Author: Bert
Fowey
… ist wirkilch schön. Das Wetter wird auch immer besser, die Engländer tragen alle kurze Hosen. Wir sind begeistert von den kleinen Gassen und hübschen Geschäften. Im Yachtclub -RFYC- haben wir zu Abend gegessen und dabei sehr nette Engländer kennengelernt. Morgen forschen wir mal auf der anderen, östlichen Seite des Flusses herum. Sea u Bert
Cornish Cream Tea.
Fowey, Cornwall. Frisch gebackene Scones, Marmelade und Cornish Cream, eine schwere fast butterige Schlagsahne und natürlich eine Kanne Tee. Typisches Nachmittagsfutter. Sehr lecker. Sea u Bert
Ich will hier nur sitzen.
Ankommen ist herrlich!
Fowey, England. Schon seit 3 Uhr heute morgen roch es nach Land. Irgendwie süß und Waldmeister. Ein tolles Gefühl, auf eine neue Küste zuzufahren. Nach 135 Seemeilen erreichen wir Fowey (gesprochen Foy), ein lieblicher Ort, am gleichnamigen Fluss gelegen. Dreimal haben wir den Tip bekommen, von Gert, von Liz und Mutz war auch schon hier. Viel wissen wir noch nicht, aber bildschön ist es, Puppenstube. Wir liegen an einer 100 Tonnen Mooring und genießen die Ruhe. Und ne Pizza. Sea u Bert
Es riecht nach Land.
Endlich mal wieder Hochseedusche, salzig.
Grauwassersegeln.
Noch bevor die Sonne aufgeht, kommt Land in Sicht. Zuerst das Feuer von Lizard Point und dann grau abgestufte Streifen von Land. Das wirklich erste allerdings, was wir von England wahrnehmen, ist der Geruch von gemähtem Gras. Es riecht nach Land. Das Wasser hat sich verändert: grün-grau und 16° kalt ist es. Nun heißt die Devise: Grauwassersegeln statt Blauwassersegeln. Noch 14 Meilen bis Fowey. Sea U Bert
Kanalfahrt.
In See, im Englischen Kanal. 70 Seemeilen bis Fowey/England. Beim Ablegen heute Morgen in Camaret tauchte noch im Hafen ein Delphin neben uns auf. Na, wenn das kein Glück bringt! Seelenruhig hat er da sein Frühstück gefangen. Wir haben erst unterwegs gefrühstückt, mit frischem Baguette. Nicht die Zeit verpassen, erstmal auslaufen, damit wir den Tidenstrom mit uns haben. Mit Sonnenschein sind die ersten Meilen Schaukelei gut zu ertragen und wir gewöhnen uns schnell wieder daran, uns festzuhalten und die Teemug gesichert abzustellen. Wir segelmotoren, 7 Knoten Wind aus NW bei fast Nordkurs bringen unsere Heimkehr nicht in Wallung. Klüver-, Groß- und Besansegel sind gesetzt und helfen ganz gut. Wir laufen 6,3 Knoten über Grund. Wenn’s so weiterläuft, sollen wir morgen früh vor der englischen Küste sein. Befinden uns jetzt im Verkehrstrennungsgebiet. Ist wie Autobahn an Land. Die Fahrbahn der in den Kanal fahrenden Schiffe haben wir schon überquert, sind jetzt sozusagen auf dem Mittelstreifen. Vor uns liegt die Fahrbahn der auslaufenden Schiffe in den Atlantik. Bis zu 21 große Frachter, Tanker und Fähren sehen wir auf dem Plotterbildschirm dank AIS, und mittendrin kurvt ‘Hermine’, ein Fischkutter, kreuz und quer. Cool. All’s well on Board
Von Austern zu Fish’n Chips.
Camaret. Das Wetter sieht gut aus, deshalb wollen wir am Samstag von hier nach Fowey segeln. Das sind rund 100 Meilen quer über den Englischen Kanal. Fowey liegt ein Stückchen rechts von Falmouth und ist von verschiedenen Seiten als wunderschöner Platz empfohlen worden. Zum Abschied heute abend Feuerwerk (Spectacle pyrotechnique) mit Rockmusik. Das machen die Häfen oft, wenn wir wegfahren. Nett oder? Ach übrigens Nr. 7 hat einen Platz mit Landeanflugfeuer. Sea U Bert