Helgoland. Manchmal üben junge Leute einen schlechten Einfluss auf mich aus. So hat mein Freund und Nachbar Johannes dauernd über diesen Rum gepostet und geprostet, ohne mir je einen Schluck zum probieren eingegossen zu haben. Daraus hab ich geschlossen, dass dieser ganz besonders sein muss. Nun hab ich ihn mir gekauft. Endlich Klarheit. Er ist sehr süß, lecker, aber in der Karibik gibt’s schon Alternativen. Prost Johannes!
Immer schön neugierig bleiben!
Tipp Nr. 49. Dieselzusätze
Die meisten heute eingebauten Dieselmotoren haben einen Kontruktionstand aus der Zeit als der Diesel noch Schwefel und mehr Fett enthielt. Deswegen geben tausende von Taxifahrern beim Tanken einen Schuss Zweitaktöl zu. Wir tun das auch, etwa 4 Liter auf 1000 Liter Diesel. Damit werden die Einspritzpumpen besser geschmiert und bei uns ist es auch ein Rostschutz für Heimkehrs Stahltanks. Grotamar 71 ist ein Mittel gegen Bioschlamm, d h Algen bzw Bakterien im Dieseltank. Diese Biester leben im Wasser, das sich leider auch in den Dieseltanks befindet. Leider gibt es einem Haufen Ärger wenn man eine solche Dieselpest im Schiff hat. Wir haben diese Erfahrung in den USA machen müssen. Aber auch bei uns Zuhause in Oberndorf ist es schon aufgetreten. Auch ist Diesel heute nur noch begrenzt lagerfähig. Deswegen muss man unbedingt dieses teure Zeug mit in den Tank tun . Fair winds mit sauberem Diesel Bert
Benzin
Bunkerstation
Helgoland. An der Bunkerstation haben wir 2250 l Diesel gebunkert. Dazu braucht die Tank sollen etwa ein ein halb Stunden. Für uns lohnt sich das sehr, weil wir hier für 1 l Diesel etwa einen Euro bezahlen. Haben wir eine Kapazität von etwa 3000 l Diesel und 1000 l Wasser. Darüber hinaus haben wir natürlich Motorenöl, Getriebeöl, Hydrauliköl und Kühlerfrostschutz, Benzin, etwa 50l für Generator und Aussenborder, und destilliertes Wasser für die Batterien dabei. Farben etwa 30 Liter. Von den Flüssigkeiten die wir an Bord haben ist Bier mit 4 Litern eindeutig die kleinste Menge. Fair winds Bert
Der erste Weg führt zum Knieperbrötchen. Taschenkrebsfleisch.
Heimkehr liegt an der Bunkerstation in Helgoland. Und das alles vor dem Frühstück.
Ausgelaufen
In See, Elbe. Pünktlich um 04.00 sind wir aus Cuxhaven ausgelaufen. Gestern noch Panikkauf, weil wir unseren Drucker nicht in Gang bekamen. Also schnell mit den Sauseflitzrädern zu Behning und einen Neuen gekauft. Die Herausforderung bestand darin einen zu finden der in unser Druckerfach passt. Die heutigen Drucker können fast alle auch kopieren, und das macht sie für uns zu groß. Die Lösung war ein kleiner schwarz-weiß Laserdrucker. Also werden unsere Reisen jetzt etwas weniger farbig werden. Die Maschinistin hat spät abends noch die Kühlwasserfilter gereinigt, wohl weil sie mit Osteschlick im Filter nicht nach Helgoland wollte. Das hat wohl mit Berufsehre zu tun oder so. Fair winds Bert
Letzter Panikkauf
Cuxhaven. Und nun haben wir unseren alten Drucker nicht mehr zum Laufen gekriegt. Da ist der Neue. Ist kleiner als er aussieht. Fair winds Bert
Heimkehr in Cuxhaven.
Alles blitzeblank, und nun wollen sie endlich los alle beide, die Maschinistin und die Heimkehr. Der Skipper natürlich auch. So wie es aussieht laufen wir morgen früh um vier aus Richtung Helgoland. Fair winds Bert