Immer noch Trollfjord. Wir sind im Moment auf Marine Traffic nicht zu sehen, weil wir in diesem engen Fjord kein sauberes GPS-Signal haben. Morgen tauchen wir wieder auf.
All’s well on board – Marlene
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Helga on the Rocks.
Hier im Trollfjord auf 68° 21 Minuten Nord ist der nördlichste Punkt unserer Reise. Morgen wollen wir von hier nach Osten laufen zu einer Insel, auf der ein in unserer Heimat bekanntes Wrack liegt, hoch vom Sturm auf die Felsen getrieben. Die Helga. Wir hoffen sehr, dass sie noch dort ist, wie wir es in unserem Küstenschifffahrtsmuseum in Wischhafen gesehen haben.. Dort wird dem Schiffbruch der Helga ein große Beachtung geschenkt. Das Museum in Wischhafen ist übrigens hochgradig empfehlenswert. Morgen mehr. Sea U Bert
Unser Tierleben.
Haben heute unsere Krabbenfalle ausprobiert. Treffer. Dieser Taschenkrebs hat den Tag aber überlebt. Sea U Bert
Maschinistin jetzt Fischerin.
Trollfjord. Wir sind noch einen Tag länger hiergeblieben. Dieses Naturjuwel bei strahlendem Sommerwetter konnten wir nicht einfach verlassen. In der Sonne 25° und im Schatten die Hälfte. Vom Beiboot, mitten im Fjord auf 60 m Tiefe fing Leni diesen leckeren Schellfisch. Leni kann alles. Eine Stunde später gab’s Kochfisch mit Pellkartoffeln Butter und Meerrettich. Dazu Vinho Verde. Sea U Bert
Leni sammelt Muscheln….
Viel Platz ist nicht.
Besuch
Trollfjord. Die kleineren Kreuzfahrtschiffe und die Hurtigdampfer zeigen ihren Passagieren gern dieses Ende der Welt. Der Fjord ist hier etwas breiter, so dass die Schiffe drehen können. Sea U Bert
Wir sind da!
Trollfjord, Lofoten. Ans Ende der Welt wollten wir dieses Jahr. Und wir glauben, wir sind da. Der Trollfjord, wahrscheinlich Norwegens bekanntestes Natur-Schmuckstück, ist überwältigend. Der Eingang unglaublich schmal, die Berge an die 1000 m hoch und von allen Seiten rauschen Wasserfälle von den immer noch vorhandenen Schneefeldern. Hinter jedem Stein sitzen Trolle. Das Wasser hier am Ende des Fjords ist 7° kalt. Wir sind am Ende der Welt. Sea U Bert
Kirche am Meer und Kirche am Fluss.
KabelvÃ¥g, Lofoten. Der König entschied so 1895: Alle Fischer, die hier im Winter ihr schweres Brot in der Lofotfischerei verdienten, sollten Platz in der Kirche finden. So bauten sie eine riesige Holzkirche mit 1200 Sitzplätzen, die den Fischern vorbehalten waren. Selten blieb Platz für die Einwohner. Es ist die Kirche am Meer. Zuhause ist unsere Kirche am Fluss. Verbunden sind beide durch das Wasser. Das Wasser, das alle Kontinente und die Menschen am Ufer verbindet. Sea U Bert
Auch zwei Wetterberichte können irren.
Svolvær. Das Wetter hält sich nicht an die Vorhersage, die Sonne ist flüssig, die Trolle im Fjord müssen noch auf uns warten. Zeit zum Shoppen. Bert findet die richtigen Angelhaken, damit muss es jetzt aber klappen! Die Fahrradtour fällt erstmal dem platten Reifen zum Opfer, aber mit dem Patent Reifen-Flickschaum statt Luft sind wir schnell wieder fahrbereit.
All’s well on board im Sprühregen – Marlene