Author: Bert

Hundestadt.

Annapolis. Von einem gestrandeten Schiff wurden 1807 auch zwei große schwarze Hunde gerettet. St. Johns Waterdogs. Die heißen heute Chessies, Chesapeake Bay Retriever. Die haben sich fleißig vermehrt und sind hier nun überall. Vor fast jedem Laden gibt es Hundewasser, auch Snacks werden den Vierbeinern angeboten. Absolute Wassertiere, die auch mit Vergnügen ins Eiswasser springen. Als Enten- und Gänse-Jagdhunde, so weiß Michener in seinem Buch ‘Die Bucht’ zu berichten, haben sie auch eine Technik entwickelt, dünnes Eis zu zerbrechen, um an die Gans heranzukommen (ich bin auf Seite 816). Diese Hund gehören zu Amerika wie Stars und Stripes und Applepie. ____/)____ SeaU, Bert

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Geschirrspüler repariert.

Annapolis, USA. Mit Hilfe von Eddy, Niels und Julia haben wir nun den Magnetschalter für unseren kleinen Geschirrspüler erhalten. Heute haben wir ihn eingebaut, nun wäscht sie wieder. Danke Euch allen für die Hilfe. Bischen stolz sind wir auch, dass wir das Ding wieder hingekriegt haben. Heute morgen vor dem Frühstück hatten wir schon die alte Ankerwinsch ausgebaut und mit Mike, dem Bootbauer, die Planke beschnackt, die darunter kommt. Morgen früh versuchen wir ein Stück 10er Blech zu bekommen, das ich als Verstärkung von unten einschweißen will. SeaU Bert

Schätzchen.

Annapolis, USA. Dies ist die zivile Version des Willy’s Jeep, die eine zeitlang gebaut worden ist. Dieses Exemplar, das wir in unserer Ankerwisch-Werkstatt trafen, hat eine Lady 1953 von ihren Eltern geschenkt bekommen und fährt ihn durchgehend bis heute.

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Winsch, Blitz und Donner.

Annapolis, USA, vor Anker. Ankerliegen kostet nix, und da wir nun wissen, dass wir eine neue Ankerwinsch brauchen, ist das auch gut so. Also, Tom hat festgestellt, dass ein Haltebolzen gebrochen und in der Feldwicklung einen Kurzschluss verursacht hat. Der Motor wird repariert, aber trotzdem wollen wir eine neue Winsch. Eigentlich wollten wir das schon vor unserer Abreise vor über einem Jahr. Nun ist es so weit. Es gibt schlechtere Plätze als Annapolis, um auf eine neue Ankerwinsch, die übrigens aus Norwegen kommt, zu warten. So verbringen wir die Happy Hour von 16.00 bis 19.00 Uhr in der ‘Rams Head Tavern’ zusammen mit Gabi und Lutz von ‘SuAn’ und Marlene (irgendwo ist ein ‘y’ im Namen, hab vergessen wo) und Heiner von ‘La Buena Vida’ aus Kanada. Das Bier kostet die Hälfte und die Snacks sind umsonst. Das ist hochsympathisch. Dann gibt’s noch eine Gin-Tonic-Verkostung und wir schippern wieder fröhlich an Bord. Aber nicht, ohne vorher bei ‘SuAn’ noch einen Absacker zu trinken. ___/)___ Gerade am Ankerplatz angekommen, entlädt sich eins der sehr häufigen und auch heftigen Gewitter. So richtig toll finden wir dies allerdings nicht. Mit ihnen kommt tüchtig Regen, Blitz und Donner und meistens viel Wind (heute bis zu 8 Windstärken). Aber der Anker hält. ____/)____ SeaU, Marlene

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Zugvögel.

Annapolis, USA. Julia wieder weg – Mist. War toll, dass sie da war. Die Blechvögel zieren den Flughafen von Baltimore, die werd ich nachbauen. SeaU Bert

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Schadensmeldung.

St. Michaels, USA. 8340 Seemeilen seit Oberndorf. Der Wasseralarm im Steuerbord-Maschinenraum kreischt los. Marlene checkt und meldet Wasser im Maschinenraum und in der Mittelbilge. Alle Bodenbretter hoch, überall Wasser. Klotür: Das achtere Klo läuft tüchtig über. Das Magnetventil der Spülung hat geklemmt und immer weiter gepumpt. Zur Sicherheit haben wir zusätzlich einen Schalter angebracht, der das Magnetventil abstellt. ___/)____ Ankerauf in St. Michaels. Nach kurzem Hieven steht die elektrische Ankerwinsch. Wir können noch fieren, aber nicht mehr hieven. Ganz großer Mist, denn wir sind auf die Winsch wirklich angewiesen. Wir bringen einen Umlenkblock am vorderen Poller an und hieven mit Leine, Kettenhaken und der elektrischen Schotwinsch Meter für Meter die Kette an Deck und schließlich auch den Anker in die Klüse. Eine insgesamt schwere Arbeit, die gelingt. Julia hilft klasse, hat ein Händchen für kleine Katastrophen. Später sagt sie: “Toller Abenteuer-Urlaub.” Weitere Untersuchung der Lewmar-Ankerwinsch auf dem Weg zurück nach Annapolis ergibt, dass der Motor nur in eine Richtung dreht, obwohl für die andere Richtung die Spannung anliegt. Kein Qualm, kein Gestank, kein hoher Stromfluss. Morgen früh um acht werden wir mit dem bereits ausgebauten Motor in der Elektrowerkstatt sein. Jetzt hoffen wir, dass Tom das hinkriegt. SeaU Bert

Piratenangriff?

Ein Museumsschiff in St. Michaels nähert sich in friedlicher Absicht.

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Der Leuchtturm von St.Thomas Point Shoal.

Chesapeake Bay. USA. So sehen oder sahen hier die Leuchttürme aus. Die gusseisernen Beine haben eine Erdbohrspitze und wurden von etwa dreißig Männern und langen Hebeln in den Grund gedreht. Da stecken sie noch heute. SeaU Bert

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Hallo Bert-Jan,

ich war schon immer für die Holländer, aber das weißt Du ja. Good Luck Bert

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