… liegen in der Kirche Fächer bereit.
Author: Bert
Tiger im Tank.
Wir laufen aus.
Bermuda. Die Rathausuhr steht auf Süd, wir werden am Dienstagmorgen auslaufen. Zunächst ein gehöriges Stück nach Nordosten, bis es kalt wird, dann immer östlicher Richtung Azoren. Wir werden die ersten zwei Tage segeln können, dann einige Tage motoren, um dann hoffentlich die östliche Strömung des Azorenhochs zu erwischen. Wenn sich das Wetter an unsere Reisepläne hält. Die Distanz ist 1670 Seemeilen (3000km). Für eine so lange Strecke gibts keinen Wetterbericht. Zuverlässig ist die Vorhersage nur für etwa 5 Tage. Dennoch bekommen wir eine Menge Wetterinformationen auch auf See, nur rechts ran fahren können wir nicht. Nun wird’s wieder etwas hektisch, alles mögliche muss noch erledigt werden. Gebunkert haben wir heute schon mal, denn Diesel braucht man wohl auf diesem Stück. Wir freuen uns aber auch wieder auf den Atlantik, die zweitlängste Strecke auf unserer bisherigen Reise und die Azoren. Sea u Bert
Bermuda – der Rum.
Bermuda. Heute Ausflug mit Fähre und Bus, zusammen mit Uschi und Wolfgang von CISA. In Dockyard, wo die Kreuzfahrtschiffe anlegen, fing es vormittags schon mit Proben vom Bermuda-Rumcake an. Nach dem Mittagessen erste Rumverkostung unserer Lieblingsmarke Gosling’s vor dem Frog and Onion-Restaurant. In Hamilton haben wir dann zwei Flaschen Rum gekauft, zum Glück duty free. Das heißt erstens viel billiger und zweitens, dass wir die Flaschen erst bekommen, wenn wir ausklariert haben und weitersegeln zu den Azoren. Aber das war gar nicht tragisch, gab es doch heute Abend im Bermuda Dinghy Club das Nationalgetränk Dark’n Stormy, natürlich gemixt mit Gosling’s Rum, for free. Trotzdem haben wir Heimkehr im Ankerfeld wiedergefunden und auch noch Logbuch geschrieben! ___/)___ Hier das Rezept: Dark’n Stormy – Eiswürfel in ein großes Glas geben und circa ein Drittel (60 ml) Gosling’s Black Seal Rum dazugeben, mit Ginger Bier auffüllen, bis alles aussieht wie eine Sturmwolke. Bei schlechtem Wetter auch gerne halb Rum, halb Ginger Bier. Statt Ginger Bier geht auch Ginger Ale. Mit Lemon garnieren. ___/)___ Alles ganz fröhlich an Bord … Marlene
Klassentreffen.
Bermuda. Wir haben in Las Palmas zusammen gelegen, direkt nebeneinander, Kalandia aus England und Cisa aus Augsburg. Das ist eineinhalb Jahre her. Cisa musste die Atlantiküberquerung damals wegen eines Ruderschadens abbrechen und zu den Kapverden laufen. Mit Kalandia sind wir dann durch die Bahamas und weiter bis Charleston gesegelt. Auf den Bermudas in St. Georges haben sich die drei Schiffe wieder getroffen. Mitten im Atlantik, einfach so. Alle mit dem Ziel Europa. Große Freude beim Wiedersehen. Cisa ist sechs Tage von Tortula hart gegenan gesegelt. Kalandia in gut vier Tagen von Norfolk. Das Begrüßungsgeschenk von Kalandia waren sechs Rollen Klopapier. Ich hatte Liz gesagt, dass dies das teuerste auf der Insel sei (8 Rollen mittlerer Qualität 28$). Unser Vorrat beträgt zur Zeit 12 Rollen, aber wir haben keine Aufzeichnung über den Verbrauch. Jetzt haben wir 18 Rollen, das sollte bis Oberndorf reichen. Sea u Bert
Frühstück.
CISA
Bermuda – wenn’s Wasser alle ist.
Bermuda. Dann kommt der Tankwagen und füllt die Zisterne wieder auf. 80 $ kostet eine Ladung. Zur Zeit regnet es zu wenig. Sea u Bert
Handarbeiten.
Bermuda – Wolken.
So kam das Wetter. Heute bläst es nun mit 6 bis 8 Windstärken. An weitersegeln ist zur Zeit nicht zu denken. Statt des Azorenhochs, das wir erwarten, liegt dort zur Zeit ein dickes Tief. Sea u Bert