Der Fahrradweg auf dem Broadway.

New York. Die wohl berühmteste Straße Manhattans hat nur noch zwei Fahrspuren. Die zweite Hälfte der Straße wurde zum Fahrrad- und Fußweg (das Grüne). Wir sind heute den ganzen Broadway hinunter gefahren bis zur 22. Straße und dann am Hudson zurück. Ein tolles Erlebnis. SeaU Bert

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Besuch.

Heute war Lilly, die Enkelin von den MOMOs, an Bord. Sie lebt nämlich in New York. Zusammen mit ihren Eltern hatten wir einen feinen Tag mit Apfeltarte, pinkem Cupcake und später mit Bratwurst und Chicken vom Grill.

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Neue Adresse.

Falls Ihr uns besuchen wollt: da müsst Ihr abbiegen.

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Drei Oberndorfer in New York!

New York, 79th Street Boat Basin, USA. 8646 Seemeilen seit Oberndorf. Ein wahrhaft aufregender Moment war es heute Morgen kurz nach Sonnenaufgang, als wir durch die gigantische Brücke (Verrazano Narrows Bridge) in die Upper Bay gesegelt sind. Bald darauf tauchte zuerst die Freiheitsstatue und dann die Skyline von Manhattan aus dem Morgendunst auf. Wir sind dann den Hudson River hinauf gefahren, ganz dicht an den Wolkenkratzern von Downtown entlang, mit der beklemmenden Erinnerung an die beiden fehlenden Türme des World Trade Centers. Eine Stunde flussaufwärts haben wir versucht, einen Platz an einer Mooring zu bekommen, aber wir sind wieder mal zu dick. Zu lang und zu schwer. 12 m ist die Grenze. Nun liegen wir am Ende der 79. Straße in einer kleinen staatlichen Marina, nur 200 m vom Broadway entfernt ist. Marinas sind in USA generell teuer, 2$ pro Fuß Länge sind der Standard, in New York gibt’s einen höheren. Nun kommt es ganz wesentlich auf die Schiffslänge an, die ist, wie schon früher berichtet, unterschiedlich. Leider gibts hier kein Internet, deswegen kommen Bilder erst morgen. Live aus New York: Bert

Endlich wieder Salzwasser.

In See. Atlantik. Vor der Küste von New Jersey. Gesendet über Kurzwellenfunk. Da wir eine halbe Stunde später als geplant in Cape May losgefahren sind, werden wir wohl auch eine halbe Stunde später in New York ankommen. Ob der Skipper damit leben kann? Grins. Erst segelmotoren wir, dann hat die Maschine Pause. Der Wind kommt von Süden, also von achtern, da wir ja nach Norden segeln. Wir baumen den Klüver nach Steuerbord aus und das Großsegel setzen wir mit dem Bullenstander nach Backbord fest. So segeln wir wie ein Schmetterling nach New York. Die Dünung ist so ca. 1 m, alles erträglich und gemütlich. Wir kommen gut voran, schlafen, lesen und ersetzen die Filterpatronen am Wassermacher, der jetzt fleißig feinstes Trinkwasser aus dem salzigen, nur noch 22°C “kalten” Atlantik produziert. Der Kohlefilter im Bordwassersystem wird bei der Gelegenheit auch gleich mit ausgewechselt. Auch die Funkrunde lebt wieder, wir hatten Verbindung zu Gabi und Lutz mit ihrer SuAn in der Chesapeake Bay und zu unseren englischen Freunden Sue und Andy mit SPRUCE im Saint Lawrence Strom. Immer wieder toll, die vertrauten Stimmen zu hören. Der Sonnenuntergang auf See ist mal wieder spektakulär. Wir segeln der Nacht entgegen. ____/)____ All’s well on board. Marlene