Als der Oberndorfer Transatlantiksegler Bert Frisch am gestrigen Freitagabend auf einer exotischen Mammutschnecke das Signal zum Beginn der zweiten Hälfte seines dreistündigen Törn-Berichts “Vom Vulkan zum Hurrikan” blies, hatten er und seine Ehefrau Marlene das 120-köpfige Publikum im Gasthaus “Zur Sietwende” im Ortsteil Niederstrich längst in ihren Bann gezogen.
Nach der Premiere ihres Vortrags in einer Veranstaltung des Osteland-Arbeitskreises Blauen Netz Oste im Januar (wir berichteten) hatte sich im Osteland, aber auch in Hamburger Seglerkreisen herumgesprochen, wie packend die Extremskipper zu berichten verstehen. Und so war der historische Wirtshaussaal hinterm Ostedeich erneut voll besetzt. Einige Zuschauer – darunter Oberndorfs Bürgermeister Detlef Horeis – waren sogar zum zweitenmal erschienen, um die brillante Präsentation noch einmal zu genießen.
Auf Einladung des Oberndorfer Touristikchefs und Osteland-Preisträgers Nils Uhtenwoldt präsentierten die Segelsportler mit Witz und Weltläufigkeit erneut Hunderte von Bildern und Origininaltönen von der abenteuerlichen Etappe Karibik – New York ihrer Reise mit ihrer Segelyacht “Heimkehr” auf den Spuren ihres “Kollegen Kolumbus” (Bert Frisch). Der Erlös einer im Saal veranstalteten Spendensammlung soll, so Uhtenwoldt, der Finanzierung des Oberndorfer Touristik-Anlegers und damit dem Wassersport und -tourismus auf der Oste zugute kommen. Es muss ja nicht immer die Karibik sein… .