Crosshaven und der Royal Cork Yacht Club gefallen uns. Urige Pubs mit tollem Essen, Guinness und Live-Musik. Frühere Bahntrassen sind mittlerweile tolle Fahrradwege (Greenways) am Fluss entlang. Friedliches, sonniges Wetter vor dem dicken Sturm, der auf Irland zuläuft. Im geschützten Hafen haben wir 40er Böen. Nach Westen kommen wir jetzt gerade mal gar nicht. Also bekommt Heimkehr einen Wellness-Tag. Wir prüfen den Ölstand, checken die Batterien, bauen einen neuen Regler für die Lichtmaschine ein, reparieren einen Rutscher am Großsegel, machen Farbarbeiten am Rumpf, kleben Antirutschstreifen aufs Dach usw. usw.
Wir verholen uns 5 Seemeilen weiter Richtung Cork. Wir machen fest in der Cork Harbour Marina in Monkstown. Wieder so ein netter Hafenmeister, netter Schnack an Bord. Er macht Heimkehr erstmal etwas kleiner und rundet das Liegegeld nach unten ab. Wir fahren mit den Fahrrädern am River Lee entlang, setzen mit der Cross River Ferry über nach Cobh (früher hieß der Ort Queenstown), Titanic’s last port of call. Von hier ist sie losgefahren und nie in New York angekommen. Wie krass, dass gerade das Passagierschiff Queen Anne der Cunard-Reederei hier festgemacht hat. Wir sehen uns die eher kleine Titanic-Ausstellung an, die aber mit der Ausstellung in Belfast nicht zu vergleichen ist. Und wir besuchen die große St. Colman’s Kathedrale, essen Eis, sitzen im Pub auf der Straße und genießen die tolle Athmosphäre und die Sonne.
Hat auch was, wenn der Wind aus der falschen Richtung kommt. Wir sind total geduldig und genießen das Warten auf den richtigen Wind.







St. Brigid’s Church in Crosshaven





St, Colmans Kathedrale in Cobh



