Pilot Gigs.
St. Mary’s. Fast jeden Abend sehen wir sie trainieren. Genauso war es in Falmouth. Die Gigs sind heute ganz beliebte Raceboote. Sie sind 32ft lang und 5 breit und wiegen eine drittel Tonne. 1790 soll das erste gebaut worden sein.. Angeblich bekam früher der Lotse den Job, der zuerst beim Schiff war. Also zack zack. So sausten von allen Inseln die Boote los. Auch wurden sie als Rettungsboote eingesetzt und bargen die Schiffbrüchigen von ihren Schiffen ab. Dafür gab es manchmal Belohnung vom Reeder z B von einem amerikanischen, dessen Schiff hier verloren ging. Die Belohnung kam in Gold Dollars. Das nächste Boot hieß dann golden Eagle, denn der war auf den Münzen zu sehen. Das Boot wird hier heute noch gerudert. Sea U Bert
Subtropisches Tresco.
Tresco. Ein besonderes Klima herrscht hier auf der zweitgrößten Insel der Scilly Islands. Immerhin mit 180 Einwohnern. Dagegen ist Helgoland ja eine Großstadt. Mehr Sonne und niemals Frost. Das macht der Golfstrom, der nie kälter als 9Grad wird. Inseln mit Warmwasserheizung also, mit dem Heizkessel im Golf von Mexiko. Wenn wir allerdings jetzt im Sommer morgens in den Ocean steigen, hat er nur 16 Grad. Zu kalt. Die Abbey Gardens sind eine einzige Tropenlandschaft mit riesigen Zypressen, Kakteen und Palmen überall. Die Gärten wurden durch die von Seeleuten mitgebrachten Pflanzen ausgestattet. Mehr als 4000 Sorten kann man hier zählen, wenn man nur früh genug aufsteht. Das sind wir heute. Sea U Bert
Trescos größter Schatz.
Tresco. Eine Sammlung von über 30 Gallionsfiguren gesunkener Schiffe gesammelt seit 1840. Mein Vater (war hier 1935) hat mir viel von diesem mystischen Ort erzählt. Verbirgt sich doch hinter jeder Figur oft tragische Schiksale. Der norwegische Schooner Sophie allerdings, der 1860 treibend in der Nähe der Inseln gefunden wurde hatte nur noch den Hund an Bord, der Tisch war gedeckt und ein Braten war im Ofen. Die Besatzung hatte die Befürchtung, das Schiff würde auseinanderbrechen und hat sich von einem Dampfer abbergen lassen. Die erbeutete Kohlenladung kam den Scilly Bewohnern im Spätherbst gerade recht. Mit Ehrfurcht: Bert
Zu Besuch bei Neptun.
Tresco, Scilly Islands. Neptun, der römische Gott des Meeres, bei den Griechen Poseidon genannt, thront am oberen Ende der Neptun Steps in Abbey Gardens. Leni und ich sind die Stufen zu ihm mit Respekt und Würde hoch geschritten. Ursprünglich wer sein steinernes Ebenbild eine hölzerne Gallionsfigur am Bug eines hier gestrandeten Schiffes. Mit Respekt, Bert
Die Fähren nach Tesco.
Muschelkunst in Tresco.
Die Kinder von Tresco.
Kinderkunst in Tresco.
Wenn man etwas länger bleibt.
St. Mary’s. Immer wieder haben wir das beobachtet. Nach ein paar Tagen lernt man sie Einheimischen kennen. Vielleicht auch, weil Heimkehr ein sehr auffälliges Schiff ist. Der Hafenmeister, der auch das 500 PS Lotsenboot fährt kommt jeden Morgen zum Schnack längsseits und auch der Ordnungshüter teilt mit uns die Freude über einen gelungenen Sonnenuntergang. Das nette Mädchen im Ticketshop sagt ‘See you tomorrow.’ Es lohnt sich länger zu bleiben. In der letzten Nacht allerdings war das eine harte Probe. Es war sehr ruppig an unserer Mooring und unser Mooringgeschirr hat einen Höllenlärm gemacht. Heute Abend geh ich nun auch ins ‘Hotel zur Schraube’ in die Achterkajüte. SeA U tomorrow. Bert