Andi, wie ich ihn seit fast 30 Jahren kenne. Immer witzig und schlagfertig, trinkt nicht gern Wassser.
Author: Bert
Mein Flitzbootskipper.
Elizabeth sei Dank.
Newport, R.I., USA. IYRS, die International Yacht Restauration School, gesprochen: EIRIS, ist hier in Newport beheimatet. Junge Leute aus der ganzen Welt werden hier in 20 Monaten ausgebildet, alte Schiffe fachgerecht zu restaurieren. In schönen alten Gebäuden lernen die ‘Lehrlinge’ erstmal eine Werkzeugkiste zu bauen, dann setzen sie eine ziemlich heruntergekommene Jolle von Grund auf instand, um dann an die größeren Sachen heranzugehen. Eine wahrhaft große Sache ist der Schooner ‘Coronet’. 1885 vom Stapel gelaufen, ist sie dreimal um die Welt gesegelt und hat 1887 das Transatlantikrennen gegen die berühmte ‘Dauntless’ gewonnen. ‘Coronet’ ist 63 m lang und hatte eine Segelfläche von etwas unter 1000 qm. Sie liegt hier in einer für sie gebauten Halle, und die jungen Bootsbauer sind dabei, Spant für Spant zu erneuern. Aus dänischer Eiche übrigens, die der dänische König aus seinem Staatsforst spendiert hat. Ehrlich gesagt, viel Altes wird vom Rumpf wohl nicht bleiben. Ein beeindruckendes Projekt. Die IYRS geht so vor, wie es in Hamburg Joachim Kaiser macht: Restaurieren und in Fahrt bringen. Nur Schiffe in Fahrt werden wirklich erhalten. Gute Beispiele sind der Dampfer ‘Schaarhörn’ und der Lotsenschooner ‘5 Elbe’. Der Letztere ist übrigens das Schiff, das mich zur See gebracht hat. Die ‘Coronet’ wird segeln. So wie die ‘Endeavour’, die Elizabeth Meyer zusammen mit Jens Cornelsen aus Glückstadt restauriert hat. Sie hatte die Idee für diese Schule und hat die Anfangsfinanzierung geleistet. Deshalb siehe Betreff. Seit Jens mir von dieser Schule erzählt hat, wollte ich gern sehen, was die hier machen. Und jetzt sind wir ein bischen stolz, das wir mit der Heimkehr hierher gesegelt sind. Sea U bert
Nebelfahrt.
Newport, R.I., USA. Von Bristol sind wir wieder zurück nach Newport geschippert. Kein Wind, viel Nebel. Wir warten hier auf einen guten alten Freund aus Seattle (92-jährig). Dann kommen noch junge Freunde aus Deutschland. Und wenn der richtige Wind weht, geht’s nächste Woche ab nach Süden. Sea U Bert
Gasadapter USA.
Jamestown, Rhode Island, USA. Das Problem mit den deutschen Gasflaschen in den USA ist gelöst. Dank Renate und Herbert von der ‘Cymbaline’ sind wir im Besitz eines Adapters, der die europäische Gasflasche mit der amerikanischen Füllstation verbindet. Hier in Jamestown, Rhode Island, war es kein Problem, unsere Aluflasche mit Propan zu füllen. Den Adapter haben wir bei der Firma AMR-Outdoormarkt GmbH, Kastanienallee 2, 21337 Lüneburg, Tel. +49.4131.81221, Mail: info@amr-outdoorwelt.de gekauft. Artikel-Nr. 151056, ca. 26,– Euro. Wir werden unseren Adapter dem Jamestown Hardware Store schenken, damit nachfolgende Segler ihre Gasflaschen gefüllt bekommen. Es ist also nicht mehr nötig, neue Flaschen in USA zu kaufen. ____/)____ Sea U Bert
Das Halbmodell der Endeavour.
New England, sehr englisch.
Momo in ‘Yachting Monthly’.
Momo’s Sieg im Rennen über den Atlantik wurde nun auch im führenden britischen Yachtmagazin ‘Yachting Monthly’ erwähnt. Die flotte Momo hat ihre Crew inzwischen ins Königreich Tonga getragen. Dort alles wohlauf. Sea U Bert
Stripes ohne Stars.
Bristol ist eine kleine hübsche Stadt. Es heißt, hier sei der größte Umzug zum Unabhängigkeitstag (Fourth of July). Damit sich dabei niemand verläuft, ist der Mittelstreifen auf den Straßen, durch die der Umzug führt, amerikanisch gefärbt.
Herreshoff, die Meister der schnellen Segelyachten.
Bristol, Rhode Island, USA. Nur 10 Seemeilen von Newport entfernt wurde ein großer Teil der früheren America’s Cup Yachten, aber auch große und kleine Yachten und zeitweise auch Kriegsschiffe gebaut. In Bristol befindet sich das Herreshoff Marine Museum, in dem die genialen Konstruktionen und das Leben der Gebrüder Herreshoff zu sehen sind. Bereits 1850 wurden die ersten Boote gebaut und 28 Jahre später die Herreshoff Manufacturing Company gegründet. Der ältere der beiden Brüder, der Präsident der Firma, seit dem 15. Lebensjahr blind, war in der Lage, die gesamte Kalkulation für ein Torpedoboot innerhalb einer halben Stunde im Kopf zu machen. Der große Erfolg im Yachtbau begann im Jahr 1891 mit der GLORIANA. Ihre innovative Bauweise und vielen Rennerfolge waren der Beginn des unglaublichen Einflusses auf das Design aller Rennyachten. Die größte America’s Cup Yacht, die bei Herreshoff gebaut wurde, war die einmastige RELIANCE. Sie war 60 m lang und hatte ca. 1800 qm Segelfläche. Wir haben fast einen Tag in diesem Museum verbracht und sind fasziniert von den herrlichen Linien der Schiffe und den vielen Details. Und Jens hat gesagt: ‘Da musst Du hin’ – stimmt! ___/)___/)___ SeaU Bert