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Die ersten Delphine.

In See, 68 Meilen bis Fair Isle. Bei Sonnenaufgang unb pünktlich zum Wachwechsel sind sie da! Erst nur eine Finne weiter weg, dann preschen sie heran und gucken mal, wer da in ihrem Revier rumschippert. Sechs große Tiere (Common Dolphin) inspizieren das Unterwasserschiff und das neue Antifouling. Und schwimmen mit Heimkehr um die Wette. Auch wenn wir das Rennen verloren haben: dies wird ein guter Tag!
Übrigens: bei dieser Delphin-Begegnung haben wir soeben den Null-Meridian überquert. Der Längengrad ist jetzt West, nicht mehr Ost.
All’s well on board – Marlene

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Noch 77 Meilen bis Fair Isle.

In See. Zu Beginn meiner Wache (1 Uhr) weckt mich der Diesel. Wie vorhergesagt hat der Wind nachgelassen und wir segelmotoren Richtung Fair Isle. Die Fock habe ich weggerollt, Klüver, Groß und Besan dichtgesetzt. Der immer noch volle Mond hat die Sonne abgelöst. Aber richtig dunkel ist die Nacht heute nicht. Der rote Schimmer am Horizont lässt schon wieder die Sonne ahnen. Alles ist friedlich – bis auf einen Bohrinselversorger fast auf Kollisionskurs!!! Der läuft direkt auf uns zu. Das AIS sagt mir, dass wir uns weniger als eine halbe Meile voneinander entfernt begegnen werden. Das ist mir definitiv zu nah. Der Klügere (oder Angsthase?) gibt nach, ich ändere den Kurs und lasse ihn passieren.
Heimkehr macht hier einen tollen Job. Sie braucht eben freies Wasser vorm Bug, dann ist sie in ihrem Element. Die anrollende See macht sie mit ihrem dicken Bauch einfach platt oder hebt elegant den Hintern an und lässt sie durchrollen. Und wenn wir alle Segel setzen und ihr Raum geben, dann kennen wir unsere Dicke gar nicht wieder! Das macht echt Spaß, 14 Knoten Wind (4 Bft) und sie läuft 7,5 Knoten. Ein bischen Strom von achtern hat zwar mitgeholfen, aber immerhin.
All’s well on board Marlene

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nicht mehr weit

In See. Noch 104 Meilen bis Fair Isle. Heute war wieder ein traumhafter Segeltag. Unser Etmal ( die in 24 Stunden zurückgelegte Strecke) war 148 Meilen, d.h. wir sind im Schnitt 6,1 Knoten gesegelt, das ist für unseren 40 Tonner Diesel gut. Den ganzen Tag keine Wolke am Himmel, stetiger Wind und der genau wie von Wetterwelt vorhergesagt. Wir sind hier in den Öl und Gasfeldern, rundherum Förderplatformen, nachts gut zu sehen durch viel Beleuchtung und Gasfackeln. Inzwischen haben wir uns eingelebt, die ersten 24 Stunden auf See sind immer etwas anstrengend. Wenn alles gut geht wwrden wir morgen (Mittwoch) nach Fair Isle einlaufen, fast einen Tag früher als geplant. Drückt mal den Daumen dass wir Pkatz finden, es gibt nur zwei. Leider immer noch keine Delphine. Sea U Bert

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Sonnenuntergang auf See.

In See. Noch 234 Seemeilen bis Fair Isle. Den Sonnenuntergang sehe ich nur auf Fotos, denn ich muss um 21 Uhr in die Koje. Bert übernimmt dann die Wache bis 1 Uhr. Wir wechseln alle 4 Stunden, das hat sich bei uns bewährt. So bekommt jeder genug Schlaf. Tagsüber gehen wir die Wachen nicht so streng, da können wir dann nach Bedarf nochmal die Augen zumachen. Viel los ist nicht da draußen, die ersten Bohrinseln an Backbord sehen aus wie beleuchtete Städte. Der Vollmond ist heute leider von Wolken verdeckt, meine Orientierung sind Radar und Kartenplotter. Habe grosses Gottvertrauen, dass da keine verlorengegangenen Container rumschwimmen. Abendessen heute war schnelle Küche: 5-Minuten-Terrine. Zum Nachtisch Nektarinen und Naschi aus der Backskiste. Musik gerade: Grönemeyer ‘Bochum’.
All’s well on board Marlene

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Mann ist das weit

In See. Manchmal, besonders während der Nachtwachen ist es aber auch nur stinklangweilig. 200 Meilen haben wir, 246 kommen noch. Morgen kommen wir in das Seegebiet in dem wir früher viele Delphine gesehen haben. sea U Bert

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Flott und ruppig – über Kurzwelle..

In See. In den ersten 24 Stunden sind wir 140 Meilen gesegelt, das ist für uns ganz flott. Dafür war s aber auch ganz schön ruppig. Kaffeetrinken an Deck war nicht so einfach. Insbesondere bei Strom gegen Wind. Immerhin haben wir schon drei Schiffe getroffen, viel ist hier nicht los. Mit unserer Kurzwellenübertragung hatten wir ein paar Anfangsschwierigkeiten, wir hoffen, dass es nun besser funktioniert. Schließlich hab ich Edith in Oberndorf versprochen, regelmässig zu schreiben. Nun sind es noch 272 Seemeilen bis nach Fair Isle und wir sollten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag dort ankommen. Wenn das Wetter sich an die Vorhersagen hält. Sea U Bert

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Nix los

In See. In 15 Minuten wecke ich Leni, dann um 1.00 beginnt ihre Wache und ich geh zur Koje. In meiner ganzen Wache war nichts. Kein Schiff soweit ich gucken kann und unsere Sensoren wie Radar und AIS haben auch nichts gesehen. Nur der Vollmond malt eine dicke Strasse. Am Ende der Wache kontollieren wir abwechselnt die Maschinenräume, denn wir laufen seit Helgoland unter Stb Maschine. Der Wind weht mit 1 bis 2 aus Südwest. Sea U Bert, müde.

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Der erste Sonnenuntergang

In See. 70 Meilen Nordwest von Helgoland. Nach endlosen Feldern von Windmühlen der erste Sonnenuntergang. So n richtiger und einer mit grünem Blitz, den Leni sogar fotografiert hat. Es ist eine wunderbare Stimmung mit dem Sonnenuntergang genau voraus und dem fast Vollmond achteraus. Keine Wolke am Himmel und kalt.
sea U Bert

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