AIS. Ohne AIS würden wir heute nicht mehr auslaufen. Ich habe neulich eine Diskussion erlebt, in der es um die Frage Radar oder AIS ging. Die Frage stellt sich für uns nicht: unbedingt beides. Auf einer Ozeanstrecke braucht man das Radar für die Squalls. Sind wunderbar und rechtzeitig zu sehen. Auf dem AIS fast alle anderen Schiffe, zumindest die Großen. Auf der Rückreise von Bermuda trafen wir nur einen großen Bulk Carrier, und den mit Kollisionskurs. Die Absprache ist so einfach, wenn man sich gegenseitig kennt. Bei Ushant mussten wir das große Fahrwasser kreuzen. Etwa 20 Frachter voraus (siehe Foto). Auch hier ganz einfach, kurzer Schnack mit den Kapitänen und wir konnten uns prima durchfädeln. Drittes Beispiel im letzten Jahr nördlich von Bornholm, wie üblich dicker Nebel. Auch dort war es ein tolles Gefühl, von den großen schnellen Fähren die Kurslinie und die Geschwindigkeiten zu kennen, und andersherum die unsere Daten. Wir sind begeistert von AIS. Dass die Handelsschiffskapitäne angeblich das Klasse-B-AIS abschalten, weil zuviel drauf ist, ist ein Märchen. Sea U Bert