Oberndorf. Vier Monate waren wir unterwegs, in 54 Häfen und an 5 Ankerplätzen. Außer Deutschland haben wir Dänemark, Schweden, Estland, Lettland, Aland und Finnland besucht. Auf Russland haben wir verzichtet. Zuviel Nervereien mit den Behörden, wurde uns berichtet. Das Wetter war nicht so übel wie aus Deutschland heraus vermutet, Dauerregen hatten wir erst gegen Ende unserer Reise, besonders in Dänemark. Wo war’s denn nun am schönsten? Visby mit seiner fast kompletten Stadtmauer? Riga war spannend, nett und schön mit umwerfenden Jugendstilhäusern. Tallin hatte zwar noch ältere Häuser, aber deutlich zu viele Touristen. Stockholm hat uns mit der Wasa begeistert, wie Helsinki mit den Straßencafes. Marihamn hat die Viermastbark Pommern und ein ganz tolles Schiffahrtsmuseum. Die Götakanal-Passage war eine Herausforderung, 58 Schleusen und 48 Brücken, alles sehr eng für die dicke Heimkehr, trotzdem nur 3 Schrammen. Von den immerhin 1300 Euro Kanalgebühren empfehlen wir der Kanalgesellschaft, etwas mehr in die Duschräume und deren Wartung zu stecken. Die beiden Lieblingsplätze von uns beiden: Rödhamn, eine fast einsame Schäre südlich von Mariehamn, mit einer zauberhaften Künstlerin, die jeden morgen frische Brötchen backt und den Wetterbericht auf die Tüte schreibt. Frei Boot. Und Utklippan, ein kleiner Hafen, ein Leuchtturm, eine alte Kanone, viel Möwen und eine Lady, die was zu Essen macht. Aber wie heißt es bei Janosch: Oh wie schön ist Panama, sprich Oberndorf. Sea U Marlene und Bert