Der nächste Morgen ist ein Geschenk. Vorm Frühstück erstmal schwimmen bei schönstem Sommerwetter. Herrlich! Irgendwas ist ja immer. Der Wasserpass wird geputzt und am Öldruckgeber ist ein Kabel lose. Dann gibt’s Frühstück auf dem Achterdeck.

Die HAI Hamburg ankert nicht weit entfernt und wir fahren mit dem Beiboot rüber zu Anke und Köni. Wir haben uns in Glückstadt kennengelernt. Wir warten auf die richtige Tide für die Weiterfahrt nach Westen. Mittags gehen wir ankerauf.

Es sind nur 17 Seemeilen bis nach Roscoff. Wir müssen ordentlich aufpassen auf die spärlich markierten Fischerbojen. Die Muschelzuchtgebiete sind besser gekennzeichnet.

Die faule Crew hat die Fahrräder nicht ordentlich verstaut, Fallen und Schoten verheddern sich da schon mal mit einer Pedale.

Wir machen fest in der Bloscon-Marina Roscoff. Alle Fender raus, Heimkehr in eine Box einparken ist immer eine ziemliche Herausforderung. Die Fahrräder sind ja dank der faulen Crew schnell auf der Pier und wir fahren in den hübschen Ort, der ca. 3 km entfernt ist.