Author: Bert

Weltumsegler in Oberndorf

Oberndorf. Links die Crew der ‘Momo’, Brigitte und Uwe Moser, und rechts die Crew der ‘Thule’, Ursula und Rainer Woehl, alle vier gerade um die Welt gesegelt. In Cuxhaven haben sie am Samstag von Deutschlands größtem Segelverein ‘Trans Ocean’ den Weltumseglerpreis erhalten. Mit beiden Crews haben wir uns am Anfang unserer Reise 2009 oft getroffen, sind zusammen gesegelt, haben in der Karibik kleine Inseln besucht, uns gegenseitig geholfen. Jetzt waren beide Crews bei uns zu Hause, es gab viel zu erzählen. Sea U Bert

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Was sich auf unseren Reisen bewährt hat, Teil 39.

Kommunikation. Mailen, telefonieren, surfen. Die Notwendigkeit der Verbindung nach Hause oder sonstwo hin wird unterschiedlich gesehen. Für mich hatte sie eine hohe Priorität und ich war auch bereit, Geld dafür auszugeben. Nur bitte nicht mehr als nötig. Im Atlantik war es die Kurzwelle, Seefunk mit Pactor-Modem, mit der wir täglich unser Wetter bekommen und dieses Logbuch gefüttert haben. Hochzuverlässig, geht immer.. Weiterhin hatten wir ein Handy für den Küstenbereich mit einer Karte von Gymsim.com, ein englisches System für Seeleute. Man kann in einer einfachen Liste sehen, was ein Gespräch von wo nach wo kostet. Geht fast überall, nur nicht in USA, da ist es zu teuer. Dort haben wir einen neuen Vertrag mit t-mobile gemacht, kostete 20 Dollar im Monat, dafür konnten wir für 6 US Cent nach Deutschland telefonieren. Handy gab’s dazu. Andere Segler hatten sich eine Prepaid card von Walmart besorgt, je nach dem wieviel man telefoniert kann das billiger sein.Für Notfälle hatten wir noch ein Satellitentelefon. Zurück in Europa waren die I-Phones ins tägliche Leben eingezogen. Auf unserer Ostseereise haben wir die Wetterberichte von Wetterwelt und den lokalen Wetterfröschen meistens per I-Phone und Internet hereingeholt, weiter draußen wie im Ozean per Kurzwelle. In Schweden und Dänemark haben wir ins dann jeweils einen prepaid-Stick mit Karte gekauft, lagen so bei 20 euro flat pro Monat. Die Sticks nochmal zwischen 20 und 30 Euro dazu. In Deutschland haben wir einen Aldi-Stick, wenn das I-Phone nicht ausreicht. Die flatrate zum Surfen kostete bei T-online in diesem Jahr 15€ pro Woche. Die Tarife und Möglichkeiten ändern sich blitzschnell. Daher dies nur als Basisinfo, und dann im Frühjahr nochmal die Zielländer absurfen. Sea U Bert

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Der Nikolaus war da!

Was für eine Freude für Leni, die Heimkehr Maschinistin. Ein Aneometer zum Messen der Dichte des Kühlwassers an Bord. Auf dem Ding kann sie ablesen wieviel Frost unser Kühlsystem verträgt. Das macht meinen kleinen Maschinisten richtig glücklich. Wer will schon Schokoladenkringel vom Nikolaus? Ach so, warum der Mann mit dem weißen Bart bei uns schon so früh kommt? Naja die Heimkehr fährt ihn ja nächste Woche zum berühmten Oberndorfer Weihnachtsmarkt. Wir sind als seine Rentiere. Und die kommen immer zu erst dran! Alles klar? Sea U Bert

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Heute vor drei Jahren!

Das war ein großer Tag. Wir sind gestartet in das größte Abenteuer unseres Lebens. Ausgelaufen aus Las Palmas mit dem Ziel St.Lucia auf der anderen Seite des Atlantiks. 2800 Seemeilen lagen vor uns und wir hatten einen großen Respekt vor dem Ocean. Wir waren ziemlich still. Sea U Bert

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Saftladen.

… oder: vom Baum in die Flasche. Oberndorf. Die Äpfel, die wir in unserem Garten geerntet haben, können wir unmöglich alle essen. Und die gesammelten leeren Gläser sind voll mit Apfelmus. Also haben wir unsere Ernte zur Hofmosterei Rönndeich (www.hofmosterei-roenndeich.de) in Drochtersen-Hüll gebracht nach dem Motto: Wir pressen Ihre Früchte zu Saft. Das haben wir uns natürlich gleich angesehen und sind beeindruckt, wie schnell aus unseren Äpfeln leckerer Saft wird. Die ca. 100 kg passen jetzt locker in 60 Flaschen. Na, denn Prost. All’s well auf dem Apfelbaum – Marlene

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Advent, Advent, die Heimkehr kommt.

Oberndorf. Deutschlands schönster Weihnachtsmarkt findet wie immer am ersten Adventswochenende (1. + 2. Dezember) statt. Immer mehr Besucher kommen nach Oberndorf, genießen die gemütliche Atmosphäre und den unkommerziellen Markt rund um die Kirche am Fluss, der zum 35. Mal stattfindet. In diesem Jahr bringt die Heimkehr, mit Weihnachtsbeleuchtung geschmückt, den wichtigsten Mann: den Nikolaus. Um 14.45 am Samstag wird sie vor den Kirche festmachen. Sea U Bert (Weihnachtskapitän)

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Biomeiler.

Oberndorf. Unsere hochkreative Kiebitzschule hat sich wieder was ausgedacht: Ein Biomeiler, einst von einem französischen Förster erfunden, soll einen Teil der Schule beheizen. Es handelt sich um einen großen Haufen Baumschredder (140 m3, entsprechend 50 Tonnen), in dem sich Schläuche für Luft oder Wasser befinden. Durch den bakteriologischen Prozess im Meiler entsteht eine Temperatur von bis zu 65 Grad, die sich über eineinhalb Jahre hält. Die durch den Luftschlauch geführte Luft kommt etwa 50 Grad warm in den Klassenraum. Eine Warmwasserschlange produziert Warmwasser zum Händewaschen im Werkraum. Leni und ich haben an dem Vorbereitungsseminar teilgenommen und am Samstag geholfen, das Ding zu bauen. Mit Hilfe einer stattlichen Zahl von Dorfbewohnern (typisch Oberndorf, alle packen mit an) war der Meiler abends fertig und startete mit 21 Grad. Das Würstchenrohr führt ins innere des Meilers, und soll ab etwa Mittwoch in der Lage sein, Würstchen auf 60 Grad zu erwärmen. Wir werden berichten. Natürlich ist unser Meiler der Erste im Osteland! Sea U Bert

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Was hat sich bewährt? Teil 38.

Nachtbeleuchtung. Schon als die ersten LED’s in 10mm auf den Markt kamen, vor über 20 Jahren habe ich begonnen mit den Dingern zu experimentieren. Heute haben wir auf der Heimkehr in jedem Raum einige rote LED’s in der Decke.. 20 insgesamt. Wir brauchen nachts kein anderes Licht im Schiff. Keine Blendung. Nicht immer hält das rote Licht, was es dem Wanders(See)mann verspricht. Diese doch. Sea U Bert

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Heimkehr kehrt heim.

Oberndorf. Da wir ja nun viel lange Weile haben (grins), basteln wir am dritten und letzten Vortragsteil unserer Atlantik-Rundreise. Schließlich müssen wir ja noch nach Hause kommen. Wenn wir an das Einlaufen in Oberndorf denken, müssen wir schlucken und bekommen Gänsehaut. Der Empfang war fast aufregender als das Losfahren. Unter dem Titel ‘Heimkehr kehrt heim: New York – Bermuda – Oberndorf’ laden wir alle Interessierten herzlich ein, mit uns am Freitag, dem 7. Dezember 2012 um 19.00 Uhr die Rückreise anzutreten. Ort: Gasthaus “Zur Sietwende” (Henning) in Oberndorf-Niederstrich, Niederstricher Deich 2.

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