Author: Bert

Fliegender Fisch

Beinahe wäre er in Lenis Koje gelandet. Die hätte schön gequiekt!

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Cockburn Harbour- very basic.

Cockburn Harbour, Turk and Caicos, 6596 Meilen seit Oberndorf. Über Kurzwelle. Der Weg über die Columbus Passage war etwas rau, aber mur 5 Stunden lang. Diese zweitgrößte Stadt hat offensichtlich nur zwei Gäste, uns. Keine andere Yacht hier, wie schon auf der letzten Insel. Die beiden Läden haben einige Konserven im Regal. Ein Restaurant konnten wir nicht finden. Auch hier noch viele abgedeckte Dächer und eingestürzte Häuser. Es waren die Hurricanes Hanna und Ike im September 2008. Hier wird deutlich, welches Glück wir haben, dass wir zu Hause solche Stürme nicht kennen. Und auch sind es hier natürlich die Ärmsten, deren Häuser zerstört werden. Zwar in der Hitze ziemlich weit, aber nach einer halben Stunde hatten wir das Postamt gefunden. Dort haben wir zwei Briefe an einen Freund in Mürwik aufgegeben, nachdem wir gehört hatten, dass die Turks and Caicos selten in der Philatelie sind. Die Briefmarken ziert eine Muschel, sie sind sehr klein, aber wohl selten. Bilder von dieser Aktion kommen, wenn wir mal wieder ein Netz haben. Übrigens: heute gibt’s Pellkartoffeln mit Sour Cream und Salat. Morgen geht’s weiter über das große Caicos Riff nach Westen. Sea u Bert

Grand Turk, etwas verschlafen.

Grand Turk, Turks and Caicos Islands. 6573 Meilen seit Oberndorf. Wir haben Dirk ‘M’ gefragt, unseren Einhandvoraussegler, wie’s denn auf den Turks and Caicos ist. Antwort: verschlafen. Richtig, das finden wir auch. Der Stil der Häuser wird Bermudian genannt, ist weniger bunt als in der Karibik. Dennoch farbig. Die Einwohner sind sehr schwarz, die Häuser alle weiß, gern mit farbigen Dächern. Alle Gärten haben Mauern, weil die wilden Esel sonst die Blumen fressen. Die sind in der Zeit der Salzgewinnung hierhergekommen und geblieben. Zahlreiche Häuser sind schwer beschädigt, der Hurrikan. Wann der war, wissen wir noch nicht. Kaum jemand war auf der Straße, alles irgendwie Geisterstadt. Doch irgendwie reizvoll. Wir sind wieder ab von der Haupttouristenroute. Außer uns liegt hier keine andere Yacht. Gibt ein bischen Expeditionsfeeling. Damit das hier anders wird, hat irgendjemand ein Cruiserterminal für 60 Millionen Dollar gebaut. Da stehen hunderte von Liegestühlen, Restaurants, ein Riesenpool, Geschäfte etc. und warten auf die Kreuzfahrer. Denen wird dann ein völlig künstliches Dorf gezeigt, so wie Disneyland. Morgen früh segeln wir etwa 25 Meilen weiter nach Cockburn Harbour, eine Ankerbucht auf der Insel South-Caicos. Von dort wollen wir dann etwa 30 Meilen durch nur 3 m flaches Wasser über das große Caicosriff. Leider sind auf der Strecke immer mal Korallenköpfe, so dass einer von uns auf dem Ruderhausdach stehen und aufpassen muss. Spannend. ________/)______ Sea u Bert

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Für Brigitte von ‘Momo’

Grand Turk. Das eigentliche Rezept hab ich bei meiner Zahnärztin geklaut. Leider hab ich mit ihr immer so einseitige Gespräche, sonst hätte ich’s bestimmt gesagt. Aber ich hatte ja immer – bitte jetzt mal gaaanz weit aufmachen!!— den Mund auf und voller Instrumente. ___/)___
Blumenkohl-Curry: Kartoffeln oder Süßkartoffeln in Würfel schneiden und Blumenkohl in kleine Röschen. Öl in den Wok, Curry nach Geschmack hinein, dazu eine halbe Zehe Knoblauch, halbe Zwiebel und Ingwer, wer mag, auch Koriander, Kreuzkümmel und Kurkuma. Leicht anbraten und dann nacheinander Kartoffeln und Blumenkohl dazu und weiterbraten. Nach wenigen Minuten eine Dose Kokosmilch dazu und etwa 1/4 l Gemüsebrühe. Limonensaft von 2-3 Limonen und ich habe dann noch eine kleine Handvoll Cranberries dazugetan. Das ganze etwa 8 Minuten dünsten, bis der Blumenkohl gar genug ist. Mit Biss schmeckt’s besser. Abschmecken mit etwas süßer Sojasoße. ___/)___ Für Brigitte, die mit der MOMO in Panama City liegt, wird das mit dem Blumenkohl wohl erstmal nichts, den kriegt sie wohl erst in im französischen Supermarkt in Tahiti. Das ist doch ein Ziel. Damit sind die 3500 Meilen bis dahin gar nicht mehr so schlimm. Und da seit heute die Maschine wieder läuft, wird’s bald losgehen. Fair winds, MOMO! _____/)_____ Marlene und Bert

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Altes Holz.

Im Neuen Wall in Hamburg nennt man das Driftwood und macht feine Tische draus.

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