Kommunikation. Mailen, telefonieren, surfen. Die Notwendigkeit der Verbindung nach Hause oder sonstwo hin wird unterschiedlich gesehen. Für mich hatte sie eine hohe Priorität und ich war auch bereit, Geld dafür auszugeben. Nur bitte nicht mehr als nötig. Im Atlantik war es die Kurzwelle, Seefunk mit Pactor-Modem, mit der wir täglich unser Wetter bekommen und dieses Logbuch gefüttert haben. Hochzuverlässig, geht immer.. Weiterhin hatten wir ein Handy für den Küstenbereich mit einer Karte von Gymsim.com, ein englisches System für Seeleute. Man kann in einer einfachen Liste sehen, was ein Gespräch von wo nach wo kostet. Geht fast überall, nur nicht in USA, da ist es zu teuer. Dort haben wir einen neuen Vertrag mit t-mobile gemacht, kostete 20 Dollar im Monat, dafür konnten wir für 6 US Cent nach Deutschland telefonieren. Handy gab’s dazu. Andere Segler hatten sich eine Prepaid card von Walmart besorgt, je nach dem wieviel man telefoniert kann das billiger sein.Für Notfälle hatten wir noch ein Satellitentelefon. Zurück in Europa waren die I-Phones ins tägliche Leben eingezogen. Auf unserer Ostseereise haben wir die Wetterberichte von Wetterwelt und den lokalen Wetterfröschen meistens per I-Phone und Internet hereingeholt, weiter draußen wie im Ozean per Kurzwelle. In Schweden und Dänemark haben wir ins dann jeweils einen prepaid-Stick mit Karte gekauft, lagen so bei 20 euro flat pro Monat. Die Sticks nochmal zwischen 20 und 30 Euro dazu. In Deutschland haben wir einen Aldi-Stick, wenn das I-Phone nicht ausreicht. Die flatrate zum Surfen kostete bei T-online in diesem Jahr 15€ pro Woche. Die Tarife und Möglichkeiten ändern sich blitzschnell. Daher dies nur als Basisinfo, und dann im Frühjahr nochmal die Zielländer absurfen. Sea U Bert

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