Lina.

Wir haben diese Zeichen wie folgt interpretiert: die Möwe heißt Lina, ist sieben Jahre alt und wartet auf die Fähre. Richtig? Sea U Bert

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Nach Süden.

Arkösund. Genau an der engsten Stelle im Sund kommt uns eine Regatta entgegen. Wir quetschen uns an den Rand der Fahrrinne, um die Segler nicht zu behindern. Zur Belohnung scheint die Sonne und es wird gegrillt.

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Julia und Marco sind da.

Nyköping. Eine Woche Besuch an Bord. Die Kids wollen mit uns durch den Göta Kanal fahren. Und lieben Schweden genauso wie wir.

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Knorrig.

Und diese Eiche ist ca. 240 Jahre alt (ich meine die im Hintergrund). Marlene

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Die Eiche.

Schweden. Wer einst es wagte, eine Eiche in Schweden zu fällen, musste diese Freveltat mit seinem Leben bezahlen. Denn alle Eichen des Koenigreichs gehörten der Marine. Die baute daraus ihre Kriegsschiffe, wie die Wasa. (ob mit V oder W wissen wir nicht, wir haben beides gesehen). Allein für dieses große allerdings wenig erfolgreiche Schiff wurden von den 400 Schiffbauern über 1000 dieser majestaetischen Bäume verarbeitet. Das Foto ist von Momo. Sea U Bert

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Nykoeping…

… eine kleine hübsche Stadt mit 32000 Einwohnern und altem Rathaus, ist seit 1200 Handelsstadt und kulturelles Zentrum. Nach Stockholm sind es etwa 100 km. Die Einfahrt ist eine mehrere Meilen lange Baggerrinne, die auf Momo’s website schon als reichlich schmal bezeichnet wurde. Wir sind diese schmale Rinne in stockdunkler Nacht gefahren. War eine Herausforderung. Das schöne alte Hafenamt vor dem wir festgemacht haben, ist eine Disco, und Leni hat mit Ohrenstopfen geschlafen. Morgen kommen Julia und Marco und wollen mit uns ein Stück Göta Kanal fahren. Hierher nach Nyköping fliegt Ryan Air von Lübeck. Sea U Bert

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Heute Schärenwaschgang.

In den Schärengewässern zwischen Nynäshamn und Nyköping. Nach einem sonnigen Morgen hat es sich zugezogen und tüchtig geregnet. Weil wir natürlich mal wieder genau da hinmüssen, wo der Wind mit 10 Knoten herkommt, motoren wir gegenan. Bei dem Regen sind wir allerdings auch froh, nicht an Deck mit den Segeln rumtüddeln zu müssen. So sitzen wir lieber gemütlich im Ruderhaus und trinken Tee. Einige Schiffe machen ganz schön viel Schwell. Achtung: Teetassen festhalten! Der Alte betakelt eine Festmacherleine und tüftelt den Zickzack-Kurs durch die Felsen aus. Bei der flachsten Stelle hatten wir gerade mal 80 cm unterm Kiel. Wir haben uns an flache, enge Fahrwasser gewöhnt. All’s well on board. Marlene

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Koedboeller, aber….

Dalaroe. Natürlich habt Ihr die alle schon bei Ikea gegessen. Die Original Böller allerdings sind aus Wild. Dazu richtige Lingonbeeren und natürlich Kartoffelbrei (potatismos). Das war schon sehr lecker. Die Böller haben wir in der Markthalle gefunden. Sea U Bert

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333 Jahre unter Wasser.

Stockholm. Die Vasa war nur sehr kurz der Stolz der schwedischen Flotte. Auf der Jungfernfahrt nach nur wenigen hundert Metern ist das völlig ranke Schiff nach der zweiten Bö gekentert und sofort gesunken. Das Wasser ist hier nicht sehr salzig, das mag der böse Holzwurm nicht, und der Schlick ist fest und hat das Holz geschützt. Man konnte sie heben und instandsetzen. Nur 5 % der Holzteile wurden ersetzt, alles andere ist Original. Über 700 geschnitzte Skulpturen des schmuckbeladenen Schiffes wurden gerettet. Durch neue Konservierungsmethoden erhalten, liegt das Schiff dort, großartig inszeniert. Der Schuldige wurde nicht ermittelt, war es doch seine Majestät selbst, der ein weiteres Kanonendeck wünschte.
Allein die Vasa lohnt eine Reise nach Stockholm Sea U Bert

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Lesertipp.

Stockholm. Leser Uli schrieb ins Gästebuch, wir sollen doch unbedingt in der alten Markthalle eine Fischsuppe essen. Wir natürlich sofort hin. Bis zur Fischsuppe haben wir es nicht ganz geschafft, an diesem Smoerebroed kamen wir nicht vorbei. Danke Uli! Sea U Bert

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