Nur Heimkehr, sonst niemand da.

Farsund. Wir sind angekommen, in der südlichsten Stadt Norwegens. Von hier ist der Weg nach Helgoland am kürzesten, 238 Meilen. Farsund ist einer unserer Lieblingsplätze. Lindesnes, gleich nebenan, ist das norwegische Südkap, und von Kaps geht immer etwas spannendes aus. Heute, wenige Tage nach Ferienende, sind die Häfen leer. Heimkehr ist die einzige Yacht hier. Zur Zeit sieht es nach einem Wetterfenster ab Freitag für uns aus. Wenn das so bleibt, werden wir am Freitagmorgen auslaufen. Wenn alles gut läuft, brauchen wir etwa 48 Stunden bis Helgoland. Auch so’n Lieblingsplatz. Sea U Bert

P1090112.JPG

Kirkehamn.

Wir liegen an der ‘Tyske Brygge’, der Gemeindepier. Erbaut von deutschen Besatzungstruppen, die hier 11 Kanonen auf dem Berg installiert haben, die aber nie zum Einsatz kamen. Ein Einwohner erzählt uns, es sei ein gutes Verhältnis damals gewesen. Heute ist die Insel Hidra zur schönsten Insel Norwegens gewählt worden, das sehen wir auch so. Kirkehamn ist einer der kleineren Orte, den wir vor vielen Jahren per Fahrrad entdeckt haben. Später sind wir mal direkt von Helgoland hierhergesegelt. Wir haben traumhaft schönes Hochsommerwetter und wollen morgen dann weiter nach Farsund. Auch ein Lieblingsplatz.
Sea U Bert

P1090002.JPG

P1090006.JPG

P1090016.JPG

Moin!

Steht da und winkt wie verrückt und Bert behauptet er kenne sie nicht?! All’s well on board Marlene

P1070966.JPG

Ruppig.

Egersund. Das 60 Meilen Stück von Kamøy nach Egersund war ruppig. Dafür sind wir aber nun so weit unten, dass wir jederzeit nach Helgoland abspringen könnten. Damit ist aber in den nächsten drei Tagen nicht zu rechnen. Wir gehen morgen nach Kirkehamn, 25 Meilen weiter südlich. Auch so’n Lieblingsplatz. SeaU Bert

P1070951.JPG

Skudeneshavn.

Hier liegen wir auf dem Dorfplatz. Rundherum hübsche weiße Häuser. Gestern hatten wir das Gegenteil, lagen vor einer verfallenen Fabrikruine in einem total langweiligen Dorf. Hier in Skudeneshavn hat es sogar aufgehört zu regnen. Morgen wollen wir versuchen, nach Egersund zu kommen, gut 50 Meilen weiter südlich.
Sea U Bert

P1070870.JPG

Tröööt

Das ist Ole Hansen, der Erfinder des Nebelhorns. Na das ist doch mal was!

FullSizeRender.jpg

Auflieger

Kamøy. Norwegen steckt tief in einer Ölpreiskrise. Der niedrige Welt-Ölpreis macht das aufwändig geförderte Öl in Norwegen unwirtschaftlich. Plattformen werden stillgelegt und das Personal entlassen.. Die dazugehörigen Schiffe ebenso. Überall hier in den Fjorden liegen modernste Versorger und Ankerschlepper, oder wie hier zwei Gastanker, auf. Die Arbeitslosenquote von 4,5 % ist für Norwegen hoch.
Sea U Bert

P1070826.JPG

P1070905.JPG

Hier ist was los.

Hafentage, Film- und Jazzfestival! Alles zusammen an einem Wochenende – ganz Norwegen scheint sich in Haugesund zu treffen. Hat Spaß gemacht, trotzdem müssen wir weiter. Also trotz Wind von vorn (was sonst?) Kurs Süd, in Kopervik machen wir an der Reifenpier fest. Hier ist überhaupt nix los, die sind wohl alle in Haugesund.
All’s well on board – Marlene

P1070803.JPG

image1.JPG

Unter der Brücke.

Unter der Brücke in Haugesund, der einzige freie Platz im Hafen, weil Hafenfest ist. Dazu haben sich etwa 50 alte Holzschiffe hier versammelt und überall ist was los. Wir werden jetzt zappelig, weil sich Montag/Dienstag ein Wetterfenster abzeichnet, das für Helgoland passen könnte.
Sea U Bert

image1.JPG

P1070750.JPG

Norwegens Bäckerei

Der Kuchen ist leider furchtbar langweilig. Ein und derselbe Pumpfteig. Es gibt Blätterteiggebäck, das im Supermarkt aufgebacken wird. Das geht. Beim Brot lohnt es sich, den richtigen Bäcker zu suchen. Da gibt es welche, die gutes und knuspriges backen.
Wieder hat sich unser Dosenschwarzbrot bewährt. Hält ewig und ist eine willkommene Abwechslung.
Sea U Bert

IMG_7260.JPG