Dublin. Der amerikanische Einfluss macht sich auch auf dem Kaffetisch bemerkbar, Donats in allen Farben..

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Molly s Stadt
Dublin. Molly Melone ist wahrscheinlich die bekannteste Tochter der Stadt. Ihr bronzener Busen ist blitzeblank. Dafür gibt’s handfeste Gründe. Soll ja Glück bringen. Ich hab mich nicht getraut. Irland hat heute 4,8 Mio. Einwohner und ist das zweitreichste Land Europas. Das war nicht immer so, um 1850 sind in der Zeit der großen Kartoffelfäule noch 1,5 Millionen Iren verhungert und über eine Million ausgewandert. Das Durchschnittsalter ist mit 36 ausgesprochen jung. Alles ist grün hier, die Bahn, die Taxen, die Bänke. Gefällt uns gut hier. Wir werden wohl noch ein paar Tage bleiben, weil der Wind Süd ist, und da wollen wir hin. Macht aber nix. Sea U Bert

Kopfstand.
What
Dun Laoghaire, Irland. Eine gewaltige Hafeneinfahrt für den Vorort von Dublin. Scheint ne interessante Stadt zu sein. Auf jeden Fall eine Riesenmarina mit 800 Plätzen.

Schnelltonne
Die Einfahrt zum Carlingford Loch, der Strom etwa 6 Knoten. Die Tonnen haben Bootsrümpfe. Wir sind mit voller Kraft und 2 Knoten über Grund da gegenan. Ging nicht anders.
Lightshow
Haulbowline Lighthouse unmittelbar hinter der Grenze zwischen Nordirland und Irland auf irischer Seite. Ist der nicht schön?

Zwischenbilanz.
In See, irische See. Wir sind jetzt seit 7 Wochen unterwegs, bisher haben wir 1450 Seemeilen zurückgelegt. Heute sind wir auf dem Weg nach Dublin, bei strahlender Sonne und Flaute. Das war natürlich nicht immer so. Während in Deutschland geschwitzt wurde, hatten wir 8 Grad und waagerechten Regen. Natürlich wussten wir, dass auf den Färöern nicht immer hitzefrei ist. Viel Wind, viel Regen, viel Nebel und trotzdem eine gute Zeit.
Ziemlich übel war’s südlich der Färöer, mit nicht mehr als 6 Windstärken eine hundsmiserable See, die unsere robuste Heimkehr ganz neuen Prüfungen unterzogen hat. Derartige Kopfstände hatten wir bisher nicht erlebt. Heide und Erich Wilts von der Freydis (die Beiden haben schon 13 Mal Kap Horn gerundet), die einen Tag nach uns die gleiche Strecke gesegelt sind, beschreiben es so: „Die Winde moderat, die See durch sich kreuzende Dünungen und Strömungen zuweilen ungewöhnlich brutal holperig.“ Wie bei uns hatte sich auch bei Freydis die Selbststeueranlage verabschiedet. Unsere haben wir mit Telefonberatung glücklicherweise wieder zum Laufen bekommen.
Heute das Gegenteil, herrliches Wetter, ruhige See.
Alles zusammen war es bisher eine anspruchsvolle und schöne Reise, mit wieder vielen neuen Erlebnissen und Begegnungen.
All‘s well on board … sea U Marlene und Bert

Irland
Süd!
In See. Der nächste Schritt Richtung Dublin, vor dem Wind. Wir sind um 7 raus. Schönes Wetter, kein Regen. Heute Abend werden wir wohl ankern, weil die Häfen hier alle zu flach sind für uns. Schräggegenüber liegt die Isle of Man die wir dieses Mal auslassen. Nächstes Mal. Sea U Bert





