Dieselfilter mit Vacumeter. Wir haben Separfilter. Ein hervorragendes System. Der Kraftstoff wird durch Strömungsleitbleche in eine kräftige Drehbewegung gebracht. Dadurch schleudern schwere Partikel und Wasser aus und sinken in einen gläsernen Topf. Erst dann wird der Diesel von unten durch ein Mikrofilterelement gedrueckt. Von unten bedeutet, dass ein Teil des Schmutzes von allein wieder herausfällt, in den Glastopf hinein. Um diesen Glastopf herum haben wir ein halbes Dutzend Magnete angeordnet, die zusätzlich noch alles magnetische, z.B. Rost, anziehen. Wir haben beobachtet, dass der Filter nach kurzem Motorstopp wieder ok war. Wie merken wir das? Auf den Filtern haben wir Unterdruckmesser, die den erhöhten Unterdruck auf der Saugseite anzeigen. Wir inspizieren die Maschinen einmal während jeder Wache, wenn wir motoren. Meistens kurz vor dem Wachwechsel, weil das Öffnen der Maschineraumtür natürlich Spektakel macht. So wechseln wir die Filter auch nicht nach Betriebsstunden, sondern erst wenn nötig. Noch schöner wären natürlich umschaltbare Doppelfilter, die haben wir nicht, dafür aber zwei Maschinen, die wir abwechseln können. Nachdem wir in der kurzen ruppigen See des Delaware River mehrfach Filter wechseln mussten, können wir das jetzt in einer Zeit von unter 4 Minuten. Gute Vorbereitung ist alles. Sea u Bert

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