Heimaturlaub?

Nee , so richtig nicht, aber doch. Die abgebrochene Krone (Zacken aus der Krone? )wird in einer Blitzaktion in Hamburg erneuert. Das kann keine besser, als Frau Dr. Drosson. Einen billigen Flug gab’s auch, also nix wie hin. Drei Pullover im Koffer und dicke Socken. Am Samstag geht’s schon wieder zurück an Bord. Hier in Las Palmas laufen auf zahlreichen Schiffen die Vorbereitungen für den großen Sprung über den Atlanik. Was das so alles ist: Demnächst in diesem Theater. Auf jeden Fall bring ich aus Oberndorf ‘ ne Mettwurst mit. Sea u Bert____/)____

Blumenvase.

Es war einst eine kleine konische Campariflasche. Sie steht in diesen kleinen Fächern im Ruderhaustisch. Damit sie nicht umfällt, hat die kreative Yachtwerft Glückstadt drei kleine Brettchen gemacht, mit drei verschieden großen Löchern drin. Da steht sie sicher bei jedem Wetter. Schick nicht?

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Etappenziel.

Las Palmas, Gran Canaria, Spanien. 2536,7 Seemeilen (oder 4698 km) seit Oberndorf. Mit Las Palmas haben wir ein wichtiges Etappenziel erreicht. Bis hier haben wir etwa die Hälfte unserer Reise in die Karibik geschafft. Bisher sind wir seit 138 Tagen unterwegs. Von Oberndorf bis nach Las Palmas sind wir durch die Gewässer von sieben Ländern gesegelt und haben dabei 18 Häfen und 14 Ankerplätze besucht. Wir haben viele freundliche Menschen getroffen in den Häfen und an den Ankerplätzen. Wir haben neue Freunde gewonnen, auch mal Heimweh gehabt. Der Atlantik hat uns mit seiner blauen Weite und seinen Bewohnern beeindruckt und begeistert. Europa ist wirklich schön.___/)___ Die bisherigen Stationen: Cuxhaven, Helgoland, Cowes, Dartmouth, Plymouth, Falmouth, Camarinas, Caraminal, Aguete, Isla Tambo, Combarro, Cies, Bayona, Povoa de Varzim, Cascais, Cascais Bay, Lissabon, Amora (Werft), Ponta des Tres Irmas, Sines, Porto Santo, Enseada de Abra, Quinta do Lorde, Islas Desertas, Graciosa, Playa Blanca, Rubicon, Lobos, Bajo Negro, Rosario, Gran Tarrajal, Morro Jable, Las Palmas.____/)____ Von hier aus sind es nun 2850 Seemeilen (= 5278 km) bis St. Lucia. Diesen Abschnitt müssen wir in einem Stück machen. Wir werden am 22.11.2009 zusammen mit 224 anderen Yachten und sicherlich weiteren 200 Schiffen von anderen Inseln rundherum starten. Zunächst mal ziemlich südlich, an den Kap Verden vorbei und danach nach Westen, bis wir in Rodney Bay auf St. Lucia festmachen. Die Insel gehört zu den sogenannten Windward Islands in der Karibischen See. ___/)___Wir freuen uns sehr, dass so viele zu Hause unsere Reise miterleben. Wir haben bisher wunderbare Dinge erlebt, gesehen und gelernt – wir sind glücklich! _______/)_______ Sea U Marlene & Bert

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Leni’s Sonnen.

Leni liebt Sonnenauf- und Untergänge. Manchmal gibt’s hier aber auch komische Wolken. Man nennt sie hier ‘Donkeys Belly’ Eselsbauch.

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Was macht Ihr da eigentlich?

Serie über den Alltag an Bord. Heute: Energiegeladen. Hier in Las Palmas ist Chance. Benzin für den Außenborder, davon haben wir 60 Liter an Bord und Propangas, davon haben wir 22 kg. Alle Vorräte werden aufgefüllt.

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Nun haben wir einen richtigen Landgang.

Erstmals müssen wir hier in Las Palmas auf die mediterrane Art festmachen. Hintern zur Pier und vorne zwei Ankerleinen vom Grund fischen. Da unser Hintern aber zwei Meter hoch ist, haben wir nun dieses schicke Ding. Da es an der Talje des Beiboots hängt, können wir die Höhe per Knopfdruck verändern. So etwa wie eine Zugbrücke.

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Gnocci mit Käsesauce

gab’s heute. Die Gnocci kochen (sind monatelang ohne Kühlung haltbar) und in der Pfanne etwa 75 g Blauschimmelkäse schmelzen und mit Sahne (Bert nimmt immer 10prozentige) verühren. Etwas Oregano drüber, fertig. Mmmhhh! Marlene

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Was macht Ihr da eigentlich?

Serie über den Alltag an Bord. Heute: Winsch kaputt. Plötzlich und unerwartet bricht der Ausführring der Backbordschotwinsch. Keine Ersatzteil an Bord. Wir können uns mit einer Umleitung auf die Zentralwinsch helfen. Vor dem größten Teil unserer Reise muss das Ding aber wieder funktionieren. Also Erstzteil muß her, Zack, zack.

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Wenn’s Ärger mit den Propellern gibt.

Das hatten wir nun zum dritten Mal auf dieser Reise, meistens aus eigener Dusseligkeit. Wann immer dahinten unten was los ist, wird das Schiff gestoppt, ich springe hinein in den blauen Ozean. Von Leni bekomme ich dann den Schlauch zugeworfen, sie dreht oben die Pressluftflasche auf und ich kann Unterwasser arbeiten. Ein tolles System, selbst erfunden und trotzdem bewährt.

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