Author: Bert

Ein Ungeviech.

Die Schnellfähre nach England. Sieht immer so aus, als fräße sie gerne Yachten. Sea u Bert

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Ein Stück deutscher Geschichte.

Eines der Betonerbstücke des 2. Weltkrieges haben wir heute besichtigt. Das deutsche unterirdische Militärhospital. Etwa 2 Kilometer Gänge und Räume unter einem Hügel. Das Krankenhaus hatte 800 Betten und war nach 3,5 Jahren Bauzeit nur 9 Monate in Betrieb.

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Momoburger

St. Peter Port, Guernsey. In unserem Momo Motivations Unterstützungs Programm, abgekürzt: MMUP, blieb heute die Bordküche kalt. Gerade rechtzeitig eröffnete in St. Peter ein Gourmet Burger Shop. Der Veggieburger war erstklassig, ein Riesenpilz, Paprika, Käse, Salat und geschmolzener Camenbert. Der wird nicht nur Brigitte gefallen. So etwa 370 Meilen müssten die beiden und die Momo noch haben bis Christmas Island. Aber dann: Fröhliche Weihnachtsinsel. Sea u Bert

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Kleine Reparaturen.

Ein Ventilationsbogen ist in einer Lenzleitung gebrochen, und Leni repariert das Nachthemd des Außenborders.

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Gibt viele Yachten hier.

Der Blick von der alten Kirche macht es deutlich. Hier wird viel gesegelt. Die häufigste Flagge ist natürlich die französische, gefolgt von der englischen und der niederländischen. Deutsche sind hier nur zwei. Sea u Bert

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Eier in Currysoße.

St. Peter Port, Guernsey. Fleischlos glücklich. Das Momo Essen heute: hartgekochte Eier in Currysoße. Das geht so wie Eier in Senfsoße, nur eben mit Curry. Curry und Öl in die Pfanne, Zwiebel und Ingwer dazu. Für zwei Personen etwa 200 ml Kokosmilch und/oder etwas Dosenmilch. Ihr zu Hause könnt natürlich auch Sahne nehmen, die ist mir nur immer zu fett. Dann hatte ich noch geraspelte Möhren drin und süße Kokmosraspeln, die gibt’s in Amerika. Wer frischen Koreander hat wie wir hier, immer hinein damit. Reis oder Kartoffelpü und fertig. Die Idee stammt aus einem vegetarischen Kochbuch, das Momos Brigitte mir mal geschenkt hat. Die beiden haben bei friedlichem Wetter noch etwa 600 Meilen zu segeln. Sea u Bert

Manchmal denk ich, es ist nun erstmal genug.

St. Peter Port. Immer wieder tolle Sachen. Aufregender Landfall, mit Spannung die neue Insel, das neue Land begucken. Überall lernt man dazu. Erfahrungen und Erinnerungen die bleiben. Nimmt uns keiner wieder weg. Dennoch hab ich das Gefühl, das ich nach vielleicht 150 verschiedenen neuen Plätzen, Buchten, Inseln und Ländern für diese Reise genug Neues gesehen habe. Es ist so wie auf der Bootsausstellung, wo man nach 6 Stunden voller leuchtender neuer Eindrücke nicht mehr so recht etwas Neues aufnehmen mag. Festplatte voll? Es klingt undankbar, nach all dem Schönen das wir erlebt haben. Aber nun ist es ja auch nicht mehr weit bis nach Oberndorf. Und nächstes Jahr fahren wir dann wieder los, mal sehen wohin. Mit frischer Neugier. Sea u Bert

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