Oberndorf. Auch nach achtmonatigem Aufenthalt in USA ist Halloween immer noch nicht mein Ding. Aber was soll man machen, wenn die eigentlich erwachsene Tochter zu so etwas einlädt? Sea u Bert
Oberndorf. Auch nach achtmonatigem Aufenthalt in USA ist Halloween immer noch nicht mein Ding. Aber was soll man machen, wenn die eigentlich erwachsene Tochter zu so etwas einlädt? Sea u Bert
Oberndorf. In den nächsten Tagen beginnen wir eine neue Serie, in der wir einige unserer Erfahrungen wiedergeben wollen über die Dinge, die wir besonders gut fanden an Ausrüstung und anderen drumherum. Sea u Bert
Oberndorf. Ungesundes Schuhzeug? Nasse Füße? Wie konnte das unserem Hymnendichter nur passieren? Oberndorfer sind fassungslos. Heimkehr Maschinistin Marlene diagnostiziert eindeutig Fußpilz. Sie glaubt, das ungesunde Schuhzeug ist schuld. Beweis: der Fährmann auf der anderen Seite der Oste trägt die lokalen Holzschuhe, steht im gleichen Klima und ist gesund. Muss Hoffman von Fallersleben nun zum Arzt? Hausbesuch auf dem Deich? Marlene meint, Pilz entfernen und Salbe drauf. Hoffentlich kann Hoffmann sich auch so tief bücken, er soll ja etwas hölzern im Rücken sein. Sea u Bert
Glückstadt. Da geht’s mir gleich wieder besser. Die Dicke liegt in ihrem alten Nest vor unserer Werft, der Yachtwerft Glückstadt. Hier haben wir sie 6 harte Jahre lang umgebaut und ausgerüstet für die große Reise. Hier haben wir uns immer wohlgefühlt, hier passen alle auf sie auf. Hier sind Sven, Heiko und viele andere Freunde. Glückstadt ist schön. Es war ein Tag wie Samt und Seide, warm, sonnig und ruhig. Und nun liegt sie da, als wenn nichts gewesen wäre. Man sieht es ihr nicht an: Keine Karibik, kein Amerika, keine zwei Atlantik-Überquerungen und keine 15000 Meilen. Sie sieht prima aus, wie die Maschinistin, die hat das auch alles gemacht. Sea u Bert
Glückstadt. Selbst bei Hochwasser reicht der Wasserstand nicht aus, um die Schleusentore zu öffnen. Der Glückstädter Binnenhafen würde dann – na ja nicht leer laufen, aber zumindest würden alle Schiffe dort auf Schiet sitzen. Also warten wir nach dem Motto: geduldiger Schipper …
Glückstadt. Das hätte ich nicht gedacht: Nachdem wir nach der etwas flachen Nacht in Glückstadt liegen, macht sich in mir ein erheblicher Abschiedsschmerz breit. Irgendwie mag ich nicht von Bord, meine kleine, große Welt verlassen. Wir haben die Dicke nun allein gelassen vor dem Glückstädter Sperrwerk, das wir vorläufig wegen des niedrigen Wassers nicht passieren können. Morgen früh fahren wir wieder hin und beginnen mit den Ausräumen, Konserven und Klamotten erstmal. Sea u Bert
Glückstadt. Nur mal eben nach Oberndorf. Tja, heute war extremes Niedrigwasser durch starke östliche Winde, dadurch 1,20 bis 1,50 m weniger Wasser als üblich. Über 2 Stunden vor Niedrigwasser kamen wir im unteren Eingang neben der Rhinplate fest. Haben alles versucht wieder los zu kommen. Nix da. Warten war angesagt. Um Mitternacht sind wir nun nach Glückstadt eingelaufen. Den Trip zur Oste haben wir erstmal gestrichen, denn über die Barre in der Ostemündung würden wir es bei diesen Wasserverhältnissen nicht schaffen. Mit an Bord Eddy aus Oberndorf, aber der kennt die Natur. Naja eigentlich müssen wir ja sowieso nach Glückstadt. Sea u Bert
Hamburg. Neben dem Zippelhaus trafen wir Einhandsegler Dirk. Er hat sehr wohl zwei Hände, zog es aber vor, allein über den Atlantik zu segeln. Manchmal nur 150 Meilen von uns entfernt. Er hat ein Buch geschrieben, das im nächsten Jahr auf den Markt kommt. Darauf könnt Ihr Euch schon freuen, denn Leni liest gerade das Manuskript und kichert dauernd. Wie unschwer zu erkennen, hat er das Ölzeug wieder gegen den grauen Anzug getauscht. Die Härte der späten Geburt eben. Heute hat er uns den Weg zu einer hervorragenden Currywurst gezeigt. Wie schon gesagt, gleich neben dem dem Zippelhaus. Sea u Bert