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Morgens Oberndorf
Es wird Frühling
Nicht zu bremsen, Marlene baut unseren Anleger zusammen. Es sind zwei Grad, eiskalter Wind, Schneetreiben und kaltes Wasser, aber das hält sie nicht ab. Nützt nix, sagt Sie, muss fertig. Tolles Mädchen.
Polarfuchs?
Adios
Buenos Aires. Zum Abschluss unserer aufregenden Reise und zu meinem Geburtstag hat mir Leni ein feines Hotel spendiert. Ich habe hier vor etwa 30 Jahren mal gewohnt und nie ein besseres kennengelernt. Heute Abend fliegen wir mit Lufthansa nach Hause. Sea U Bert

Montevideo in Sicht.
Kurs Oberndorf.
In See, 200 Meilen bis Montevideo. Wir laufen langsam auf die Mündung des Rio de la Plata zu. 6500 Seemeilen Luftlinie bis nach Oberndorf. Zunächst Donnerstag um 11 Uhr mit der Fähre nach Buenos Aires, das liegt etwas flussaufwärts auf der Südseite, während Montevideo auf der Nordseite liegt. Der Fluss bildet die Grenze zwischen Uruguay und Argentinien. Am Freitag Spätnachmittags fliegen wir dann nach Frankfurt. Vorher essen wir in Argentinien nochmal Steak. Sea U Bert

What a wonderful world.
In See, Südatlantik. Der alte Leuchtturm Pembroke von Falkland ist das Letzte, was wir vom tiefen Süden sehen. Einer der südlichsten Leuchtfeuer überhaupt. Die Antarktis mit ihrer aufregenden Tierwelt hat uns glatt umgehauen. 10 mal sind wir mit Schlauchbooten zwischen den Growlern (kleine Eisberge) hin zu den Walen. Oder aufs Eis und an Land, um dann mit den Ureinwohnern Nase an Nase oder Schnabel an Nase zu sein. Mehrere Sorten Pinguine, die uns mit ihrem Watschelgang zum Kichern bringen oder eng gekuschelt schmusen. Wale, 30 Tonnen schwer, schnuppern ganz vorsichtig am Schlauchboot. Und die puscheligen Albatrossbabys, die ihre ersten tolpatschigen Flugversuche starten. Robben, die sich balgen, Halbstarke eben. Und natürlich das große Blau. Hinzugekommen ist für uns das große Weiß, endlos und rein. Eisberge von unermesslicher Größe. Die Natur ist wunderbar.
Puschelig.
In See, Falkland Westpoint. Dieser kleine Kerl wartet zusammen mit einigen hundert anderen Albatroskindern auf Essen. Sie sind völlig ohne Scheu. Die Eltern sind unterwegs und fliegen hunderte von Kilometern, um Futter zu holen. Albatrosse können große Strecken ohne Muskelanstrengung fliegen, weil sie die Flügel einhaken können. Sie fliegen dann wie ein Segelflugzeug, nutzen Winde und Thermik. Sea U Bert

Kurs Nord
Von den Falklandinseln geht es nun drei Tage lang nach Norden, nach Montevideo. Von dort mit einer Schnellfähre nach Buenos Aires und dann nach Frankfurt und Oberndorf. Es sind 1000 Seemeilen bis dahin. Gerade was wir in den letzen Tagen erlebt haben, hat uns sehr beeindruckt. Heute haben wir uns durch zwei Meter hohes Pampasgras geschlängelt, bis ganz dicht an die Albatrosbabys, die nicht die geringste Scheu haben. Hier im Südatlantik können wir auch wieder unser Lieblingssternbild sehen, das Kreuz des Südens. Und da es hier jetzt Sonntag 22.00 Uhr ist, gehen wir jetzt an Deck und träumen uns durch den Himmel. Sea U Bert















