir sind heute am Dienstag um 17.48 ausgelaufen aus Helgoland. Der Weg quer über die Nordsee bis in die Themsemündung ist 322 Seemeilen lang. Wir hoffen, dass wir am Freitag im Morgengrauen dort ankommen. Aber das ist noch ein weiter Weg. Drückt uns die Daumen! Sea U Marlene und Bert

Foto.JPG

Jan van Gent

…..nennen die Helgoländer die Basstölpel, Gannett in englisch. Sie stammen eigentlich von der Insel Bass in der Mündung des Firth of Forth. Aus Wohnungsmangel sind sie dann hierher nach Helgoland gekommen. Auch diesen wunderschönen Vögeln mit einer Flügelspannweite von zwei Metern, können wir stundenlang zuschauen. Sea U Bert

Foto.JPG

Lieblingsinsel.

Helgoland. Immer wieder sind wir begeistre von der Schönheit der Insel. Das Felswatt ist einmalig in Europa. Sea U Bert

Foto.JPG

Kraftwerk

Helgoland. So machen wir unseren Strom. Wie zu Hause auf dem Scheunendach. Gestern hatten wir einen Ladestrom von 12 A. Wir brauchen keinen Landanschluss und keinen Generator. Aber Sonne. Sea U Bert

Foto.JPG