Mooring Statia. Statia ist der gebräuchliche moderne Name von Staat und Insel. St. Eustatius ist die korrekte Bezeichnung. Gefällt uns hier. Ganz nette Leute und ein schönes Dorf. Eine Inselrundfahrt mit einem Taxifahrer namens Chocolate führte auch zum kleinen Museum. 20000 Menschen haben hier einst gelebt, heute sind es noch 3400. Statia war der größte Warenumschlagplatz zwischen Georgia und Brasilien. Zu den ‘Waren’ gehörten auch Sklaven. Ein Hurrikan (wann der war, haben wir nicht herausbekommen) hat dann die ganze Hafenstadt mit all ihren Lagerhäusern vernichtet. Um die 100 Schiffe sind gesunken. Die Ruinen der alten Häuser sind überall am Ufer zu sehen. Viele wurden aus flachen gelben Ziegelsteinen gebaut, die mit den Schiffen als Ballast aus Holland hierher gebracht wurden. Einige Gebäude sind wieder aufgebaut. Die Bewohner sind fromme Leute, es gibt zehn verschiedene Kirchen auf der Insel. Heute lebt der kleine Staat ganz und gar vom Ölumschlag. Auf der Insel befindet sich ein Tanklager mit 198 Großtanks und zur Zeit liegen neun große Tanker, allesamt um die 300 m lang, vor der Insel vor Anker. Im Laufe ihrer Geschichte hat die Insel 22 Mal ihren Besitzer gewechselt. Hier wurden auch Waffen und Munition für George Washingtons Armee verladen. Die gutgehenden Geschäfte verliehen der Insel auch ihren Spitznamen: The Golden Rock. _____/)_____ Sea U Bert