Einsame Insln

Runde, Norwegische See. Gestern waren wir in Silda. Eine Insel die im Winter immerhin neun Einwohner hat. Vor 14 Tagen waren wir in Fair Isle , die Insel, die gern die einsamste Insel der Nordsee genannt wird und 60 Einwohner hat. Heute sind wir in Runde eine kleine Insel die aber einen Damm- und Brückenzugang zum Land hat. Viele Menschen gibt es hier nicht wohl aber viele Puffins, denn angeblich soll es 100.000 nächster Pfaffinnester (Höhlen) hier auf der Insel geben. Wir haben wir eine schwäche für Plätze von denen es keine Prospekte gibt und dieser ist so einer. Puffins haben wir reichlich getroffen wir sind mit dem Beiboot an den Vogelfelsen gefahren um sie im Wasser zu beobachten und zu fotografieren. Sie sind umwerfend.

image2.JPG

image1.JPG

Kap Cake.

In See, auf dem Weg zur Vogelinsel Runde. Wir umrunden Norwegens westlichste Ecke, das gefährliche Kap Stad. Ähnlich gefürchtet wie die Biskaya. Und Leni backt ‘nen Apfelkuchen. Das ist eine. Vorher hat sie noch schnell den Windows-PC repariert, mit dem wir auf See das Wetter bekommen.
Sea U Bert

FullSizeRender.jpg

Slettebakkane?

Die Seekarte nennt diesen , unfertigen Hinkelstein so. Soll 860m hoch sein. Etwas südöstlich vo Maløy.

P1040653.JPG

Alte Freundin getroffen

…..heute morgen um 7.30 in Florö. Mit der Lofoten, dem ältesten im Liniendienst fahrenden Hurtigdampfer waren wir im Februar schon mal hier. War kälter.

P1040589.JPG

Lightshow.

Florø. So machen die Norweger hier abends das große Licht aus. Dazu eine Stille wie in Oberndorf und ein wunderschöner, leicht salziger Geruch nach Meer. Sea U Bert

FullSizeRender.jpg

Nachtrag…

…. zur Nordseeüberquerung von den Shetlands nach Norwegen:
nach dem Verabschieden von der NOE-Crew ging es durch den North-Channel raus in die Nordsee. Die Wettervorhersagen waren akzeptabel, am Anfang konnten wir sogar noch prima segeln. Dann drehte der Wind langsam immer östlicher, also drehten wir mit. Drehte zurück, wir auch. Heimkehr hoch am Wind … allerdings jetzt mit Maschinenhilfe, macht sie echt gut. Unser erstes Etmal (zurückgelegte Meilen in 24 Std.) stolze 133 Nm.
Vor der norwegischen Küste läuft manchmal ein tüchtiger Strom nach Norden, von Nord-Osten kam der Wind. Aber die vorhergesagten 20 Knoten, in Böen 26, wurden 50 Meilen vor der Küste zu steten 26 Knoten, die Böen zu 37, das sind 8 Beaufort. Das Vorsegel nur noch ein Taschentuch, das Großsegel im 3. Reff, die Schothornbefestigung am Besansegel abgerissen … und die Nordsee kochte, Strom gegen Wind ist schon auf der Elbe zum Kotzen! Und dazu kommt die nahende Küste mit abnehmender Wassertiefe. Um es vorwegzunehmen: wir haben uns absolut sicher gefühlt, aber wenn die Welle bei Heimkehr über die Reling kommt, dann ist das kein Spaß mehr. Mein Skipper hat diese letzte Wache übernommen und mich sicher durch die Klippen in die ruhige Ankerbucht gebracht. Der Landfall und dann die plötzliche Ruhe – genau deshalb werfen wir immer wieder die Leinen los.
Jetzt wieder: All’s well on board – Marlene
Foto: Blick aus unserem Küchenfenster in die wütende Nordsee.

image1.JPG

Herzspleiß

Florö. Einfaches Seemannshandwerk, wird auch manchmal für Maschinistinnen gebraucht.

FullSizeRender.jpg