Charleston. Nationalspeise der geschichtsreichen Hafenstadt Charleston ist Shrimp ‘n Grits. Vor der Küste gefangene Shrimps, die wie alles hier in Amerika etwas größer sind als bei uns, dazu Maisbrei (isst man hier übrigens auch zum Frühstück mit Spiegelei). Dazu eine dunkle Bratensoße (Gravy). Lecker! Sea u Bert
Author: Bert
Lunch.
Charleston. Niemand macht so schicke Sandwiches wie Marlene. Lecker. Und die Sonne scheint auch wieder. Sea u Bert
Nebelgrüße aus der Heimat.
Charleston. Wallenius aus Stockholm und ein Hamburg-Süd Frachter. Es ist starker Verkehr hier vor unserer Tür. Schweinekalt hier, Tiefsttemperatur 6 Grad. Wir heizen wieder. Sea u Bert
Scheisswetter.
Charleston. Plötzlich, von einer Stunde auf die andere fielen die Temperaturen um 15 auf 12 Grad. Und regnen tut’s auch noch. Wir spielen jetzt das ‘Wir sind trotzdem fröhlich’ Programm. Die Wetterlage hält uns noch mindestens eine weitere Woche hier fest. Der nächste Sturm zieht Mittwoch, Donnerstag durch. Sea u Bert
Auch sehr wichtig.
Charleston. Die Sonderangebote vom Supermarkt. Heute war Rindfleisch im Angebot. Hab 2 kg eingemacht. Sea u Bert
Topposition.
Charleston. Leni wollte hoch hinaus. Der Windex war von den Vögeln umgebracht worden. Der Neue hat in der Mitte einen Antimövstab, der piekt der Möve in den Hintern wenn sie landen will. Toll. Leni ist auch toll, die da in 16 m Höhe rumschraubt. Sea u Bert
Weiter warten.
Charleston. Mindestens eine weitere Woche werden wir weiter warten. Das Wettermuster hat sich nicht geändert immer wieder heftige Fronten. Die nächste am Wochenende. Wieder mit knapp 50 Knoten Wind, entsprechend 10 Beaufort. Wetterfrosch Chris meint heute Morgen über Kurzwelle, es müsse erst ein größeres Tief durchlaufen, um das Muster zu ändern. Also abwarten und Teetrinken. Sea u Bert
Einkochen.
Charleston. Wartezeit ist Zeit für mehr Vorbereitung. Heute habe ich mit dem Einkochen von Fleisch begonnen, das hat sich auf der Her-Reise bewährt. Zumindest gilt das für das hervorragende Fleisch von Helgoland. Begonnen hab ich mit Rinderhack, das war heute im Angebot. 30 Minuten im Schnellkochtopf mit lose aufgelegten Deckeln. Nachher schnell zumachen und dann abkühlen lassen. Und Leni hat alle Ölstände, Motoren und Getriebe gecheckt, und Undichtigkeiten beseitigt. Und Ölschweinerei unter der Bb Maschine beseitigt. Und alle Schellen haben wir auch noch nachgezogen. Und das Kühlgebläse für den Autopilotenmotor installiert. Und den Verschluss der achteren Lewmarluke repariert. Und wir sind fröhlich dabei. Frühjahrsüberholung eben, machen doch zu Hause auch alle Segler. Sea u Bert
Dark and Stormy.
Charleston. Das ist ein Drink aus viel Ginger Beer, was gar kein Bier ist, aber heftig nach Ingwer schmeckt, dazu dunkler Rum und etwas Lemon und Eis. Den haben wir heute bei Karen und Jeff probiert und fanden’s lecker. Die beiden total netten Typen sind mit ihrer 53füßigen Motoryacht (Trawler) ‘aCapella’ und zwei netten Labradors (Dyna und Dylan) unterwegs und betreiben ein interaktives Cruisinghandbuch, in dem Marinas und Ankerplätze zu finden sind. Toll gemacht, mit allen wichtigen Informationen und gepflegt von tausenden von Seglern. Die Marinas haben großen Respekt vor dem System, weil eine schmutzige Dusche oder ein unfreundlicher Dockmaster schnell den Ruf des Hafens versauen kann. Über eine Million solcher Ergänzungen sind bereits von Fahrtenseglern (Cruiser) eingebracht worden. Wir sind jetzt dabei, deutsche Häfen einzutragen, zuerst Oberndorf, Cuxhaven und Helgoland. www.activecaptain.com aufrufen und sich kostenlos registrieren lassen, dann über google earth die Stelle suchen. Wir sind begeistert von dem System und bedauern, dass wir es nicht früher kennen gelernt haben. ____/)____ Sea U Bert