Ebeltoft. Der erwartete Sturm ist da. Zur Zeit (22.00) noch mit 8 Windstärken aber wir erwarten noch mehr. Wir liegen hier gut. Seit heute heizen wir durchgehend. Es ist ungemütlich, wir wollen nach Hause. Da unser Internet Stick abgelaufen ist können wir heute nicht mit Bildern berichten. Bevor das Wetter kam waren wir auf der Fregatte Jylland, die ins sehr beeindruckt hat. Aber darüber morgen mehr. Sea U Bert .
Author: Bert
Lieblingsleuchtturm und Lieblingsinsel.
Fornaes ist so ein Leuchturm wie er sich gehört: strark, trutzig, aus Granit und natürlich am Wasser. Wenn man Fornaes querab hat, hat man das Kattegat hinter sich. Und das ist meistens gut so. Außerdem gab’s dann auch Kaffee, weils nicht mehr so wackelt. Hjelm ist so eine richtige kleine dänische Insel, eigentlich wie eine Torte. Statt Kirsche ein ordentlicher Leuchtturm drauf, darüber hinaus nur ein Hof. Sea U Bert
Dieser Tag begann vor dem Aufstehen.
In See. Ein schöner Morgen. Schöne Bilder um den Sonnenaufgang. Und riecht so gut. Aber kalt. Wir müssen so früh los, weil wir heute den Sprung von 70 Meilen nach Ebeltoft schaffen wollen. Nicht weil wir Ehrgeiz entwickeln, sondern weil in der Nacht zum Dienstag ein heftiger Sturm aus Süd bis Südost kommen soll. In Ebeltoft liegen wir geschützt und können leichter in den Kleinen Belt segeln. Sea U Bert
Pilzgericht.
Leni meinte, sie könne mir mal ein leckeres Pilzgericht kochen. Hab ich was falsch gemacht? Sea U Bert
Kattegat, kalt und ruppig
Hals. Bei gemessenen 8,3 Grad meinte Leni heute, nun müssten wir wohl nach Hause. Die 32 Seemeilen von Laesö nach Hals bei durchgehend 6 Windstärken waren auch nicht gemütlich. Immerhin hat einige Minuten die Sonne geschienen. Das Kattegat ist grundsätzlich biestig. Nicht nur heute. Morgen sehr früh, wollen wir wieder raus, wenn möglich bis nach Ebeltoft. Denn Montag/Dienstag soll ein dicker Sturm kommen, bis dahin wollen wir in geschützten Gewässern sein. Von Ebeltoft ist es dann nicht mehr so weit nach Kolding. Hals gefällt uns gut. Netter Hafen, gut geschützt, Haufen Restaurants gleich auf der Pier. Wir haben uns eine (ja, nur eine) Pizza geholt. Sea U Bert
Nephrops norwegicus.
Laesö. Auch Kaisergranat genannt, oder in dänisch Jomfruhommer. Auf jedenfall lecker. Meine beste Freundin Mutz hat uns angetrieben: ‘die müsst ihr am Kutter kaufen”. Und Leni hat dann mich angetrieben, als der Kutter heute Morgen um sieben einlief. Ein guter Liter Schwänze (1,3 kg) für 50 Dkr ist Senation. Zum Frühstück mit etwas Mayo auf dänischen Brötchen, heute Abend in einer hellen Dillsoße. Die Biester werden nur nachts gefangen und sind vornehmlich auf dem Grunde des Kattegat anzutreffen. Sea U Bert
Laesö.
… ist die größte Insel im Kattegat, aber die kleinste Gemeinde in Dänemark (1918 Einwohner). Und soll die meisten Sonnenstunden haben. Heute nicht – es hat den ganzen Tag geregnet. Trotzdem haben wir uns die nach alter Laesö-Bauweise gebauten Tanghäuser angesehen. Erstaunlich, dass diese schwer aussehenden Dächer leicht sind und besonders gut isolieren.
Grüsse von Hans Still.
Der Gründer meiner Lieblingsfirma war einer der Pioniere für Elektrofahrzeuge. Dieser heute fährt voll’getankt’ etwa 130 km weit. Genug für diese Insel ohne Steigungen. Mehr Straßen gibt’s hier auch nicht. War toll. Sea U Bert
Momos Salz.
Laesö. Die Frühstückseier unserer Freunde von der Momo werden demnächst ein ganz besonderer Genuss. Dieses Salz, dessen Herstellung wir heute beobachtet haben, ist porös und daher viel leckerer. Und das Geheimnis der richtigen Feuchte ist es, was es unverzichtbar macht auf dem schwäbischen Frühstücksei. Wir gehen dabvon aus, dass es im Original schwabischen Haushalt mur sonntags ein Ei gibt. Weiterhin hat uns die Salzchefin hier auf Laesö erzählt, dass ein Gramm reicht, pro Ei. Wenn Uwe und Brigitte so verfahren, müsste das Kilo, das wir gekauft haben, 10 Jahre reichen. Bei, wie gesagt, schwäbisch-sparsamem Gebrauch. Sea U Bert