Author: Bert

Frischfisch.

In See, nördlich von Kuba. 6783 Meilen seit Oberndorf. Heute gab es Sushimi vom Blackfintuna, anschliessend Filet vom Selben in Olivenöl und Limonensaft gebraten. Kurz: Wir haben einen ordentlichen Thunfisch gefangen. Groß genug für zwei Tage. Heute morgen nach dem Aufstehen haben wir erst entdeckt wie schön die Unterwasserwelt unter Heimkehr war. Leni brachte einen Sanddollar nach dem anderen nach oben. Auch Seeigelgehäuse, die aussahen wie Brötchen. Die gab es aber nicht zum Frühstück, dafür aber selbstgebackenes Brot. Wir haben unseren Kurs geändert, von Rum Cay auf San Salvador, weil wir dort einklarieren können. Wieder eine Insel auf der Columbus zu allererst war. Morgen (7.) um 9.00 Uhr sollen wir da sein. Der Atlantik ist ungewöhnlich ruhig. Fotos in Kürze. ____/)____Sea u Bert

Mit Weißkohl vor Anker.

Vor Anker, Abrahams Bay, Mayaguana, Bahamas. 6707 Meilen seit Oberndorf. Ein Motorsegeltag mit schönem Wetter. Nachdem der Wassermacher Grippe hatte, haben wir den heute unterwegs repariert. Eine der beiden Membranen scheint kaputt zu sein. Der Lieferant Aquagiv war blitzschnell mit gutem Rat per Mail zu Stelle und so arbeitet das Ding zwar mit geringer Leistung, aber immerhin so knapp 40 Liter pro Stunde. Bei den Versuchen mit den Passatsegeln ist uns dann der untere Teil der Schiene abgerissen, ein dickerer Punkt auf der Jobliste. ___/)___ Die Insel hier hat etwa 400 Einwohner, und im Buch steht, dass die Airforce, als sie die Insel verlassen haben, vier Flugzeuge hiergelassen haben. Mal sehn ob wir da hinkommen. Morgen geht’s weiter nach Rum Cay, wie schon gesagt, weil’s so einen leckeren Namen hat. Das dauert über 24 Stunden bis dahin. ___/)___ Heute Abend hab ich Weißkohl angeschmort, eine klein geschnittene Kartoffel, eine dicke Scheibe Ananas in kleinen Stücken, etwa 100 ml Kokoscreme und eine Dose Hühnerfleisch Süß-sauer aus der Aldi Asia Serie. Ganz etwas Curry und süßes Soja. War sehr lecker. Weißkohl ist ein tolles Zeug, hält lange ohne Kühlung und ist vielseitig einsetzbar. _____/)_____ Sea u Bert

Ausklarieren.

Vor Anker Providenciales, Turks and Caicos. Aufgrund unseres Tiefgangs können wir nur schwer an Land hier. Da hatten wir Glück und haben dem Polizeiboot unsere Papiere mitgegeben. Jetzt gehen wir Anker auf. Wenn wir nochmal Glück haben, kommen wir heute abend in die Lagune von Mayaguana. Wenn wir nicht so schnell sind, segeln wir noch etwa 20 Stunden weiter bis Rum Cay. Das klingt doch gut oder? _____/)___ Sea u Bert

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Ganz schön flach!

Vor Anker, Providenciales, Turks and Caicos. 6648 Seemeilen seit Oberndorf. 50 Meilen über das Riff. Rundherum ist der Ozean 3000 m tief, und hier nirgendwo über 3 m. Leider manchmal etwas weniger. Überall Korallenköpfe, um die man herumfahren muss. Einer von uns steht an Deck mit Trillerpfeife und Handzeichen. Das Wasser ist knalltürkis. Rundherum um das Riff ist der Ozean knallblau. Deswegen kann man diese Inselgruppe auch vom Mond mit bloßem Auge sehen. Wer’s nicht glaubt: Position anklicken, dann Shiptrack und dann mal in Google Earth ansehen. Wir haben versucht hier an Land zu kommen, mussten dies Unterfangen wegen des hohen Schwells aufgeben. Auch hier keine andere Yacht. Seit unserer Abfahrt vor 7 Tagen haben wir nicht eine Yacht gesehen. Ich hätte nicht gedacht, dass das hier, so dicht an den USA, möglich ist. Nun ist’s aber auch gut mit der Einsamkeit. Hätte gern mal wieder etwas Lautes. So’n Marktplatz oder sowas. So wie es aussieht, bleibt es noch so. Die nächste Insel gehört zwar zu den Bahamas, ist aber fast unbewohnt. Sea u Bert