Eastbourne, England. Nun sollen wir auch los. 330 Meilen bis nach Helgoland liegen vor uns. Die Wetterberichte sind freundlich. Montag früh um 8 Uhr gehen wir durch die Schleuse. Die Tide ist dann gut, 4 Stunden vor Hochwasser haben wir mitlaufenden Strom. Etwa 50 Meilen bis nach Dover, dann geht’s um die Ecke nordöstlich in die Nordsee und dann übermorgen rechts ab Richtung Heimat. Es könnte sein, dass wir zunächst meine Geburtsinsel Borkum anlaufen. Mal gucken, ob da auch ‘ne Bronzetafel an meinem Geburtshaus hängt. Wir wollen dann aber bald weiter nach Helgoland, wegen der Brötchen. Sea u Bert
Das ist ein Grabbag.
Was da drin ist und warum, erzählen wir von unterwegs. Hier ist schon mal das Bild. Ein deutsches Wort dafür kenne ich nicht. Notsack klingt doch nicht oder?Sea u Bert
Schöner Name für ein Rettungsboot.
Eastbourne, England. Hierzulande ist es üblich, dass Firmen oder Personen so ein Rettungsboot spendieren.
Wieder in Eastbourne.
Eastbourne. Leider gibt es in dieser teuren Marina kein brauchbares internet. Ich hoffe wir finden eine Lösung, denn jetzt brauchen wir auch die Wetterberichte. Sea u wieder Bert, weil weit genug weg.
Die Schlechtwetterfront die gerade hier ist heißt Bert.
Deswegen ist es wohl besser wenn wir jetzt hier verschwinden. Werd mir n neuen Namen zulegen. Sea u Egon.
Sea you later, Oberndorf!
Das war schön.
Zollenspieker. Jacqueline und Torsten haben heute geheiratet. Ich durfte in der Kirche mitwirken. Für ein so nettes Paar eine reine Freude. Später mehr. Sea u Bert
The rest is 10kn from ene.
Happy landing, end of Heimkehr/Wetterwelt weather service on this trip, we have to leave early this morning. Sea u Bert
Die muss mit.
Oberndorf. Außer dem geringelnatzten Segen vom Pastor muss auch die erwähnte Schweinemettwurst, gekauft in Lemkes Dorfladen, mit. Marke Dölling, dass sind die, die auf der Elbefähre Glückstadt-Wischhafen jeder essen muss. Mal gucken, was die Flughafensicherheit dazu sagt. Ich sag: Lecker. Wir fliegen am Samstag zurück nach England, um dann alsbald nach Helgoland zu segeln. Sea u Bert
Alltag in Oberndorf.
Bert ist heute in Hamburg. Sturmfreie Bude für mich. Den Vormittag verbringe ich mit telefonieren und Papierkram erledigen. Die Waschmaschine läuft nebenbei. Dann lockt mich das gute Wetter nach draußen: die Bank auf dem Deich wird geputzt, ebenfalls die Geländer auf den Balkonen und der Hauseingang. Unkraut aus den Beeten zupfen kann man hier wohl 365 Tage im Jahr. Ist man hinten fertig, kann man vorne gleich wieder anfangen. Ach ja: aus der mageren Johannisbeerernte (175 g) habe ich ein Glas Marmelade gekocht. Ich musste noch eine Pflaume dazu tun, damit das Verhältnis Frucht/Gelierzucker stimmt. Reiche Ausbeute! Landfrau Marlene