Der grosse böse Rüsselkäfer

Die Bildunterschrift mit dem Peeling hat mir natürlich Ärger eingebracht. Dabei hat die Hintere doch viel mehr Spachtel drauf. Naja. Der große böse Rüsselkäfer ist ähnlich wie der Zöllner heute einer der wenigen, der dem armen Seemann nachstellt. Er trinkt zwar dem armen Kerl nicht seinen Rum aus der Medizinkiste weg, wohl aber frisst er sein Mehl. Wenn man oder Frau ihn lässt, gibts bald kein Brot mehr. Er bohrt sich erbarmungslos durch Papier und auch Plastiktüten. Nicht aber durch Volvic-Flaschen. So. Also haben wir in letzter Zeit Volvic mit vollsynthetischem Geschmack getrunken. Keinesfalls weil’s etwa schmeckt, tut es nicht, sondern weil die Flaschen einen weiten Hals haben und viereckig sind. Da kommt das Mehl rein. Heute eingefüllt, ein Kilo pro Flasche für zwei feine Brote. Mit den Bildern hatten wir so unsere Problemchen, haben aber von unserem Cuxhavener Master und Nachhilfelehrer entscheidende Tips bekommen. Wir bessern uns. Jedenfalls in der Hinsicht. Das Bild vom Rüsselkäfer suchen wir noch. sea u bert

Es geht vorwärts

Der Rumpf ist geschliffen. Das riecht nach Frühjahr. Die gern leckenden Luken sind ausgebaut. Das Material für den Kiel ist da und zugeschnitten. Olaf macht Schablonen für den Niroschutz vorn. Da will der inzwischen 90kg schwere Anker immer gern kleine Löcher in Schiff klopfen. Das mögen wir nicht. Sea u Bert

Jetzt geht’s loos !

Eigentlich ja schon länger, aber wir haben es nicht aufgeschrieben. Machen wir jetzt. Die Liste ist lang, das Boot auch. Die Dicke liegt in der Halle in unserer Lieblingswerft Glückstadt auf dem schon beschriebenen Tieflader. Zuerst mit etwas spitzen Fingern, sind wir nun endlich dabei. Olaf und ich sind bei der vorderen Verlängerung und Verundung des Kiels. Das Biest war so platt vorn, dass sie praktisch eine dicke Landeklappe durchs Wasser geschoben hat. Nun wird sie etwas vollbusiger, und wir hoffen, dass sie nun etwas flutschiger durch ihr Lieblingselement kommt. Wir werden wohl um die 200 kg Stahl verbauen. Das erste Bild zeigt das tragende, dickwandige Rohr, das stabil genug sein muss, um das halbe Schiff am Krangurt zu tragen. Also muss die Konstruktion also gut 20 t tragen. Gerade eingebaut, der neue Force ten Herd, 3-flammig und mit Grill, sündhaft teuer, aber mein langersehnter Küchentraum. Waschmaschine ist beschafft, steht im Store und wartet auf den Einbau. Drei neue elektrische Lenzpumpen warten auf Installation und so etwa 250 weitere Punkte. Die Umstellung unserer Beleuchtung auf LED Lampen steht auch an. Tja, und dann wollen wir den ganzen Dampfer neu lackieren, nach 7 Jahren zum ersten Mal. Geschliffen ist sie schon. Alles wie üblich mal eben. sea u Bert