Author: Bert

Sonne.

ICW, South Carolina, USA. Sonnenauf- und -untergänge gibt’s auch hier. Sea u Marlene

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Im Intracoastal Waterway.

Endlich wieder unterwegs. Wir biegen vom Cooper River links ab in den Intracoastal Waterway. Da wir uns ausgiebig von Gabi, Lutz und Steve verabschiedet haben, verpassen wir die erste Brückenöffnung und müssen 2 Stunden warten. Macht nix, wir ankern und Bert taucht im recht trüben Wasser und putzt die Propeller sauber. Endlich geht’s weiter, aber nach ein paar Meilen passierts: wir kommen fest, sitzen im Schlick und warten auf Hochwasser. Alles wie zu Hause auf der Oste. Da ist es auch mal zu flach. Aber wie heißt das alte Sprichwort: geduldiger Schipper hat auch bald wieder Wasser. Delphine kommen bis 2 m längsseits. ___/)___ Der Intracoastal Waterway (ICW) ist ein Wasserstraßensystem entlang der amerikanischen Ostküste hinter den vorgelagerten Sandbänken, teilweise durch Seen führend oder kanalisiert. Er verläuft von Florida bis Virginia und ist ca. 620 Meilen lang. Leider aber sehr flach. Seit dem die deutschen U-Boote im letzten Krieg zu viele Frachter an der Küste versenkt hatten, wurde der ICW ein nationaler Verteidigungsweg und wird daher von der US-Army ausgebaggert. Da die aber zur Zeit kein Geld haben, wird wenig gebaggert. ____/)____ Kaptein und First Mate

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Ein Jahr seit Oberndorf.

Charleston, South Carolina, USA. 7661 Seemeilen seit Oberndorf. Nun ist der Abschied von unserer Familie, unseren Freunden und der Oste ein Jahr her. Eine lange Zeit mit so vielen neuen Eindrücken, Erlebnissen, Bekanntschaften. Ein tolles Leben. Wir haben viel gelernt unterwegs über Länder und Leute … und über uns und unser Schiff. HEIMKEHR hat sich bestens bewährt in Nordsee, Biscaya und Atlantik, uns immer ein gutes und sicheres Gefühl gegeben, auch wenn’s mal tüchtig gewackelt hat. Zur Feier des Jahrestages gab’s heute Morgen ein richtig amerikanisches Frühstück im Sweetwater Cafe in Charleston. ____/)____ Marlene und Bert

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Shopping-Tour und Flugzeugträger.

Immer noch Charleston. Vorgestern haben wir zusammen mit Gabi und Lutz von der SuAn ein Auto gemietet, sind von Shop zu Shop, haben Ersatzteile besorgt, mal wieder viel zu viele T-Shirts und Shorts im Tanger-Outlet-Center gekauft und die Boone-Hall-Plantage (hier wurde ‘Fackeln im Sturm’ gedreht) besichtigt. Ein anstrengender Tag. ____/)____ Da der große Flugzeugträger ‘Yorktown’ genau gegenüber der Marina liegt, sind wir gestern mit dem Wassertaxi rübergefahren, sind durch alle Decks geklettert, haben Filme über den Einsatz gesehen, waren in einem nachgestellten Vietnam-Camp. Die Logistik eines solchen Schiffes ist beeindruckend. 1400 Mann Besatzung und alle wollen morgens Spiegeleier und Schinken zum Frühstück. Bert versucht, jede Schraube zu erklären. ____/)____ Marlene

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Die Flagge von South Carolina.

Charleston. Als ich vor vielen, vielen Jahren mal hier in S.C. gearbeitet habe, stand der Flaggenmast genau vor meinem Bürofenster. Daneben ein Palmetto, die kurz danach der Hurricane Hugo gefressen hat. Sea u Bert

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Warum in Charleston die Häuser quer stehen.

Charleston, South Carolina, USA. Die wunderschönen Häuser haben ihren schöneren Teil meistens an der Seite. Der prächtige Eingang mit der großen Veranda, alles an der Seite. Der Grund ist einfach. Die Steuern wurden nach der Länge des Hauses an der Straße bemessen. Vor dem Haus ein Palmetto, der Lieblings- und Wappenbaum von South Carolina. Sea u Bert.

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USA Einreise für Segler

Visum
Für die Einreise mit einer Yacht ist für jedes Crewmitglied ein Visum zwingend erforderlich.

Coast Guard
Yachten müssen sich nicht vor dem Einlaufen über Funk bei der Coast Guard melden.

Telefonat nach dem ersten Einlaufen
Nach dem Einlaufen in einen amerikanischen Hafen oder an einen Ankerplatz muss man sich bei CBP (Customs and Border Protection) telefonisch melden. In dem Telefonat werden die Passdaten der Crew gebraucht und einige Daten über das Schiff. Man bekommt eine Nummer genannt, die das telefonische Anmelden belegt. Vor dem Telefonat darf nur der Kapitän von Bord und nur, um dieses Telefonat zu führen, falls kein Mobiltelefon an Bord ist.

Einklarieren
Innerhalb von 24 Stunden nach dem Anmelde-Telefonat muss einklariert werden mit der gesamten Besatzung. Dafür werden die Pässe und die Schiffspapiere benötigt. Beim Einklarieren bekommt das Schiff ein Cruising Permit mit einer Gültigkeitsdauer von 1 Jahr, die Besatzung eine Aufenthaltsgenehmigung von max. 6 Monaten.

Kontrollen
Eine Kontrolle des Schiffes durch CBP hatten wir beim Einklarieren in Puerto Rico. Der Beamte interessierte sich nur für den (ausländischen) Müll und zwei Rindfleischkonservendosen, die beschlagnahmt wurden. Rindfleisch, so lernten wir, kann Viren enthalten, die die Sterilisation überstehen. In USA haben wir bisher keine weiteren Kontrollen erlebt. Es wurden uns keine Fragen z.B. zum Abwassertank gestellt.

Meldepflicht
Jede Yacht muss sich nach dem Einlaufen in einen neuen Zollbezirk, egal ob Marina oder Ankerplatz, telefonisch bei CBP melden. Das Auslaufen muss nicht gemeldet werden. Die Telefonnummern und Vorschriften von CBP findet man entweder bei

http://www.noonsite.com/Countries/USA

oder direkt auf

http://www.cbp.gov/xp/cgov/travel/pleasure_boats/boats/pleasure_locations/

Die Nichtmeldung kann hohe Strafen nach sich ziehen.

Die Telefonnummer für z.B. West Palm Beach, Florida:Â (561) 848-6922.
West Palm Beach ist ein guter Platz zum Einreisen, wenn man von den Bahamas kommt. Reichlich Ankerplätze, nach dem Passieren der Einfahrt ein Stück nach Süden. Dinghi dock bei der Municipal Marina, allerdings 10$ Gebühr pro Tag. Der Customs sitzt in dem sehr modernen grau-grünen Gebäude etwa 300 m südlich der Marina.

Alle Beamten, mit denen wir zu tun hatten, waren ausgesprochen freundlich und hilfsbereit.
Mehr über unsere Reise an der Ostküste der USA täglich unter

http://www.heimkehr-hamburg.de/

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Die Autos werden größer, nicht kleiner.

Charleston, USA. In dem Punkt bin ich sicher, die Autos sind hier nicht sparsamer geworden. Das Benzin ist immer noch billig, 2,50$ pro Gallon, also etwa 71 Eurocent pro Liter. Entsprechend ungebrochen ist der Wunsch nach großvolumigen Motoren und großen Autos. Immer mehr SUV’s und Pickups. Motoren immer gern über 5 Liter Hubraum. Das Foto zeigt den Vergleich. Unser Mietwagen ist ein 4-türiger Pkw. ____/)______ Heute ist uns zu warm. Um 22.00 Uhr noch über 30 Grad und kein Hauch Wind. Sea u Bert

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Die Brücke über den Cooper River.

Sie führt von Charleston nach Mount Pleasant, von dort ist es nicht weit nach Isle of Palms, wo die schönen Strände sind. Wir haben uns für zwei Tage ein Auto gemietet (29,– Dollar/Tag) und sind in der uns wohlvertrauten Umgebung herumgefahren. Zum Sanddollar-Beach nach Isle of Palms, dort haben wir schon mal Maß genommen in der Marina. Dann haben wir sehr gründlich einen großen Baumarkt unter die Lupe genommen und natürlich auch den Schiffsausrüster West Marine. Irgendwas fehlt ja immer. Heute waren wir dann in einem modernen Outlet-Center, in dem nicht nur sowieso schon alles billiger ist, sondern in diesen Tagen (summer sale) Rabatte um die 70 % gegeben werden. So kostet eine Hose für mich umgerechnet 7,– Euro. Und das bei Marken wie Dockers, Hilfiger, Levis, Nike, Old Navy usw. ___/)___ Das kleines Abendessen im Shem Creek, direkt neben den Krabbenkuttern, war total witzig, auch schon wegen des netten Schnacks mit den beiden Piloten des hiesigen Rettungshubschraubers. Es ist schon wirklich eine tolle Gegend, wir sind gerne hier und haben das große Glück, dass wir nur wenige Gehminuten vom alten Stadtzentrum entfernt liegen. _____/)_____ Sea u Bert

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